Geschäftsprozesse verschlanken - Fakten, Erfahrungen,
Methoden
Das Buch schildert Erfahrungen mit Outsourcing und gibt konkrete
Handlungsanweisungen für die Umsetzung in der Praxis. Außerdem
vermittelt es ein Grundverständnis, was Outsourcing bedeutet und
wie sich Auswirkungen schätzen lassen.
Ganze Abteilungen großer Unternehmen werden ausgegliedert oder
verkauft, Call-Center in Indien genutzt, Daten auf den Philippinnen
bearbeitet - anscheinend gibt es nichts, was man nicht auslagern
kann.
Die Autoren beschreiben eine Vielzahl unterschiedlicher
wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Entwicklungen
in Wirtschaft und Unternehmen und ihr Zusammenwirken. So schafft
das Buch zunächst ein Grundverständnis dafür, was passiert und wie
sich die Auswirkungen abschätzen lassen. Im Mittelpunkt stehen
praktische Erfahrungen und nützliche Handlungsanweisungen, die dem
Leser zeigen, wie er Business Process Outsourcing (BPO) erfolgreich
nutzen und durchführen kann.
- Industrialisierung von Dienstleistungen und Prozessen: Arten und
Abgrenzung von BPO, Auswirkungen auf die Arbeitsplätze
- Prozessgebundene Logik des BPO: Funktionaler versus prozessualer
Ansatz, Standardisierung und Industrialisierung
- Richtige Implementierung: Zielsetzung, Vorgehensmodell, Projekt-,
Risiko-, Qualitätsmanagement, 10 Erfolgsfaktoren
Die Autoren sind bestens vertraut mit dem Outsourcing von
Geschäftsprozessen, sei es als Auftraggeber, Auftragnehmer oder
begleitender Berater. Jürgen Gross ist IT-Auditor (CISA) und
Unternehmensberater in Frankfurt am Main mit mehr als 30 Jahren
Erfahrung in der IT- und Unternehmensberatung. Jörg Bordt
verantwortet als Manager sämtliche After-Sales-Support-Aktivitäten
der T-Online International AG. Matias Musmacher ist selbständiger
Unternehmensberater und Coach.
Die Autoren beschreiben eine Vielzahl unterschiedlicher
wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Entwicklungen
in Wirtschaft und Unternehmen und ihr Zusammenwirken. So schafft
das Buch zunächst ein Grundverständnis dafür, was passiert und wie
sich die Auswirkungen abschätzen lassen.
"Ein anregender und interessanter Lesestoff besonders für Führungskräfte, Manager, Geschäftsführer und Geschäftsinhaber." GmbH-Steuerpraxis, 12/2006
"Ein anregender und interessanter Lesestoff besonders für Führungskräfte, Manager, Geschäftsführer und Geschäftsinhaber." GmbH-Steuerpraxis, 12/2006
"Ein anregender und interessanter Lesestoff besonders für Führungskräfte, Manager, Geschäftsführer und Geschäftsinhaber." GmbH-Steuerpraxis, 12/2006
Jürgen Gross ist Unternehmensberater in Frankfurt am Main mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der IT- und Unternehmensberatung. Jörg Bordt verantwortet als Manager sämtliche After-Sales-Support-Aktivitäten der T-Online International AG. Matias Musmacher ist selbständiger Unternehmensberater und Coach mit dem Schwerpunkt, Dienstleistungen unter Nutzung modernster Informations- und Kommunikationstechnologien zu erbringen.
Leseprobe zu "Business Process Outsourcing"
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Leseprobe zu "Business Process Outsourcing"
Prozessgebundene Logik des BPO (S. 77-78)
1. Einleitung
Die Entscheidung für Business Process Outsourcing ist eine Managemententscheidung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Rahmen der Strategiediskussion getroffen wird. Es ist, wie im vorangehenden Kapitel dargestellt, eine Organisationsentscheidung, Prozesse und Funktionen, die bisher intern durchgeführt wurden, extern zu vergeben beziehungsweise diese gar nicht erst intern aufzubauen.
Der Hauptgrund für Business Process Outsourcing ist laut einer Studie in 2005 noch immer Kostensenkung. Weitere Gründe, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, sind allerdings die qualitative Aufwertung und Optimierung des Geschäftsprozesses sowie eine schnellere und bessere Anpassung an technologischen und strategischen Wandel (Müller, 2005, S.1). Aus Sicht der Autoren dieses Buches lassen sich die diversen Gründe für BPO zu drei Kategorien zusammenfassen. Diese sind:
1. Kosten: Kann der betrachtete Prozess preiswerter in einer anderen als der eigenen Organisation durchgeführt werden? 2. Qualität: Kann der betrachtete Prozess mit einer höheren Qualität in einer anderen als der eigenen Organisation durchgeführt werden? 3. Kapazität: Kann die Durchführung des Prozesses in einer anderen als der eigenen Organisation unterstützen, diesen Prozess in der erforderlichen Menge und/oder den geeigneten Fähigkeiten durchzuführen?
Auf Basis dieser drei Gründe wird nachfolgend die Frage nach der richtigen Herangehensweise an diese Entscheidung diskutiert. Im Folgenden wird anhand einer typischen strategischen Entscheidungssituation gezeigt, wann welcher der drei Gründe relevant sein kann. Im Anschluss daran werden dann die Grundlagen über Prozesse und deren Bedeutung im Unternehmen aufgezeigt. Der sich anschliessende Abschnitt zeigt die Möglichkeit der Koordination und Kontrolle von Prozessen auf und betrachtet speziell den Einfluss der neuen Technologien. Daraus werden dann konkrete Empfehlungen für die jeweilige Entscheidungssituation geliefert. Diese werden ergänzt durch eine Betrachtung der Outsourcingrisiken.
2. Strategische Entscheidungen in den Phasen des Produktlebenszyklus
Anhand der Strategiefindung für Produkte wird dargestellt, dass eine Entscheidung über Outsourcing immer im Rahmen einer gesamtheitlichen Strategiediskussion fallen muss und es keine generische Empfehlung gibt.
Die Entwicklung von Produktstrategien startet mit der Analyse, in welcher Phase des Produktlebenszyklus sich das jeweilige Produkt/die jeweilige Dienstleistung befindet. Diese Phase sowie die Wettbewerbsposition des Produkts beeinflussen die strategische Entscheidung, welche Ressourcen einem Produkt zugeordnet werden.
So wird ein Unternehmen einem Produkt in der Einführungsphase viele Ressourcen zuordnen, um Marktanteile zu gewinnen. In der Wachstumsphase wird ein Unternehmen versuchen, entweder seinen Marktanteil auszubauen oder bei einer schwächeren Wettbewerbsposition über eine Nische für sein Produkt nachdenken. In der Reifephase werden einige der schwächeren Anbieter über eine Verringerung der eingesetzten Ressourcen nachdenken. In der Altersphase werden alle außer den dominierenden Unternehmen die Produktion des Produkts einstellen.
Für jedes Produkt wird also eine Strategie festgelegt. Hierbei sind vier mögliche Strategien denkbar:
Ressourcenzuweisung erhöhen (investieren oder Investitionen erhöhen) Ressourcenzuweisung beibehalten Ressourcenzuweisung reduzieren (z. B. Produktionskosten senken) Ressourcenzuweisung einstellen (deinvestieren)
Inhaltsangabe
- Industrialisierung von Prozessen: Arten und Abgrenzung von Business Process Outsourcing
- Warum soll man es tun: Faktoren der Wertschöpfung heute, Möglichkeiten der IT, Organisationsentwicklung
- Wann sollte man es tun: Funktionaler vs. Prozess-Ansatz, Funktionen, die in Frage kommen, Was sind kritische Prozesse
- Wie sollte man es machen: Projektorganisation und Projektmanagement, Prozessanalyse und Beschreibung, Change Management und Konfliktmanagement, Prozess Ownership
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