Leuchtturmprojekte Integrierter Versorgung und Medizinischer Versorgungszentren
Nachahmenswert: Einordnung der Modellprojekte nach den Kriterien:
Übertragbarkeit, Nachhaltigkeit, Managementkapazitäten, Nutzen für
die Patienten, die Kassen und die Betreiber, Gesundheitsökonomie,
Einbindung der Patienten; Mehrdimensional: Analyse der Modelle
hinsichtlich der Bedeutung für Gesundheitssystem, medizinische
Versorgung, Patienten, Vertragspartner; Impulsgebend:
differenzierte Auseinandersetzung mit gegenwärtigen und zukünftigen
Möglichkeiten und Modellen.
Integrierte Versorgung von den Besten lernen und individuelle
Modelle gestalten
Mit über 2500 Verträgen ist die Integrierte Versorgung bereits ein
fester Bestandteil der Versorgungslandschaft geworden. Neben einer
Vielzahl von indikationsbezogen Verträgen wurden erste
populationsbezogene Modelle entwickelt, die teilweise sogar über
Kopfpauschalen vergütet werden sollen. Durch die gesetzten Anreize
und die ungewohnten Gestaltungsspielräume haben die
unterschiedlichsten Akteure die Initiative ergriffen und innovative
Modelle entwickelt. Das deutsche Gesundheitswesen wird durch die
Integrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren
nachhaltige Impulse zur Veränderung erhalten. Auch die Möglichkeit,
medizinische Versorgungszentren zu gründen war ein wesentlicher
Impulsgeber für Veränderungen in der ambulanten Versorgung. Beide
Versorgungsformen können einen wichtigen Beitrag zu mehr
Qualitätswettbewerb und effizienteren Versorgungsstrukturen im
deutschen Gesundheitssystem leisten. Nach nunmehr über zwei Jahren
lässt sich auch schon absehen, welche Modelle nicht nur in der
Theorie überzeugen, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden
konnten.
Der BMC hat aus der Vielzahl von Projekten 25 ausgewählt und stellt
diese in systematischer Form vor. Diese werden dann jeweils in das
BMC-Raster eingeordnet. Dabei werden die Dimensionen
Gesundheitspolitik, Patient, Leistungserbringer und
Leistungsfinanzierung getrennt analysiert, da die Beurteilung sehr
unterschiedlich ausfallen kann.
"Das Buch hilft dabei, eigene Ideen zur Integrierten Versorgung in die Tat umzusetzen und bietet Checklisten für die ersten Schritte und Anregungen für den ersten Businessplan."
Aus dem Inhalt: Das BMC-Analyse-Raster zu Neuen Versorgungsformen; Optimierung von medizinischen Wertschöpfungsketten Indikationsbezogene integrierte Versorgung u. a. Integrierte Schwangerschaftsversorgung, Volkskrankheit Migräne, Krebsvorsorgeprogramme, Telemedizin, neue Versorgungsformen bei rheumatoider Arthritis, Integrierte Versorgung Endoprothetik und Kardiologie, Palliativversorgung, Demenzversorgung, Psychiatrisch-Psychotherapeutische Versorgung; Populationsorientierte Modelle der Integrierten Versorgung; Modelle der Bundesknappschaft, das Modell Gesundes Kinzigtal, die GMZ GmbH und der der Patient-Partner-Verbund; Aufbrechen verkrusteter Strukturen Medizinische Versorgungszentren auf dem Vormarsch am Beispiel von u. a.: Polikum Friedenau, MVZ Lichtenberg, goMedus-Zentren der DKV; Neue Versorgungsformen als Regelversorgung? ein kritisches Fazit
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