Ein Nilpferd in Lund - Magris, Claudio

Claudio Magris 

Ein Nilpferd in Lund

Reisebilder

Übersetzer: Krieger, Karin
Gebundenes Buch
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
18 ebmiles sammeln
EUR 17,90
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Ein Nilpferd in Lund

Claudio Magris, weit gereister Schriftsteller aus Triest, schreibt über das Reisen als Leben und als Überschreitung von Grenzen aller Art. Hier besucht er das Grab von Goethes Lotte und wandelt in Spanien auf den Spuren von Don Quijote. In Leningrad besichtigt er die ärmliche Wohnung, in der Dostojewski "Raskolnikoff" geschrieben hat. In Schweden entdeckt er das Lunder Heimatmuseum, wo ein Nilpferd aus Stoff seine Aufmerksamkeit erregt, und in Mexiko nimmt er an einer Hochzeit orthodoxer Juden teil. Ebenso engagiert wie nachdenklich kommentiert Magris die jeweils aktuellen Zeitläufte, sei es in Tschechien, im Iran, in Polen oder in Vietnam.

Produktinformation


  • Verlag: Hanser
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 221 S.
  • Seitenzahl: 224
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23086
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 128mm x 23mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783446230866
  • ISBN-10: 3446230866
  • Best.Nr.: 25617781
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.03.2009

Die Gitarre und das Meer
Kein Ankommen: Die Reisebilder des Triester Professors und Schriftstellers Claudio Magris
Wer je den italienischen Autor Claudio Magris auf einer seiner Vortrags- oder Lesereisen erlebt hat, der weiß, was Stürme auf offener See bedeuten. Der Leser des schmalen Büchleins mit dem Einbandfoto eines schwer und träge am Beckenrand seines Käfigs ausgebreiteten, von Zoobesuchern längst verblichener Zeiten bestaunten Nilpferds sei auf der Hut: Die hier versammelten ausgewählten „Reisebilder” aus Magris’ Feder stammen nicht von Erholungsreisen, sondern bieten Erkundungen auf unsicherem Terrain. Die Reisen selbst wurden in den Jahren zwischen 1981 und 2004 unternommen, ihr geographisches Spektrum reicht von Norwegen bis zum Iran und von Mexiko bis nach Vietnam.
Dazwischen liegen das Kastilien Don Quijotes, das Grab von Goethes Lotte in Hannover, die entlegene italienische Region der Bisiacaria, vor allem aber die sich Ende der achtziger Jahre öffnenden Länder Mittelosteuropas. Aus ihnen stammen die besten und eindringlichsten Schilderungen des Buchs, etwa wenn Magris aus Breslau vom einstigen Beichtvater des Auschwitz-Kommandanten …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Angetan zeigt sich Rezensentin Sabine Berking von diesen Reiseessays des italienischen Literaturprofessors Claudio Magris. Die zwischen 1984 und 2004 entstandenden Texte stehen für sie "zwischen Utopie und Entzauberung". Die "rhapsodische" Sprache, die Klugkeit, die mal mysteriösen, mal amüsanten Anekdoten, die die Romane und Essays des Autors auszeichnen, findet sie auch in vorliegenden Reisebildern wieder. Magris erweist sich darin in ihren Augen als "melancholischer Realist", der aber nie sentimental oder nostalgisch wird. Gern folgt sie ihm auf seinen Reisen durch 20 Jahre, von Ost nach West, um neben "Neuem immer wieder Altvertrautes neu" zu sehen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.07.2009

In den Sommer mit Büchern von zu Hause

Sie wollen Buchtipps für die Ferien? Die Gegend, in der Sie leben, hält sie für Sie bereit. An Rhein und Main wohnen Schriftsteller, deren Bücher zum Urlaub passen, hier sind aber auch Literaturpreise zu haben, die Jahr für Jahr bedeutende Autoren nach Darmstadt oder Frankfurt locken. Sie alle haben uns in diesem Sommer das eine oder andere zu sagen.

Von Florian Balke

F. C. Delius:

Die Frau, für die ich den Computer erfand

In seinem neuen Roman, den Friedrich Christian Delius während seiner Zeit als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim beendet hat, geht es um hohe und gewichtige Dinge: um die Erfindung des Computers und eine große Liebe. Aber Delius wäre nicht er selbst, wenn das Hohe nicht ausgesprochen geerdet daherkäme. Eine ganze Nacht lang erzählt ein alter Mann, dessen Lebenslauf dem des deutschen Ingenieurs Konrad Zuse folgt, einem Journalisten von seiner Rolle bei der Erfindung des Computers. Und von seiner tiefen Zuneigung zu Lord Byrons Tochter Ada Lovelace, die sich schon im 19. Jahrhundert mit dem Bau einer Rechenmaschine herumschlug. Herausgekommen ist ein wundervoller …

Weiter lesen
Claudio Magris, 1939 in Triest geboren, lehrt deutsche Literatur in Triest. 2005 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur sowie 2008 den Kythera-Preis. 2009 wurde Claudio Magris mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet, 2010 bekam er den Europäischen Essay-Preis Charles Veillon.

Leseprobe zu "Ein Nilpferd in Lund" von Claudio Magris

PDF anzeigen

Leseprobe zu "Ein Nilpferd in Lund"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in Ein Nilpferd in Lund zu blättern!

Andere Kunden interessierten sich auch für

4 Marktplatz-Angebote für "Ein Nilpferd in Lund" ab EUR 6,95

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 6,95 1,50 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) handverlesen 100,0% ansehen
wie neu 8,90 1,10 Banküberweisung rosibooks 100,0% ansehen
gebraucht; wie neu 9,99 1,35 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung, Banküberweisung Buchladen an der Kyll 100,0% ansehen
gebraucht; wie neu 9,99 1,35 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung, Banküberweisung Buchladen an der Kyll 100,0% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema