Der Mythos von Sisyphos - Camus, Albert

Albert Camus 

Der Mythos von Sisyphos

Ein Versuch über das Absurde. Dtsch. v. Vincent von Wroblewsky

Dtsch. u. Nachw. v. Vincent von Wroblewsky
Broschiertes Buch
 
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***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Der Mythos von Sisyphos

"Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen." Albert Camus´ berühmtes Werk kreist um die zentrale Frage, "ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht".

Produktinformation


  • Verlag: Rowohlt TB.
  • 2008
  • 10. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 204 S.
  • Seitenzahl: 208
  • rororo Taschenbücher Nr.22765
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 118mm x 17mm
  • Gewicht: 185g
  • ISBN-13: 9783499227653
  • ISBN-10: 3499227657
  • Best.Nr.: 08635541
Am 7. November 1913 wurde Albert Camus in Mondovi/Algerien als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin geboren. 1932 begann er in Algier Philosophie zu studieren. Er erlitt wiederholt Tuberkuloseanfälle. Nach Theatertourneen mit der Truppe von Radio-Alger und dem Ausschluss vom Staatsexamen - aus gesundheitlichen Gründen - gründete er 1937 das "Théâtre de l'Equipe". Als Jornalist prangerte er die kolonialen Ungerechtigkeiten in Algerien an. 1939 meldete er sich als Freiwilliger für den Kriegsdienst, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. 1940 wurde er aus Algerien ausgewiesen und ging als Reporter der Zeitung "Paris-Soir" nach Paris. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Algerien zurück, zog aber 1942 wieder nach Frankreich, wo er der Widerstandsgruppe "Combat" beitrat. 1943 wurde er von "Combat" nach Paris geschickt, wo er als Lektor beim Verlag Gallimard arbeitete. Hier wurde er Mitbegründer der illegalen Zeitung "Combat". 1947 verließ er die inzwischen legale Zeitung, da das Blatt den Besitzer und die politische Linie wechselte. 1957 wurde er Direktor im Pariser Verlag Gallimard und erhielt den Nobelpreis für Literatur für seine "bedeutende literarische Schöpfung, die mit klarsichtigem Ernst die Probleme des menschlichen Gewisse

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Kundenbewertungen zu "Der Mythos von Sisyphos" von "Albert Camus"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 2 Bewertungen)

Bewertung von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 08.10.2010 ***** ausgezeichnet
Camus steht erkennbar stärker auf dem Boden der Literatur als demjenigen der Philosophie: Insbesondere Kafka und Dostojevski stehen im Zentrum seines Interesses.
Was für Schopenhauer der Wille, ist für Camus die Hoffnung: Unglück und Leid würden durch sie ausgelöst.
Durch nichts gerechfertigte Hoffnung kennzeichne die Absurdität der Existenz. Nur noch "berufsmäßige Rationalisten" glaubten an absolute Wahrheiten, meint Camus.
Damit träfe er wohl nicht nur -vermeintlich rationaler Erforschung von Naturgesetzen verpflichtete- Wissenschaftler ebenso ins Mark wie einer speziellen Art vorgeblicher "Rationalität" unterworfene Vertreter der Finanzindustrie. Eine alles dominierende "Zielorientierung" erschiene unter den Augen eines Albert Camus nur als Auswuchs einer absurden Ersatzreligion.

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Bewertung von christian mueller-goldingen aus Dresden am 28.08.2008 ***** ausgezeichnet
Camus' Sisyphos bildete und bildet ein Schlüsselwerk zu seiner existentialistischen Philosophie. Das Buch ist, wie man es auch nicht anders erwarten kann, ein hochreflektiertes Dokument des französischen Existentialismus. - Das Absurde kommt in ihm natürlich vor, doch handelt es sich nicht um etwas Destruktives, sondern dieses Absurde gehört sozusagen immer nach Camus zur menschlichen Existenz.
Um die Tragweite dieses Werkes voll ermessen zu können, sollte man Das Sein und das Nichts von Sartre begleitend lesen. Dann werden die Unterschiede zwischen diesen beiden Philosophen sichtbar.

Auch das Absurde kann auf einen Sinn verweisen, etwas sichtbar machen, was der menschlichen Existenz wieder eine Bedeutung verleiht. Das gibt auch das absurde Theater eines Eugène Ionesco zu erkennen.
Wer nach einem Einstieg in die französische Philosophie des Existentialismus sucht, wird am Sisyphos von Albert Camus nicht vorbei kommen!

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