Waldorfpädagogik - Darstellung der geistigen Ursprünge und der Pädagogik an Waldorfschulen
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik -
Reformpädagogik, Note: 1,3, Universität Leipzig
(Erziehungswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Schulen der
Reformpädagogik heute, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache:
Deutsch, Abstract: Waldorfschulen sind Schulen in freier
Trägerschaft, an denen nach der von Rudolf Steiner begründeten
Waldorfpädagogik unterrichtet wird. Die Waldorfpädagogik ist eine
der bekanntesten praktischen Anwendungen der ebenfalls von Rudolf
Steiner begründeten Anthroposophie. Durch die enge Verknüpfung der
Waldorfpädagogik mit dem Namen Rudolf Steiner und seiner
anthroposophischen Weltanschauung, gilt es zunächst die Grundlagen
darzustellen, auf denen diese Pädagogik basiert.So befasst sich
diese Arbeit zunächst mit dem Begründer Rudolf Steiner, mit dessen
Leben und Wirken. Im zweiten Kapitel wird die anthroposophische
Menschen-kunde gekennzeichnet. Dabei wird speziell auf den Begriff
Anthroposophie, das dreigliedrige Menschenbild,
die Entwicklungslehre und die Temperamentenlehre eingegangen.
Anschließend werden im dritten Kapitel die wichtigsten
pädagogi-schen Prinzipien Steiners beschrieben. Es wird auf die
Ehrfurcht vor der geistigen Herkunft des Kindes, auf die Erziehung
aus dem Mitgebrachten, auf das ganzheit-liche Begreifen sowie auf
die Sinnesschulung und auf die Selbsterziehung des Erziehers
eingegangen. Im fünften Kapitel schließt sich die Darstellung der
praktischen Umsetzung dieser Prinzipien an den Waldorfschulen an.
Hierbei werden die Gestaltung des Schulgebäudes, personelle
Strukturen und die Elternarbeit ange-sprochen. Weiterhin wird
ausführlich auf den Unterricht eingegangen, im Speziel-len auf den
Lehrplan, das Klassenlehrerprinzip, die Grundsätze der
Unterrichts-gestaltung, wie Tagesrhythmus und Epochenunterricht
sowie auf einzelne Fächer. Nachdem versucht wurde, das pädagogische
Konzept der Waldorfschulen vorwie-gend anhand von
Literaturrecherchen darzustellen, wird im sechsten Kapitel ein
eigens erstellter Fragebogen beschrieben, welcher einen praktischen
Bezug zu der Thematik herstellen soll. Die Arbeit endet mit einer
eigenen Bewertung und persönlichen Stellungnahme, in der kritisch
über das Geschriebene reflektiert wird.
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