Jüdisch-christliche Traditionen und ihre Spuren im Koran
Als Zielsetzung der Arbeit ist primär, die jüdisch-christlichen
Traditionen und ihre religiösen Ideen und Vorstellungen im Koran
aufzuspüren und zu zeigen, und ihren soziokulturellen, historischen
Kontext zu beschreiben; und sekundär, dem Leser dieser Arbeit einen
kurzen Einblick in die Geschichte der um die Zeit der Enstehung des
Koran in Arabien existierenden religiösen Gruppierungen zu
verschaffen. Es wird versucht, die nicht-muslimischen Minderheiten
und ihre Position im Koran darzustellen, die politische,
ökonomischee und soziokulturelle Situation auf der Arabischen
Halbinsel um die Zeit Mohammeds zu schildern und die
sozial-kulturelle Verbreitung des Christentums (mit besonderer
Berücksichtigung des syrisch-aramäischen Christentums) in Arabien
zu zeigen. Das letzte Kapitel ist dem Diskurs der modernen
Religionswissenschaft über den Koran, den Islam, und seinen
Beziehungen zum Christentum gewidmet. Es handelt sich in diesem
Kapitel um unterschiedliche, wissenschaftliche Thesen über die
Figur Mohammeds, über die Verfassung und die Ursprünge des Korans,
und dessen Beziehungen zu den jüdischen und christlichen Texten.
Edmond Malaj (Dr. Phil. MA) Geb. 1973 in Shkodra (Albanien). Studium der deutschen Philologie (Diplom und Dr. phil) und der Translations- und Religionswissenschaften (MA) an der Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich). Gegenwärtig wissenschaftlicher Forscher am Institut für Geschichte des "Zentrum für Albanische Studien", Tirana, Albanien.
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