1989 hatte Anke Roeder die Generation der feministisch engagierten
Autorinnen (noch) als Herausforderungen an das Theater bezeichnet.
In den letzten Jahren ist nicht nur die Zahl der Theaterautorinnen
gestiegen, sondern auch deren Popularität. Ob beim Heidelberger
Stückemarkt oder bei den Mülheimer Theatertagen: Zu den
Ausgezeichneten zählen immer häufiger weibliche Autoren. Radikal
weiblich? Theaterautorinnen heute fragt die jüngere Generation
deutschsprachiger Dramatikerinnen danach, ob und wie sich die
Situation für Autorinnen am Theater in den vergangenen zwanzig
Jahren verändert hat. Eine Bestandsaufnahme der Situation von
Theaterautorinnen heute und ein Überblick über die deutschsprachige
weibliche Dramatik zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Der Band besteht
aus Interviews und Essays zu den folgenden Autorinnen: Gesine
Danckwart, Nino Haratischwili, Sabine Harbeke, Meike Hauck, Rebekka
Kricheldorf, Kathrin Röggla, Gerhild Steinbuch, Ulrike Syha, Tine
Rahel Völcker, Theresia Walser und Felicia Zeller.
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