Fünf Asse - Spielmacher - Schlüter, Andreas; Margil, Irene

Andreas Schlüter Irene Margil 

Fünf Asse - Spielmacher

Sport-Krimi

Illustrator: Kehr, Karoline
Broschiertes Buch
 
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Fünf Asse - Spielmacher

Kurz vor dem wichtigen Basketballspiel verschwindet Jamie spurlos. Die Fünf Asse ermitteln...

Sie sind nicht gerade ein Dreamteam auf dem Basketballfeld. Doch im nächsten Spiel geht es gegen die Erzrivalen aus Grünheim und so raufen sich Lennart, Jabali, Michael und einige Mitschüler zusammen. Als dann auch noch Jamie, der Kapitän einer Streetballmannschaft, auftaucht, haben sie eine echte Chance. Aber kurz vor dem Spiel geht alles schief: Lennart verstaucht sich den Knöchel, Jabali muss sich um seinen kleinen Bruder kümmern, Michael droht schon vor dem Spiel eine rote Karte - und Jamie ist plötzlich spurlos verschwunden.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 153 S. m. e. Daumenkino v. Karoline Kehr.
  • Seitenzahl: 153
  • dtv Taschenbücher Bd.71368
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 136mm x 15mm
  • Gewicht: 178g
  • ISBN-13: 9783423713689
  • ISBN-10: 3423713682
  • Best.Nr.: 25616137
Andreas Schlüter wurde 1958 in Hamburg geboren und begann nach dem Abitur eine Lehre als Gro ßhandelskaufmann. Bevor er mit seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit begann, arbeitete er noch als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen. Nach einer Zeit bei der ›Hamburger Rundschau‹ gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro ›SIGNUM‹ Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war. Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der gro ße Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman ›Level 4 - Die Stadt der Kinder‹ (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. »Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.« Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten. Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und »wer Computer spiele, lese nicht«. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele.

Leseprobe zu "Fünf Asse - Spielmacher"

"Vorbereitung (S. 96-97)

»Bist du total verru¨ckt?« Michael konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Wie ein Rumpelstilzchen sprang er um Linh herum, fuchtelte mit den Armen wild durch die Luft und regte sich immer wieder aufs Neue auf. »Hast du mal gesehen, wie Jamie spielt? Er ist mit Abstand unser bester Spieler. Bei uns!«, betonte er, um sich dann weiter zu ereifern: »Bei denen sind alle anderen noch besser! Da kriegen wir die Packung unseres Lebens. Und Jamie sind wir dann auch noch los.«

»Wieso?«, fragte Ilka. »Er geht doch trotzdem weiter in unsere Klasse!« Michael blieb stehen und schaute Ilka ernst an. »Oder er kommt ins Erziehungsheim oder was weiß ich wohin. Als Krimineller! Weil Linh ihn diesen Verbrechern wieder in die Arme getrieben hat!« Jetzt wurde es Linh zu viel: »Ich habe ihn vom Stehlen abgehalten. Ihr seid draußen geblieben!« Michael schnaubte nur vera¨chtlich. Jabali versuchte zu beschwichtigen. »Lasst uns doch erst mal ein Eis essen und uns beruhigen«, schlug er vor. Aber Michael war u¨berhaupt nicht nach Eis zumute. »Ho¨r doch mal auf mit deinem blo¨den selbst gemachten Eis!«, blaffte er Jabali an. Doch Jabali hatte gar nicht an selbst gemachtes Eis gedacht. Er zeigte u¨ber die Straße auf ein Eiscafe´.

Daraufhin durchforsteten alle ihre Geldbo¨rsen und Hosentaschen, um zu sehen, wie viel Geld sie dabeihatten. »Was kostet eine Kugel?«, fragte Ilka. »70 Cent«, wusste Jabali. »Sahne 50 Cent.« »Ich brauche keine Sahne«, beschloss Ilka und ?schte freudestrahlend ein Zwei-Euro-Stu¨ck aus ihrem Notfallta¨schchen. »Okay, bei zwei Kugeln bin ich dabei.« Auch die anderen fanden das no¨tige Kleingeld. So kauften sie sich jeder eine Waffeltu¨te mit zwei Kugeln und setzten sich in der Na¨he des Eiscafe´s auf eine kleine Mauer. »Wir ko¨nnen sie schlagen«, behauptete Linh plo¨tzlich, nachdem sie kurz von ihrem Eis geschleckt hatte.

»Ach ja?« Michael sprang schon wieder erregt auf. »Ihr Ma¨dchen ko¨nnt ja locker dru¨ber reden. Ihr spielt ja nicht mit!« »Selbst die gro¨ßten Ko¨nige gehen zu Fuß aufs Klo«, zitierte Linh eine alte Volksweisheit. Michael sto¨hnte laut auf. »Jetzt kommst du wieder mit deinen Spru¨chen. Was hat denn unser Spiel mit einem Klo zu tun?« »Na ja«, versuchte Jabali zu u¨bersetzen. »Auch die Streetballer spielen nur mit einem Ball und mu¨ssen erst mal in den Korb treffen.«

»Ja!«, lachte Michael auf. »Das gilt auch fu¨r die Harlem Globetrotters. Und du kannst ja gerne mal versuchen, das zu verhindern. Viel Spaß dabei! « Lennart schu¨ttelte den Kopf. Bisher hatte er gar nichts gesagt. Aber jetzt u¨bertrieb Michael doch maßlos. »Die Streetballer sind bei Weitem nicht die Harlem Globetrotters«, stellte er klar. »Aber sie halten sich beinahe dafu¨r«, bemerkte Jabali."

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Bewertung von Sebastian aus Bonn am 20.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Sportkrimi „ Spielmacher“ von Andreas Schlüter und Irene Margil geht es um ein großes Basketballtunier für die fünf Asse und einen neuen Mannschaftsspieler.
Die fünf Asse sind ein Team von Kindern, die gemeinsam ein Sportgymnasium besuchen und verschiedene Verbrechen aufklären: Jabali, Lennart, Michael, Ilka und Linh .
Dieses Mal möchten sie auf ein großes Basketballtunier nach Berlin fahren. Ihre Mannschaft hat einen neuen Mannschaftskapitän - Jamie, der zum Spielmacher wird. Er verhält sich komisch. Bald finden die 5 Asse heraus, dass Jamie zu einer Bande gehört, die klaut. Doch Jamie macht nicht freiwillig mit, er wird von seinen angeblichen Freunden erpresst. Sie drohen ihm vor jedem Spiel Prügel an, so dass er nicht mehr spielfähig ist. Ohne ihn ist die Mannschaft jedoch verloren, denn Jamie ist der Spielmacher.
Ich finde dieses Buch super, weil es viele spannende, aber auch lustige Stellen gibt. Und man lernt Wörter kennen, die man aus dem Alltag nicht kennt.
Mir gefallen besonders die Hauptfiguren der 5 Asse, die aus verschiedenen Ländern kommen und ganz verschiedene Sportarten machen.

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