Im Zentrum steht die Frage, wie die Schule die Chancen von
SchulabgängerInnen auf dem Berufsbildungsmarkt strukturiert.
Inwiefern stehen Schulqualifikationen sowohl mit einer erfolgreiche
Ausbildungsplatzsuche als auch mit der Entwicklung beruflicher
Präferenzen in einem Zusammenhang? Bourdieus Theorie der Praxis
bildet den integrativen theoretischen Rahmen der Dissertation, die
den Strukturkategorien Geschlecht und nationale Herkunft besonderes
Gewicht zuweist. Zur theoretischen und empirischen Klärung
differentieller Berufsbildungschancen werden neben schulischen
Titeln und individuellen Handlungsstrategien soziale
Beziehungsnetze und symbolische Kredite von Auszubildenden
hervorgehoben. Die Resultate verweisen jenseits individualistischer
Fördermaßnahmen auf Interventionen zwischen Schule und
Berufsbildung.
"Besonders bemerkenswert ist bei der Studie von Imdorf die systematische Berücksichtigung der ethnischen Herkunft bei dem schwierigen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt." Arbeit + Technik, 35/2007
"Besonders bemerkenswert ist bei der Studie von Imdorf die systematische Berücksichtigung der ethnischen Herkunft bei dem schwierigen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt." Arbeit + Technik, 35/2007
Christian Imdorf ist Forschungsassistent am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg in der Schweiz.
- Theoretisierung von Schulqualifikation, Geschlecht, nationaler Herkunft und Sozialstatus - Die Sekundarstufen I und II des Schweizer Bildungssystems - Segmentation und Segregation des Arbeitsmarkts - Übergänge in die Berufsausbildung - Berufswahlprozesse als berufliche Anpassungsprozesse
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