Der Holocaust als Herausforderung für den Film - Corell, Catrin

Catrin Corell 

Der Holocaust als Herausforderung für den Film

Formen des filmischen Umgangs mit der Shoah seit 1945. Eine Wirkungstypologie. Diss.

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Der Holocaust als Herausforderung für den Film

Filme über den Holocaust führen nach wie vor zu kontroversen Diskussionen, insbesondere über die Art ihres Umgangs mit der Shoah. Abgesehen von wenigen Ausnahmen besteht die filmwissenschaftliche Literatur zum Thema Holocaust im Film jedoch aus Beiträgen zu einzelnen Filmen ohne übergreifende Fragestellung. Schwerpunkt dieser Studie ist daher eine Typologie, welche die Wirkung dieser Filme auf den Zuschauer analysiert - unter Berücksichtigung der besonderen Ästhetik und der damit einhergehenden spezifischen Wahrnehmungsangebote. Die analysierten Filme - darunter u.a. »Nacht und Nebel«, »Schindlers Liste«, »Das Leben ist schön«, »Zug des Lebens« und »Birkenau und Rosenfeld« - stellen gleichzeitig einen Aufriss der filmischen Auseinandersetzung mit der Shoah seit 1945 dar.


Produktinformation

  • Verlag: Transcript
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 516 S. m. zahlr. Abb.
  • Seitenzahl: 520
  • Transcript Film
  • Deutsch
  • Abmessung: 243mm x 156mm x 42mm
  • Gewicht: 886g
  • ISBN-13: 9783899427196
  • ISBN-10: 389942719X
  • Best.Nr.: 22810202
"Das Buch [ist] gerade in seiner profilierten Stellungnahme ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um die filmische Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Dabei überzeugt nicht nur die Akribie, mit der Corell ihre Gegenstände untersucht, sondern auch das Layout. Über 800 Standbilder, Grafiken und Strukturdiagramme, den jeweiligen Textpassagen zugeordnet, illustrieren wie unterstützen die Argumentation. 'Auschwitz und kein Ende' titelte vor Jahren eine vierteilige Produktion des Südwestrundfunks (SWR) zu deutscher Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Das Ende scheint tatsächlich nicht absehbar. Insofern wird sich Corells Buch mit Sicherheit in eine anhaltende Diskussion einschreiben." Manuel Köppen, H-Soz-u-Kult, 19.01.2010 "Die Studie [bietet] einen wichtigen und zum Widerspruch herausfordernden Beitrag zur Debatte darum, wie der Holocaust sich in das kollektive Gedächtnis einschreibt und welchen zentralen Stellenwert darin ein kulturindustrielles Medium einnimmt. Einen besonderen Wert stellen die zahlreichen detaillierten Sequenzanalysen der untersuchten Filme dar." Ingolf Seidel, www.lernen-aus-der-geschichte.de, 04.03.2010 Einsicht, 4 (2010) Besprochen in: MEDIENwissenschaft, 3 (2010), Christoph Hesse Informationssystem Medienpädagogik (www.ism-info.de), 10 (2010) Journal of Contemporary European Studies, 16.12.2010, Claudia Sandberg
Catrin Corell (Dr. des. phil.) studierte Diplom-Romanistik mit wirtschaftswissenschaftlicher Qualifikation (BWL) an der Universität Mannheim, lehrte dort romanistische Film- und Literaturwissenschaft und publizierte diverse Artikel im Bereich Film und TV. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist das europäische, insbesondere das französische Kino. Derzeit arbeitet sie in München bei der deutschen Tochter eines großen amerikanischen Film- und TV-Konzerns.

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