Das Internet stellt das Jugendschutzgesetz vor neue
Herausforderungen: Nicht nur eine Vielzahl an Informationen,
sondern auch Gewaltdarstellungen und Pornographie scheinen durch
den Cyberspace frei zugänglich und jederzeit abrufbar geworden zu
sein.
Moderne Filtertechnologien ermöglichen oftmals nur eine begrenzte
Kontrolle der Inhalte; Eltern sind nicht selten überfordert.
Ist es angesichts der rasanten technischen Entwicklung überhaupt
noch möglich, Heranwachsende wirksam vor jugendgefährdenden
Inhalten im Internet zu schützen? Und wie effektiv sind die bereits
bestehenden technischen und rechtlichen Maßnahmen
tatsächlich?
Anschaulich und aufschlussreich verknüpft Josefin Saeger Theorie
und Praxis des Jugendschutzes. Bestehende Gesetze und technische
Mittel werden mit aktuellen Erkenntnissen zur Internetnutzung von
Kindern und Jugendlichen in Beziehung gesetzt und auf ihre
Effizienz überprüft. Dabei zeigt die Autorin nicht nur die Stärken
und Schwächen des aktuellen Jugendschutzrechts auf, sondern gibt
Anregungen zur Verbesserung der Gesetzeslage und stellt
Alternativen zum derzeitigen Jugendschutz vor.
Ihre umfassende Arbeit richtet sich an alle Rechts- und
Medienwissenschaftler, aber auch an Eltern und Pädagogen sowie alle
am Thema Interessierten.
Josefin Saeger (Diplom-Wirtschaftsjuristin, FH) Studium des Wirtschaftsrechts an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin; Schwerpunkte: Internationales Wettbewerbs- und Kartellrecht, Europarecht; Stipendiatin des DAAD für ein medienrechtliches Aufbaustudium in London.
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