Metropolis in/aus Trümmern - Patalas, Enno

Enno Patalas 

Metropolis in/aus Trümmern

Eine Filmgeschichte

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Metropolis in/aus Trümmern

Fritz Langs METROPOLIS zählt zu den berühmtesten und einflussreichsten Filmen aller Zeiten. Und den "director's cut" des verstümmelten Klassikers gibt es weder im Kino noch auf Video - sondern als Buch. Kein anderer deutscher Film wurde so rigoros und systematisch zerstört wie METROPOLIS. Tausend Meter, über eine halbe Stunde, rausgeschnitten und weggeworfen, der Rest entsprechend zurechtgebogen. "Metropolis in/aus Trümmern" geht den Eingriffen nach, verfolgt die Spuren zurück zu der Premierenfassung und setzt deren Bilder, Texte, Töne neu zusammen. Das Buch ist mit zahlreichen Fotos, die direkt aus der Filmkopie herausfotografiert wurden, sowie mit vielen Standfotos und Notenbeispielen aus der Partitur illustriert. Die Aufführung einer neu rekonstruierten - aber nach wie vor bruchstückhaften - Fassung des Filmklassikers war das spektakulärste Event der Berlinale 2001.

Die Rekonstruktion des Filmklassikers von Fritz Lang
"Metropolis" zählt zu den berühmtesten und einflussreichsten Filmen aller Zeiten. Doch kein anderer deutscher Film wurde so rigoros und systematisch zerstört wie Metropolis. Tausend Meter, über eine halbe Stunde, herausgeschnitten und weggeworfen, der Rest entsprechend zurechtgebogen.
"Metropolis in/aus Trümmern" geht den Eingriffen nach, verfolgt die Spuren zurück zu der Premierenfassung und setzt deren Bilder, Texte, Töne neu zusammen. Das Buch ist mit über 200 Fotos, die direkt aus der Filmkopie herausfotografiert wurden, sowie mit vielen Standfotos und Notenbeispielen aus der Partitur illustriert.
Die Aufführung einer neu rekonstruierten - aber nach wie vor bruchstückhaften - Fassung des Filmklassikers ist das spektakulärste Event der diesjährigen Berlinale.


Produktinformation

  • Verlag: Bertz + Fischer
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. 174 S. m. 200 Fotos.
  • Seitenzahl: 174
  • Deutsch
  • Abmessung: 227mm x 174mm x 16mm
  • Gewicht: 515g
  • ISBN-13: 9783929470192
  • ISBN-10: 3929470195
  • Best.Nr.: 09450215

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Frank Arnold bespricht in knapper Form mehrere Bücher, die sich mit Fritz Lang und seinen Filmen beschäftigen.
1.) Thomas Elsaesser: "Metropolis" (Europa)
Dieses Buch, das ausschließlich den Film "Metropolis" behandelt, lobt der Rezensent für seine "kompakte" Darstellung und den guten "Überblick" über die Forschungslage. Richtig spannend aber wird es seiner Meinung nach, wenn sich Elsaesser der "Modernität" des Films und seiner Rezeptionsgeschichte zuwendet.
2.) Enno Patalsas "Metropolis in/aus Trümmern" (Bertz)
An diesem Buch, das versucht, die Premierenfassung von Metropolis zu rekonstruieren, hebt der Rezensent besonders die "lesefreundliche" Gestaltung lobend hervor. Er erwähnt auch, dass es mit 200 Abbildungen "reich bebildert" ist und findet die Bezeichnung des Bandes durch die Herausgeber als "Versuch einer Beschreibung" allzu "bescheiden".
3.) Jacobsen/Sudendorf (Hrsg.): "Metropolis" (Edition Axel Menges)
Dieses Buch zum Film Metropolis sei zwar vor allem als Bildband konzipiert, doch auch der Aufsatz von Martin Koerber über die Restaurierung und Jacobsens bzw. Sudendorfs Auslassungen zu "Produktions- und Rezeptionsbedingungen" …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.08.2004

Helle der Sprachlosigkeit
Zwei Bände mit Frieda Grafe und Gertrude Stein
Die Zeit ist reif, let us now praise famous women . . . Verwegen und immer wieder verwirrend, von einer Konsequenz, die vielen wie Starrköpfigkeit vorkam, hermetisch, selbstbewusst, abweisend . . . Eine Radikale, eine Ridiküle: Es ist ein vielfältiges, ein zwiespältiges Bild, das man auch heute noch von Gertrude Stein hat, die eine der großen Autorinnen des 20. Jahrhunderts war und eine der am wenigsten gelesenen - eine Frau, die sich souverän in den Pariser Künstler-Zirkeln bewegte, zwischen Picasso und Hemingway, und die man eilends in eine Poète-maudit-Rolle schubste. „Zwei Jahre aus meinem Leben mit Gertrude Stein” heißt der große Text, den Frieda Grafe im April 1978 in Uwe Nettelbecks Zeitschrift Die Republik veröffentlichte, lange Zeit war er verschollen, jetzt ist er wieder aufgelegt, im 6. Band der Frieda-Grafe-Werkausgabe, herausgegeben von Enno Patalas, zusammen mit dem 5. Band, „Film/Geschichte. Wie Film Geschichte anders schreibt” (beide im Verlag Brinkmann & Bose, Berlin). Man kann diese „Zwei Jahre . . .” als eine Art Ehrenrettung lesen, als profunden …

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Enno Patalas gründete 1957 die Zeitschrift "Filmkritik", schrieb in den 60er Jahren außerdem vor allem für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung und 1962 zusammen mit Ulrich Gregor eine Geschichte des Films. Von 1963 bis 1994 leitete er das Münchner Filmmuseum.

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