Jenseits der Einstellung - Eisenstein, Sergej M.

Sergej M. Eisenstein 

Jenseits der Einstellung

Schriften zur Filmtheorie. Hrsg. v. Felix Lenz u. Helmut H. Diederichs

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Produktbeschreibung zu Jenseits der Einstellung

Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin gehört zu den Klassikern der Filmgeschichte. Weniger bekannt ist, daß der Regisseur dieser Filmbilder auch einer der Klassiker der ästhetischen und theoretischen Entwicklung des Films ist. Dieser Band macht Eisensteins wichtigste Schriften nun endlich wieder zugänglich. Wirkungsästhetik und Propagandismus, Avantgarde und Politik, metaphysische Horizonte und Materialismus stehen in den Texten in vielfältiger Spannung. In den schillernden Positionen Eisensteins spiegeln sich aber nicht nur die ästhetischen, politischen, sozialen und ideologischen Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern sein theoretisches Werk gehört auch zu den mitreißendsten Sehschulen des 20. Jahrhunderts. Eine nicht nur historische Fundgrube für Filmenthusiasten, Studenten und Praktiker.

Produktinformation


  • Verlag: Suhrkamp
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 455 S.
  • Seitenzahl: 455
  • Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft Bd.1766
  • Best.Nr. des Verlages: 29366
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 109mm x 20mm
  • Gewicht: 274g
  • ISBN-13: 9783518293669
  • ISBN-10: 3518293664
  • Best.Nr.: 13282633

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Ivo Ritzer begrüßt diesen Band, der die filmtheoretischen Schriften des Regisseurs Sergej Eisenstein versammelt. Er sieht darin einen weiteren Schritt hin zu einer "weniger weltanschaulich geprägten" Sicht auf den Regisseur, die er offenbar nur gutheißen kann. Im Mittelpunkt der meisten Texte steht natürlich die Montage, erstmal ist dabei auch ein Beitrag über die "Vertikale Montage" auf Deutsch zu lesen, wie Ritzer informiert, der darüberhinaus noch anmerkt, dass die Versammelten Texte deutlich machten, wie verschränkt in der Person Eisenstein der "pragmatische Filmemacher" und der "assoziative Theoretiker" seien.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.04.2006

Montage und Einstellung
Eine Sammlung filmtheoretischer Schriften Sergej M. Eisensteins
Dass Sergei M. Eisensteins Werk auch im Zeitalter der Post-Theorien Relevanz besitzt, wissen wir nicht erst seit David Bordwells kundiger Monografie „The Cinema of Eisenstein” (1994). Mehr als jemals zuvor ist eine unvoreingenommene Eisenstein-Rezeption möglich, befreit vom sich stets zwischen Politik und Kunst aufspannenden Dilemma ideologischer Vorbehalte. Spätestens mit der Auflösung des europäischen Staatssozialismus bleibt weder dem bürgerlich-ästhetizistischen noch dem orthodox linken Lager fundierte Argumentation für kategorische Ablehnung. Auch die akademische Filmwissenschaft entdeckt ihren Eisenstein neu, und dies weitgehend jenseits früherer Kontroversen im Lichte der Realpolitik. Beispielhaft dafür mag Felix Lenz’ Dissertation über den russischen Filmemacher und Filmtheoretiker gelten.
Zusammen mit dem Medienpädagogen Helmut H. Diederichs hat Lenz nun eine neue Sammlung filmtheoretischer Schriften Eisensteins herausgegeben. Benannt ist der Band nach einem der gesammelten Aufsätze: „Jenseits der Einstellung” (1929). Der Titel ist programmatisch: …

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