Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? - Homes, Alexander M.

Alexander M. Homes 

Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?

Gewalt und Lust im Namen Gottes

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Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?

Die in diesem Buch beschriebenen unmenschlichen Zustände legen Zeugnis dafür ab, dass die Schwarze Pädagogik immer noch Teile unseres Erziehungssystems beherrscht und nicht der Vergangenheit angehört. Sie wird oft noch unverhohlen und bewusst gegen Kinder und Jugendliche eingesetzt. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Täter und Täterinnen aus dem konfessionellen, privaten oder staatlichen Heimbereich oder aus dem familiären Umfeld kommen: Opfer sind auch weiterhin junge Menschen, die der psychischen und physischen Gewalt, Erniedrigung, Demütigung und den hiermit verbundenen Schmerzen, Trauer, Einsamkeit und traumatischen Erlebnissen der Schwarzen Pädagogik hilflos und wehrlos ausgesetzt sind.


Produktinformation

  • Verlag: Books On Demand
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 344 S.
  • Seitenzahl: 344
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 158mm x 24mm
  • Gewicht: 545g
  • ISBN-13: 9783833447808
  • ISBN-10: 383344780X
  • Best.Nr.: 20834084

Kundenbewertungen zu "Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?"

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Bewertung von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 18.06.2006 ***** sehr gut
"Heimerziehung" berichtet von Missständen und schweren Verfehlungen in der Unterbringung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen, vornehmlich in Kinder- und Jugendwohnheimen unter christlicher Leitung, meist in Verwaltung von christlichen Orden.
Der Autor berichtet aus eigener Erfahrung und aus Interviews mit zahlreichen, ebenfalls drangsalierten und gepeinigten Kindern. Ein Problem ist, dass viele Vorfälle schon Jahrzehnte zurück liegen. Das ist aus verschiedenen Gründen (Druck von seiten der Kirchen; Justiz; Traumata, ...) verständlich, erleichtert aber die Verteidigung.
"Heimerziehung" hinterlässt einen zweispältigen Eindruck. Es schwankt zwischen "Sachbuch" (S. 3) und "(Tatsachen-)Romanform" (S. 8).
Sind es Einzelfälle oder waren einige Heime Ausreisser oder versagten die Institutionen in voller Breite? Werden besondere Fälle übertrieben dargestellt? Richtig scheint mir, dass die Nachfolger der Verantwortlichen immer noch eher vertuschen und herabspielen wollen.
Der erste, sachliche Teil enthält viele redundante Absätze. Das vermittelt den Eindruck, als ob cirka zwanzig Fälle immer wieder vorgebracht und aufgebauscht würden.
Der angehängte Tatsachenroman bringt nichts Neues und verwässert den Eindruck des ersten Abschnitts. Wenn die geschilderten Übelstände des ersten Abschnitts zutrafen (und was spricht dagegen?), braucht es keine romanhafte Wiederholung.
"Heimerziehung" dokumentiert ein wichtiges Thema. Es ist lesenswert, wenn man zu diesem Thema etwas von Betroffenen erfahren will. Durch Aufbau und Präsentation leider nicht ganz zufriedenstellend.

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