Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann?. Ein Ratgeber zur Ermittlung des Patientenwillens. Für Angehörige, Betreuer, Bevollmächtigte, Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger und andere
Kann der Patient nicht mehr selbst entscheiden, und liegt keine
Patientenverfügung vor oder treffen ihre Festlegungen nicht auf die
aktuelle Behandlungssituation zu, muss der mutmaßliche Wille des
Betroffenen festgestellt werden. Auf Grundlage des mutmaßlichen
Willens muss der Betreuer oder Bevollmächtigte entscheiden, ob er -
im Sinne des Betroffenen handelnd - in ärztliche Maßnahmen
einwilligt oder sie untersagt. Aber gerade die Ermittlung des
mutmaßlichen Willens stößt in der Praxis auf große
Schwierigkeiten.
Mit diesem anschaulichen Werk soll allen Angehörigen von
Betroffenen, allen Bevollmächtigten oder Betreuern, aber auch
Ärzten und Pflegekräften Hilfe geboten werden, wenn sie vor der
Frage stehen: Wer entscheidet wie über den Einsatz
lebenserhaltender Maßnahmen bei nicht entscheidungsfähigen
Patienten.
In der Broschüre werden anschaulich und übersichtlich
dargestellt:
- die gültige Rechtslage,
- Die Grundlage ärztlichen Handelns am Lebensende,
- die konkrete Ermittlungdes Patientenwillens und des subjektiven
Patientenwohls.
Praktische Empfehlungen und Hinweise sowie zahlreiche anschauliche
Beispiele erleichtern den Zugang zu diesem juristisch, medizinisch
und ethisch schwierigem Gebiet. Abschließend wird noch auf die
Entscheidungsfindung in schwierigen Grenzsituationen
eingegangen.
Abgerundet wird die Broschüre durch zehn Beispielsfälle, anhand
derer man die Ermittlung des Patientenwillens nachvollziehen kann,
und das Muster eines Gesprächsprotokolls.
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