Diese Geschichte der Erziehung stellt die neuzeitlichen, seit der
Renaissance ausgebildeten Erziehungsverhältnisse, vor allem des
deutschen Sprachgebietes, in den grundlegenden Aspekten ihrer
Entwicklung vor.
Für die Neuauflage ist der gesamte Text im Hinblick auf die
Ergebnisse der jüngeren Forschung geprüft, überarbeitet und ergänzt
worden.
Diese Geschichte der Erziehung stellt die neuzeitlichen, seit der
Renaissance ausgebildeten Erziehungsverhältnisse, vor allem des
deutschen Sprachgebietes, in den grundlegenden Aspekten ihrer
Entwicklung vor. Dabei vermeidet sie eine Beschränkung auf
pädagogische Ideen oder Schulverhältnisse, die in der Tradition der
Geschichte der Pädagogik dominierten. Als Geschichte der Erziehung
stellt sie vielmehr die Ideen über Erziehung, die prägenden
Lebensformen und pädagogischen Institutionen in der Gestalt dar,
wie sie sich von der Organisation der Familie über Schule,
Volksbildung und Sozialpädagogik allmählich zum neuzeitlichen
Erziehungssystemausbilden. Diese Erziehungsverhältnisse werden als
Ausdruck der gesellschaftlich-historischen Ordnung des
Generationenverhältnisses interpretiert und zugleich in ihrer
Wirkung auf die individuelle und kollektive Geschichte
untersucht.
Für die Neuauflage ist der gesamte Text im Hinblick auf die
Ergebnisse der jüngeren Forschung geprüft, überarbeitet und ergänzt
worden. Vor allem das Kapitel über die Zeit seit 1945 wurde
vollständig neu gestaltet und um die Themen und Probleme erweitert,
die seit der Jahrtausendwende die Debatte um Schule und
Erziehungsfragen bestimmen.
Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth, geb. 1944, lehrt Historische Erziehungswissenschaft am Institut für Allgemeine Pädagogik der Humboldt-Universität zu Berlin.
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