In dieser hochaktuellen und grundlegenden Studie rollt Günter
Herrmann wesentliche Fragen auf: Wie kann unser Rechtsleben
gerechter und menschlicher werden? Was bedeutet für Richter, Beamte
und Spitzenpolitiker der Amtseid, "Gerechtigkeit zu
üben"? Woher kommt Gerechtigkeit? Aufgrund der
geisteswissenschaftlichen Erkenntnis, dass Gerechtigkeit als
Urphänomen und Ideal tatsächlich existiert, weist Herrmann den Weg,
wie Gerechtigkeit für unser Rechtsleben fruchtbar werden kann:
Jeder soll nach Gerechtigkeit streben, sie in sein Bewusstsein
aufnehmen und in seine Entscheidungen sowie in den Diskurs zur
Bildung gemeinschaftlicher Gerechtigkeitsvorstellungen einbringen.
Dies bedarf aktiven Wollens und Handelns aller Beteiligten - am
wirksamsten unter Achtung der klassischen Tugenden. Angesichts der
Defizite in unserem Rechtsleben tut Gerechtigkeit not! Deshalb soll
dieser Essay des erfahrenen Intendanten und Hochschullehrers auch
ein Weckruf für mehr Nächstenliebe und Gerechtigkeit sein.
Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte Bd.65
Deutsch
Abmessung: 210mm x 137mm x 10mm
Gewicht: 183g
ISBN-13: 9783428137367
ISBN-10: 3428137361
Best.Nr.: 34472337
Inhaltsangabe
Inhaltsübersicht: A. Gerechtigkeit tut not! - B. Rationale Aspekte der Gerechtigkeit: I. Einige Grundgedanken: Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit - Macht und Gerechtigkeit - Gerechtigkeit in der Gesellschaft mehrerer Menschen - Amtspflicht oder freier Wille, gerecht zu handeln - Gerechte Preise und Löhne? - Verteilgerechtigkeit - Soziale Gerechtigkeit: Gerechtigkeit bei Knappheit materieller Güter - Rechtssicherheit / Rechtsfrieden - Gerechtigkeit nicht nur Abwesenheit von Ungerechtigkeit - II. Zum Entscheidungsprozess: Entscheidungen nur zwischen mehreren praktikablen Alternativen - Rhythmus und Waage - Maßstab? - III. Zusammenfassung: Rationale Aspekte der Gerechtigkeit - C. Gerechtigkeit: Urphänomen und Ideal in der geistigen Welt: I. Wo ist die Wurzel der Gerechtigkeit? - II. Wie kann Gerechtigkeit in unserem Leben fruchtbar werden? - Über das Gerechtigkeitsbewusstsein - III. Kritische Zwischenfrage: Im 21. Jahrhundert Intuitionen aus der geistigen Welt? - D. Der Weg zu gerechten Rechtsordnungen und Entscheidungen: I. Ein lebendiger Diskurs kann die individuellen Gerechtigkeitsgedanken zu Gemeinschaftsvorstellungen verschmelzen - II. So kann Gerechtigkeit Quellort für das irdische Rechtsleben sein und sich zu Recht verdichten - III. "Gerechtigkeit üben": Pflicht oder freie Tat - Amtspflichten - "Gerechtigkeit üben" als freie Tat - IV. Tugenden für das Rechtsleben: Gerechtigkeit und Tugenden - Vier Kardinaltugenden und drei christliche Tugenden - V. Sieben Tugenden als Leitsterne auf dem Weg zur Gerechtigkeit und zu einem menschlichen Rechtsleben - E. Schlussthesen mit Impulsen für Gegenwart und Zukunft - Literatur, Register
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