Der komplexen "Liebe zu Europa" ist dieser Band von
mehrheitlich in Buchform unveröffentlichten Feuilletons und
Reportagen gewidmet. Die Journalistin berichtet über gesellschafts-
und sozialpolitische Experimente in Rußland und Schweden, schildert
das Alltagsleben in Nazi-Deutschland und den baltischen Staaten;
sie kommentiert Brennpunkte politischer Ereignisse wie den
Einmarsch der Deutschen in Österreich oder beschwört Kultur und
Landschaft in Frankreich und Portugal als eine - von den
Zeitumständen bedrohte - Symbiose. Zu entdecken ist Annemarie
Schwarzenbach als Film- und Literaturkritikerin. Ob atmosphärisch
dichtes Reisefeuilleton, ob dokumentarisch genaue und politisch
hellhörige Reportage: beide tragen die unverwechselbare Handschrift
dieser engagierten Kosmopolitin.
Der komplexen »Liebe zu Europa« ist dieser Band von mehrheitlich in
Buchform unveröffentlichten Feuilletons und Reportagen gewidmet.
Die Journalistin berichtet über gesellschafts- und sozialpolitische
Experimente in Russland und Schweden, schildert das Alltagsleben in
Nazi-Deutschland und den baltischen Staaten; sie kommentiert
Brennpunkte politischer Ereignisse wie den Einmarsch der Deutschen
in Österreich oder beschwört Kultur und Landschaft in Frankreich
und Portugal als eine von den Zeitumständen bedrohte Symbiose. Zu
entdecken ist Annemarie Schwarzenbach als Film- und
Literaturkritikerin. Ob atmosphärisch dichtes Reisefeuilleton, ob
dokumentarisch genaue und politisch hellhörige Reportage: beide
tragen die unverwechselbare Handschrift dieser engagierten
Kosmopolitin.
»Ihre Reportagen der Dreissigerjahre bestechen durch ihre atmosphärische Dichte und ihr Gespür für soziale Brennpunkte. (...) Ihre Ideale formulieren ein Gegenbild zu jenem Europa, das von den Nazis an den Rand seiner Existenz getrieben wurde.« (Tages-Anzeiger)
»Ihre Reportagen der Dreissigerjahre bestechen durch ihre atmosphärische Dichte und ihr Gespür für soziale Brennpunkte. (...) Ihre Ideale formulieren ein Gegenbild zu jenem Europa, das von den Nazis an den Rand seiner Existenz getrieben wurde.« Tages-Anzeiger
Annemarie Schwarzenbach wurde 1908 in Zürich geboren. Studium der Geschichte in Zürich und Paris. Ab 1930 enge Freundschaft mit Erika und Klaus Mann. 1931 Promotion. 1931 bis 1933 als freie Schriftstellerin zeitweise in Berlin. 1933 bis 1934 Vorderasienreise. 1935 kurze Ehe mit dem französischen Diplomaten Claude Clarac in Persien. 1936 bis 1938 (Foto-) Reportagen im Zusammenhang mit Reisen nach USA, Danzig, Moskau, Wien, Prag. 1939 Reise mit Ella Maillart nach Afghanistan. 1940 Aufenthalt in den USA. 1941 bis 1942 in Belgisch-Kongo. Die Journalistin, Schriftstellerin und Fotoreporterin starb am 15.11.1942 in Sils.
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