Mein Kino - Straub, Laurens

Laurens Straub 

Mein Kino

So soll es sein

Hrsg. v. Michael Töteberg
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Mein Kino

"Laurens Straub ist ein Heiliger des Neuen Deutschen Films. Als Zeuge und Mitstreiter hat er die Anfänge von Herzog, Wenders, Fassinder und vielen anderen begleitet." (Andreas Kilb, Die Zeit) Laurens Straub (1944-2007) war der umtriebige Organisator des Filmverlags der Autoren, er brachte die Filme von Fassbinder und Wenders, von Herzog und Achternbusch ins Kino. Unorthodox und innovativ, ein Vordenker ohne (typisch deutschen) ideologischen Ballast, ein Marketing-Genie mit unkonventionellen Ideen und Witz, der das Publikum für sein Kino gewinnen wollte, ohne dem Zeitgeist hinterher zu hecheln. Der Band versammelt verschollene Artikel und Aufsätze, meist aus der sog. "grauen Literatur" (Programmheften, Underground-Blättern, Katalogen) sowie Texte aus dem Nachlass, den Notizbüchern und andere Aufzeichnungen.

»Laurens Straub ist ein Heiliger des Neuen Deutschen Films. Als Zeuge und Mitstreiter hat er die Anfänge von Herzog, Wenders, Fassinder und vielen anderen begleitet.« (Andreas Kilb, Die Zeit)

Laurens Straub (1944-2007) war der umtriebige Organisator des Filmverlags der Autoren, er brachte die Filme von Fassbinder und Wenders, von Herzog und Achternbusch ins Kino. Unorthodox und innovativ, ein Vordenker ohne (typisch deutschen) ideologischen Ballast, ein Marketing-Genie mit unkonventionellen Ideen und Witz, der das Publikum für sein Kino gewinnen wollte, ohne dem Zeitgeist hinterher zu hecheln.

Der Band versammelt verschollene Artikel und Aufsätze, meist aus der sog. »grauen Literatur« (Programmheften, Underground-Blättern, Katalogen) sowie Texte aus dem Nachlass, den Notizbüchern und andere Aufzeichnungen."Laurens Straub ist ein Heiliger des Neuen Deutschen Films. Als Zeuge und Mitstreiter hat er die Anfänge von Herzog, Wenders, Fassinder und vielen anderen begleitet." (AndreasKilb, Die Zeit)
Laurens Straub (1944-2007) war der umtriebige Organisator des Filmverlags der Autoren, er brachte die Filme von Fassbinder und Wenders, von Herzog und Achternbusch ins Kino. Unorthodox und innovativ, ein Vordenker ohne (typisch deutschen) ideologischen Ballast, ein Marketing-Genie mit unkonventionellen Ideen und Witz, der das Publikum für sein Kino gewinnen wollte, ohne dem Zeitgeist hinterher zu hecheln.
Der Band versammelt verschollene Artikel und Aufsätze, meist aus der sog. "grauen Literatur" (Programmheften, Underground-Blättern, Katalogen) sowie Texte aus dem Nachlass, den Notizbüchern und andere Aufzeichnungen.


Produktinformation

  • Verlag: Belleville
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 128 S. m. Fotos.
  • Seitenzahl: 146
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 174mm x 13mm
  • Gewicht: 435g
  • ISBN-13: 9783936298833
  • ISBN-10: 3936298831
  • Best.Nr.: 23420808

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Vielleicht nicht sonderlich stringent, aber unbedingt fulminant ist Dominik Grafs Besprechung der postum gesammelten Texte des für den Neuen Deutschen Film so wichtigen, 2007 verstorbenen Filmverlag-der-Autoren-Organisators Laurens Straub. Restlos begeistert ist Graf davon und, wie er selbst zugibt, überrascht. Es sei ja nicht so, dass die Texte nicht zuvor verstreut veröffentlicht worden wären, aber erst in der Gesamtschau werde ihre sprachliche Qualität, ihre Pointiertheit, ihr polemischer Furor so richtig deutlich. Und lehrreich sei das Ganze auch. Wie sehr die Probleme von gleichzeitiger Überförderung und Durchschnittlichkeit, die Straub hier für die achtziger Jahre beschreibt, denen von heute doch gleichen! seufzt Graf. Als tollstes Stück im tollen Band preist er dann Straubs Text zu Roland Klick, der nach Streit mit Bernd Eichinger als Regisseur von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" abserviert wurde. Summa summarum: Hier ist die "Tragödie des Post-Autorenkinos" nachzulesen, und zwar auf "atemberaubende Weise".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.02.2011

Die Frau im roten Kleid

Eine Stimme aus der Zeit, als die Zeit der Einzelgänger zu Ende ging: Die Schriften des verstorbenen Filmproduzenten Laurens Straub sind ein Roman über Aufstieg und Fall des Neuen Deutschen Films

Von Dominik Graf

Der Kalvarienberg der deutschen Filmgeschichte wächst. Den Opfern des Schlachtfelds Deutsches Kino wird zwar alljährlich beim Filmpreis der sentimentale Hollywood-geklaute Foto-Urnen-Tribut mit der pflichtgemäßen Branchenrührung gezollt. Aber die großen Toten des deutschen Films (es gibt auch viele kleine) haben Besseres verdient. Hier erscheint nun einer von ihnen wie quicklebendig nochmal vor uns, mit einer postumen Kriegserklärung an das Mittelmaß unserer neudeutschen Filmerei. Fröhlich, kopfstark, voller Leidenschaft, witzig, aber auch angebracht bitter und einmal sogar vollends wütend-kraftvoll und unsäglich traurig.

Man hatte das Erscheinen des Straub-Buchs erwartet, aber sozusagen nicht so. Nicht so einen überschäumenden Aufprall von Wortblitzen. Ich hab's allein schon wegen des Traumbilds vom jungen Laurens Straub auf dem Cover gekauft, das Foto desjenigen Straub, der Baader und …

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Michael Töteberg, geboren 1951, ist Leiter der Rowohlt Agentur für Medienrechte und freier Autor; Herausgeber der Schriften von Wim Wenders und Edgar Reitz; verschiedene Veröffentlichungen.
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