Der "Hafner/Meier" ist das Standardwerk einerseits für
die Ausbildung der Pflegenden in der Altenpflege, andererseits aber
auch für das Gebiet der Geriatrie (Altersmedizin). Inhalt und
Sprache sind so gestaltet, dass sowohl Auszubildende als auch
Fachkräfte verschiedener Stufen und unterschiedlicher Berufsgruppen
angesprochen werden. Hauptziel des Buches ist ein Brückenschlag
zwischen Altenpflege und Altersmedizin.
Das Gesamtwerk gliedert sich in zwei Teile: Der vorliegende Teil I
behandelt die psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen, der
Teil II beinhaltet die somatischen (körperlichen) Krankheiten des
alten Menschen.
In den ersten Kapiteln werden geriatrische Grundbegriffe, das
geriatrische Assessment (die Abklärung des betagten Patienten)
sowie die Krankenbeobachtung behandelt. Die Folgekapitel beleuchten
syndromspezifisch folgende Problemkreise:
- der demente Patient m der verwirrte Patient u der agitierte
Patient
- der sturzgefährdete Patient
- der «schwierige» Patient
- der Patient mit Schlafstörungen
- der Patient mit Schmerzen
- der sterbende Patient.
Das Buch bietet einen umfassenden strukturierten Einblick in die
Fachgebiete Psychiatrie, Neuropsychologie (unter spezieller
Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen in einem gesonderten
Kapitel) und Neurologie. Mit einem umfangreichen
Stichwortverzeichnis ist es auch als Nachschlagewerk während der
täglichen Arbeit eine wertvolle Hilfe.
Zusammengefasst über 500 Seiten geballte Informationen für einen
konstruktiven Dialog und eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen
Geriatern und Pflegenden.
Pflegende, die alte Menschen betreuen, tragen eine hohe
Eigenverantwortung für die rechtzeitige Erkennung von
Gesundheitsbedrohungen und die Durchführung und Unterstützung
medizinischer Therapien. Wie der erste soll auch der zweite Teil
dieses Standardwerks der geriatrischen Krankheitslehre den
interdisziplinären Dialog zwischen Pflegenden, Ärzten und anderen
Berufsgruppen in der Geriatrie fördern. Die Betonung der
Pathophysiologie (Lehre von Krankheitsentwicklungen) soll dabei
sowohl die klinischen Krankheitsbilder der älteren Patienten als
auch therapeutische Schritte plausibel erscheinen lassen. Im Rahmen
einer geordneten Krankheitslehre werden die spezifisch
geriatrischen Aspekte entweder in die Kapitel integriert oder in
eigenen Abschnitten gesondert dargestellt. Sämtliche Kapitel wurden
durch Spezialärzte durchgesehen und korrigiert.
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