"Handlungskompetenz in der Sozialen Arbeit" wird hier als
Potenzial verstanden, über das eine Person verfügt und das
notwendig ist, um komplexe und bedeutende Aufgaben zu bewältigen.
Ob und wie die Fachkräfte der Sozialen Arbeit ihr Potenzial
einsetzen, hängt von ihrer Qualifikation und Motivation, sowie von
den Rahmenbedingungen ihres Tätigkeitsfeldes ab.Die
unterschiedlichen Kombinationen der Kompetenzanforderungen lassen
sich berufs- und tätigskeitsfeldübergreifend nach Handlungstypen
unterscheiden. Kompetenzmodell und Handlungstypen, die der
Buchreihe zugrunde liegen, werden in diesem Einführungsband
theoretische begründet und an Fallbeispielen erläutert.
Prof. Dr. Maja Heiner lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft,
Abt. Sozialpädagogik, Universität Tübingen.
Prof. Dr. Maja Heiner lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Sozialpädagogik, Universität Tübingen.
Inhaltsangabe
Inhalt ... 6 1 Zielsetzungen und Modellannahmen ... 10 1.1 Zielsetzung der Reihe und des Buches ... 10 1.2 Das Kompetenzmodell ... 13 1.3 Handlungstypen und Berufsfelder ... 14 2 Fallvignette aus der Schulsozialarbeit: Fatima hat eine Mitschülerin bestohlen ... 22 2.1 Fallschilderung ... 22 2.2 Analyse der Fallvignette ... 25 3 Berufsspezifische Anforderungen in der Sozialen Arbeit ... 34 3.1 Auftrag und Ziele ... 34 3.2 Doppelte Aufgabenstellung ... 36 3.3 Handlungsmodus Hilfe und Kontrolle ... 37 3.4 Arbeitsprinzipien Sozialer Arbeit ... 42 3.5 Etappen des Interventionsprozesses ... 45 4 Kompetenzbegriff und Kompetenzmodell ... 52 4.1 Kompetenzbegriff und Kompetenzverständnis ... 52 4.2 Das Kompetenzmodell der Buchreihe ... 63 5 Berufsfeldbezogene Handlungstypen als Anforderungskontexte ... 77 5.1 Heterogenität und Entwicklungsdynamik der Handlungskontexte ... 77 5.2 Kompetenzrelevante Merkmale von Handlungstypen ... 79 5.3 Überblick über die Handlungstypen und Handlungsfelder der Buchreihe ... 81 6 Zentrale Falldarstellung: Herr Mersing, ein suchtabhängiger Psychotiker in einem Übergangsheim für Wohnungslose ... 89 6.1 Rahmenbedingungen der Intervention ... 89 6.2 Fallverlauf und Interventionsprozess ... 92 6.3 Fallverlaufsanalyse ... 104 6.4 Situation A: Herr Mersing steht nicht auf, Frau Fischer kommt in sein Zimmer und nervt ... 120 6.5 Situation B: Herr Mersing muss sich vor der Wohngruppe verantworten, Frau Fischer verteidigt ihn - begrenzt ... 134 6.6 Situation C: Herr Mersing träumt von seiner beruflichen Zukunft und Frau Fischer mit ihm ... 152 7 Vergleichsbeispiel: Wenn Herr Mersing in einem anderen Hilfesystem gefördert worden wäre ... 161 7.1 Fallschilderung ... 161 7.2 Vergleich der Fallentwicklungen und Interventionen ... 165 Literatur ... 170 Ausgewählte Informationsquellen ... 176 Sachregister ... 181
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