Ordre-public-Kontrolle internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen im autonomen Zuständigkeitsrecht - Weller, Matthias

Matthias Weller 

Ordre-public-Kontrolle internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen im autonomen Zuständigkeitsrecht

Diss. Univ. Heidelberg WS 2004/2005

Herausgeber: Max-Planck-Institut für ausländischen und internationalen Privatrecht
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Ordre-public-Kontrolle internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen im autonomen Zuständigkeitsrecht

Matthias Weller untersucht die Wirksamkeitsgrenzen von ausschließlichen Gerichtsstandsvereinbarungen zugunsten von Drittstaatengerichten im Hinblick auf umgangene Eingriffsnormen der lex fori des derogierten Forums. Er zeigt, warum das Ableiten von Derogationsverboten aus Eingriffsnormen ebenso wie die Ablehnung jeglicher Wirksamkeitsschranken für Gerichtsstandsvereinbarungen deren komplexem Wertungsgefüge nicht optimal gerecht wird und insbesondere, dass die kollisionsrechtliche Eingriffsnorm als solche nicht unmittelbar auf die internationalzuständigkeitsrechtliche Ebene durchschlagen kann. Stattdessen wird eine offene Abwägung im Rahmen von Art. 6 EGBGB unter Berücksichtigung der betroffenen internationalzuständigkeitsrechtlichen Wertungen vorgezogen und anhand von drei Personengruppen (Verbraucher, Arbeitnehmer und Handelsvertreter) konkretisiert.Die Dissertation wurde mit dem Preis der Rolf-und-Lucia-Serick-Stiftung 2004 und dem Klaus O. Fleck-Preis der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar 2005 ausgezeichnet.


Produktinformation

  • Verlag: Mohr Siebeck
  • 2005
  • 1. Auflage.
  • Ausstattung/Bilder: XXVIII, 389 Seiten
  • Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 157mm x 24mm
  • Gewicht: 640g
  • ISBN-13: 9783161486524
  • ISBN-10: 3161486528
  • Best.Nr.: 14762782
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