Die versiegelte Zeit - Tarkowskij, Andrej

Andrej Tarkowskij 

Die versiegelte Zeit

Gedanken zur Kunst, zur Ästhetik und Poetik des Films. Mit e. Nachw. v. Dominik Graf

Übersetzer: Schlegel, Hans-Joachim
Gebundenes Buch
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
28 ebmiles sammeln
EUR 28,00
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Die versiegelte Zeit

Mit einem Nachwort von Dominik Graf

Der russische Regisseur Andrej Tarkowskij gehörte zu den ungewöhnlichsten Filmemachern des 20. Jahrhunderts. In diesem Buch äußert er sich über seine Berufsauffassung und Regiearbeit, zur Rolle des Schauspielers und des Publikums, zur Kamera, zur Musik, zum Drehbuch, zur Montage etc. Er beschreibt die Entstehung seiner Filme, entwickelt anhand der Filmbeispiele seine Filmtheorie, schreibt über philosophische Strukturen und künstlerische Umsetzung und verteidigt den Film als Kunst, die Lebensaufgabe für ihn ist.

Produktinformation


  • Verlag: Alexander Verlag
  • 2009
  • Erw. u. bearb. Neuausg.
  • Ausstattung/Bilder: Erw. u. bearb. Neuausg. 2009. 375 S., Bildtaf.
  • Seitenzahl: 408
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 132mm x 35mm
  • Gewicht: 515g
  • ISBN-13: 9783895812002
  • ISBN-10: 3895812005
  • Best.Nr.: 25650482
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.06.2009

Der hohe Ton: Tarkowskijs versiegelte Zeit

Dominik Graf, der zu dieser erweiterten Neuausgabe von Andrej Tarkowskijs Überlegungen zum Kino und zu seinen eigenen Filmen das Vorwort geschrieben hat, empfiehlt, zur Einstimmung erst mal Bachs Orgelchoral BWV 653 zu hören, die Anfangsmusik aus "Solaris". Sodann erklärt er, dass man das Buch mehrmals lesen sollte, um seine verschiedenen Schichten zu durchdringen. "Man kann es natürlich auch gleich als Komplett-Sandwich con tutto heruntermampfen", fährt er fort, und das alles klingt, bevor es richtig losgeht, doch ziemlich kompliziert. Und so bleibt es.

Denn das Buch, das 1985, ein knappes Jahr vor Tarkowskijs Tod, erstmals auf Deutsch erschien und "weitgehend", wie es wiederum im Nachwort des Übersetzers Hans-Joachim Schlegels heißt, auf Gesprächen beruht, welche die Filmjournalistin Olga Surkowa mit dem Regisseur führte, ist schon ein harter Brocken. Nicht, weil es schwer lesbar wäre. Vielmehr weil man schon ein geneigtes Ohr für den hohen Ton braucht, der sich zwangsläufig einstellt, wenn immer mal wieder vom "spirituellen Geheimnis der Kunst" die Rede ist, das es zu bewahren gilt - was im Film, dem …

Weiter lesen

»Tarkowskij kämpft für die Wiedergewinnung der Spiritualität in der Kunst, gegen den totalen Verlust von Geistigkeit in unserer Welt. Von hier aus erschließt sich das ganze Buch, provoziert und berührt.«Süddeutsche Zeitung»Tarkowskijs filmisches Werk ist innovativ und einzigartig. Seine Gedanken sind - wie seine filmischen Meisterwerke - ein Kaleidoskop, das beim Durchsehen jedes Mal ein anderes Muster zeigt.« Die Zeit
Andrej Tarkowskij, geb. 1932, studierte von 1954-1960 an der Moskauer Filmhochschule. Sein Debütfilm "Iwans Kindheit" wird 1962 in Venedig ausgezeichnet; "Andrej Rubljow" wird mit großem Erfolg 1969 in Cannes präsentiert. Es folgt der Science-Fiction-Film "Solaris" (ausgezeichnet in Cannes 1972). Der autobiographische Film "Der Spiegel" (1974) zählt neben "Stalker" (1978/79) zu den größten Erfolgen Tarkowskijs, "Nostalghia" erhält 1984 den Grand-Prix in Cannes. 1983 emigriert Tarkowskij nach Frankreich. Sein letzter Film "Opfer", gedreht in Schweden, wird in Cannes 1986 mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Tarkowskij stirbt 1986 in Paris.

Leseprobe zu "Die versiegelte Zeit"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in Die versiegelte Zeit zu blättern!

Inhaltsangabe

Der russische Regisseur Andrej Tarkowskij gehö
rte zu den ungewö
hnlichsten Filmemachern des 20. Jahrhunderts. In diesem Buch ä

ert er sich ü
ber seine Berufsauffassung und Regiearbeit, zur Rolle des Schauspielers und des Publikums, zur Kamera, zur Musik, zum Drehbuch, zur Montage etc. Er beschreibt die Entstehung seiner Filme, entwickelt anhand der Filmbeispiele seine Filmtheorie, schreibt ü
ber philosophische Strukturen und kü
nstlerische Umsetzung und verteidigt den Film als Kunst, die Lebensaufgabe fü
r ihn ist.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Mehr von

Mehr zum Thema