Anständig wirtschaften - Küng, Hans

Hans Küng 

Anständig wirtschaften

Warum Ökonomie Moral braucht

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Anständig wirtschaften

Neue Werte braucht die Wirtschaft aber welche? Seitdem Hans Küng 1990 ein gemeinsames Weltethos vorgeschlagen hat (die Übersetzung liegt in 22 Sprachen vor), beschäftigt er sich mit dem Problem des gerechten Wirtschaftens. Er fragt nach den Grundlagen der Globalisierung ebenso wie nach der moralischen Begründung des Gewinns und den wahren Kosten der Marktwirtschaft. So plädiert er für einen Wertekanon, der dem Einzelnen wie der Gesellschaft insgesamt sagen kann, was "anständig" ist in der Wirtschaft und was nicht.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 342 S.
  • Seitenzahl: 352
  • Serie Piper Bd.7323
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 26mm
  • Gewicht: 288g
  • ISBN-13: 9783492273237
  • ISBN-10: 3492273238
  • Best.Nr.: 33357784
"Küng ist mit seiner Mahnung ein Werk gelungen, das ähnliche Bedeutung erlangen könnte wie Christ sein ." Süddeutsche Zeitung

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.11.2010

Wirtschaftsbücher
Geschäfte
ohne Moral
Wir kennen Hans Küng als großen Theologen. „Christ sein“ heißt sein bedeutendstes Werk. Wir kennen Hans Küng als großen Ethiker. Die Stiftung Weltethos geht auf seine Initiative zurück. Nun lernen wir Hans Küng als großen Ökonomen kennen, der eine neue, ethisch fundierte Weltordnungspolitik entwirft. Küng breitet das gesamte Spektrum der Volkswirtschaftslehre aus und dringt von dort bis in die Mikroökonomie vor. Wo der Theologe spricht, kann Milton Friedmans freche These, die moralische Pflicht des Unternehmers reduziere sich auf die Profitsteigerung, nicht gelten. Doch auch über die anderen Wirtschaftsphilosophen weist Küng hinaus.
Individuelle, sittliche Autonomie, wie sie Friedrich von Hayek propagierte, genügt nicht. Ebenso wenig taugt für Küngs neues Wirtschaftsethos John Maynard Keynes, der den Kapitalismus als Religion verachtete, als Glauben, dass widerwärtige Menschen aufgrund widerwärtiger Motive irgendwie für den Nutzen aller arbeiteten.
Das Manifest „Globales Wirtschaftsethos – Konsequenzen für die Weltwirtschaft“ hatte Küng mit dem …

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»Eine Handlungsempfehlung für Führungskräfte, aber auch für jeden Einzelnen im Team ist entstanden. So dicht geschrieben, wie es irgend ging. Küng ist mit seiner Mahnung ein Werk gelungen, das ähnliche Bedeutung erlangen könnte, wie Christ sein.« Süddeutsche Zeitung
Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor Emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Er gilt als einer der universalen Denker unserer Zeit. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschienen von ihm »Was ich glaube« - sein persönlichstes Buch - sowie »Ist die Kirche noch zu retten?«. Weiteres zum Autor unter www.weltethos.org.

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