Wie sollen Schule und Unterricht mit der Unterschiedlichkeit von
Schülerinnen
und Schülern umgehen? Diese Frage ist Gegenstand einer intensiv
geführten Reformdebatte, die alle an Schule Beteiligten, besonders
Lehrerinnen und Lehrer, vor große Herausforderungen stellt. Die
vorliegende Einführung analysiert diese Herausforderungen für
verschiedene Handlungsebenen - vom Schulsystem bis hin zum
Lehrerhandeln im Unterricht - und aus unterschiedlichen
theoretischen Blickwinkeln. Dabei geht es im Kern um eine
Auseinandersetzung mit Gestaltungs- und Handlungsspielräumen für
pädagogische Reformen in der Schule.
Die kritische Einführung stellt damit Orientierungs- und
Reflexionswissen für eine zentrale schulpädagogische
Problemstellung bereit. Sie bietet zugleich einen systematischen
Einblick in Spannungsfelder, die das komplexe Feld von Schulpraxis,
Schulentwicklung, Schulforschung sowie Lehrerhandeln und
Lehrerbildung prägen.
"Eine theoretisch eingebundene und empirisch fundierte Analyse, die zur vertiefenden Reflexion einlädt." PÄDAGOGIK, 1-2012
"Eine theoretisch eingebundene und empirisch fundierte Analyse, die zur vertiefenden Reflexion einlädt." PÄDAGOGIK, 1-2012
Beate Wischer, Jg. 1969, Dr. phil, war bis 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Wissenschaftlichen Einrichtung Laborschule, danach wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik an der Universität Hannover. Sie ist zur Zeit Referendarin für das Lehramt für die Sekundarstufe I/II an der Martin-Niemöller-Gesamtschule in Bielefeld.
Inhaltsangabe
- Das Problemfeld erkennen: Konjunktur von Heterogenität
- Diskussionsinhalte kennenlernen: Heterogenität als pädagogisch-normatives Problem
- Heterogenität als organisationstheoretisches Problem
- 'Adaptive Lehrkompetenz': Heterogenität als Problem des Lehrerhandelns
- Lösungsstrategien entwickeln: Konzepte zum Umgang mit Heterogenität
- Heterogenität als 'Dauerbrenner' erziehungswissenschaftlicher Reflexion