Quentin Tarantino hat seit seinem Filmdebut mit Reservoir Dogs 1992
immer wieder für Aufsehen gesorgt, wobei die Auseinandersetzung mit
seinem Werk unterschiedliche Stellungnahmen hervorruft. Die Autorin
Magdalena Prosteder analysiert Tarantinos Konzept und filmische
Umsetzung. Dabei legt sie das Augenmerk auf die filmischen Effekte
der Zitate und Anspielungen, sowie auf die Wirkungszusammenhänge im
Gesamtwerk Tarantinos, um schließlich anhand seines Films Death
Proof (2007) eine exemplarische Analyse seiner Vorgehensweise
abzuleiten. Der Fokus liegt auf dem breit gefächerten
Referenzsystem Tarantinos, das er seit frühester Kindheit intuitiv
aufgebaut und später systematisch weiterentwickelt hat. Es werden
konkrete Bezüge aus den Bereichen Film, Musik, Kunst oder Literatur
als wichtiges Handwerkszeug Tarantinos herausgearbeitet. Das Buch
richtet sich an Tarantino-Fans sowie Kritiker, Filmenthusiasten und
solche, die immer schon etwas mehr über Tarantinos
Inspirationsquellen erfahren wollten.
Magistra der Philosophie, ist 1983 in München geboren. Während ihres Studiums der Theater,- Film,- und Medienwissenschaft arbeitete sie wiederholt am Burgtheater Wien, sowie für einige Filmproduktionen. 2009 absolvierte sie die Masterclass Ludwigsburg-Paris. Sie lebt und arbeitet in Berlin.