Schon von weithin sichtbar zählt der 1893 m hohe Ötscher wegen
seiner exponierten Lage zu den bekanntesten Aussichtsbergen
Österreichs. Am Nordrand der niederösterreichischen Alpen, im
Südwesten des Mostviertels gelegen, bietet das Ötscherland eine
faszinierende Vielfalt an Landschafts- und Lebensräumen. Markante
Schluchten - die Tormäuer und Ötschergräben - und tosende Gewässer
durchfurchen das Kalkgebirge, dessen Hänge von ausgedehnten, z. T.
urtümlichen Wäldern und weiten Almen mit prächtiger Alpenflora
überzogen werden. Die Ursprünglichkeit und Naturnähe vieler
Bereiche wurde durch die Errichtung des Schutzgebiet
"Natura-2000-Gebiet Ötscher-Dürrenstein" sowie des
Naturparks Ötscher-Tormäuer gewährleistet. So konnten sich auch die
berühmtesten Bewohner der Region ansiedeln: die Ötscherbären. In
erstklassigen Aufnahmen dokumentiert Naturkenner und Umweltschützer
Werner Gamerith den faszinierenden Naturreichtum des Ötscherlandes.
Dazu gewähren seine sachkundigen Texte einen Einblick in die
Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren und das Werden der
Landschaft in einer außergewöhnlichen Region, die in ihrer
Unberührtheit fast einzigartig in Europa und daher unbedingt wert
ist, auch für zukünftige Generationen erhalten zu werden.
Ausstattung/Bilder: 2009. 223 S. m. zahlr. Farbfotos u. 2 farb. Ktn.
Seitenzahl: 223
Deutsch
Abmessung: 291mm x 220mm x 25mm
Gewicht: 1350g
ISBN-13: 9783702230449
ISBN-10: 3702230440
Best.Nr.: 26328296
Werner Gamerith studierte an der Universität für Bodenkultur Wien Kulturtechnik und Wasserwirtschaft. Schon in der Kindheit war die Berührung mit der Natur ein wichtiges Anliegen und er verbrachte viel Zeit damit, Pflanzen zu sammeln, Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Gemeinsam mit seiner Frau Tatjana erwarb er in Waldhausen im Strudengau einen kleinen Bauernhof, den die beiden liebevoll restaurierten. Es entstand eine Siebdruckwerkstatt für textilen Handdruck, ein Biogarten für Gemüse, Kartoffeln und Beeren, ein Naturgarten mit Zier- und Wildblumen und 1983 der erste Naturschwimmteich. 1984 wurde ihm der Konrad-Lorenz-Preis für Umweltschutz für die Verbindung von Kunst und Ökologie verliehen. Seit 1972 ist er publizistisch in der Ökologiebewegung aktiv und engagiert sich in Artikeln (z.B. in seiner Kolumne Der Garten-Philosoph im Servus-Magazin), Vorträgen und Bildbänden für die Naturgarten idee sowie für naturnahe Landschaften Österreichs.