Zwischen Kunst und Kontext - Kohl, Karl-Heinz

Karl-Heinz Kohl 

Zwischen Kunst und Kontext

Zur Renaissance des Völkerkundemuseums

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Zwischen Kunst und Kontext

Seit der Eröffnung des Musée du quai Branly in Paris, das inzwischen zu einem der populärsten Museen der französischen Hauptstadt geworden ist, lässt sich auch im deutschsprachigen Raum ein verstärktes Interesse an ethnographischen Sammlungen beobachten. In Köln und Frankfurt sind Neubauten von ethnologischen Museen geplant. In Berlin sollen die Sammlungen des Dahlemer Museums in das Humboldt-Forum im wiederaufgebauten Stadtschloss überführt werden.
Einen wesentlichen Anstoß zu dieser Entwicklung hat der lange Zeit verkannte ästhetische Wert ethnographischer Artefakte gegeben. Ihre Gleichrangigkeit mit den Hervorbringungen europäischer Kunst wird heute kaum mehr bestritten. Ausgehend von der Rolle, die Objekte aus Afrika, Amerika und Ozeanien für die künstlerische Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts spielten, zeichnet der Aufsatz den Wandel nach, dem die Völkerkundemuseen und ihre Präsentationsformen seither unterlegen waren.


Produktinformation

  • Verlag: Steiner (Franz
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 27 S. m. 4 SW-Abb. u. 13 Farbabb.
  • Seitenzahl: 27
  • Best.Nr. des Verlages: 9818
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 159mm x 8mm
  • Gewicht: 85g
  • ISBN-13: 9783515098182
  • ISBN-10: 3515098186
  • Best.Nr.: 32657500
Karl-Heinz Kohl, geboren 1948, ist Professor für Historische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Direktor des Frobenius-Instituts in Frankfurt am Main. Von 2001 - 2002 lehrte er als Theodor-Heuss-Professor an der New School for Social Research in New York.

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