Wie schreibt man Wissenschaftstexte? Welche Strategien wenden
Autoren an, um ihre Leser zu erreichen? Welche Gattungen von
Wissenschaftstexten gibt es? Wie hängt ihre Form mit ihren
(möglichen) Funktionen zusammen? Wie entwickeln sich formale
Eigenheiten solcher Texte über längere Zeiträume? Um diese Fragen
geht es hier anhand griechischer Beispiele aus Medizin, Mathematik
und Philosophie, von den Vorsokratikern bis in die Spätantike. Ein
Ziel der Arbeit ist die Bestimmung der Textgattungen in diesem
Feld. Daneben tritt ein komparatistisches Interesse: Der Autor
zieht Vergleiche vor allem mit vorgriechischen Wissenstexten aus
dem Nahen Osten, aber auch mit mittelalterlicher und moderner
Wissenschaftsliteratur. Perspektive und Methode der Arbeit sind von
gegenwärtigen science studies beeinflußt und dienen nicht zuletzt
dem Zweck, unsere eigenen Wissenschaftstexte besser zu verstehen.
"Aspers Buch, erschienen in der renommierten Reihe `Philosophie der Antike¿, ist durchweg sorgfältig redigiert, ästhetisch ansprechend gestaltet und von moderatem Preis. Die detaillierten Indizes (Autoren, Texte, Begriffe, Sachen, moderne Autoren) lassen keine Wünsche offen und machen das Nachschlagen leicht. Insgesamt handelt es sich um ein tiefschürfendes Werk, das insbesondere von professionellen Kennern der Materie geschätzt werden wird."
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