Das St. Galler Modell für prozesszentriertes Customer Relationship
Management basiert auf Praxiserfahrungen, die in acht Fallstudien
führender Unternehmen dokumentiert sind: Ganzheitliches
Kundenbindungsmarketing der Direkt Anlage Bank; Contact Center der
Swisscom; Kampagnen- und Kundenmanagement bei
Genossenschaftsbanken; Kundenzentrierte Prozesse und Systeme der
Credit Suisse, LGT Bank in Liechtenstein und Neuen Zürcher Zeitung;
Management von Projekt- und Kundenwissen bei der SAP. Das
Gesamtmodell beschreibt mit Kunden-, Kanal- sowie Prozess- und
Wissensmanagement die wesentlichen Instrumente zur radikalen
Ausrichtung auf Kundenprozesse. Eine Übersicht der achtzehn
wichtigsten Einführungsmethoden aus Literatur, Beratung und von
Systemanbietern unterstützt die erfolgreiche Projektdurchführung.
Die Transformation der Wirtschaft des Industriezeitalters in
erfolgreiche Organisationen des Informationszeitalters ist eine
gewaltige unternehmerische Herausforderung. Der St. Galler Ansatz
des Business Engineering liefert Lösungskonzepte und Methoden zur
Planung und Implementierung der digitalisierten Wirtschaft. Die
Reihe "Business Engineering" behandelt nicht nur die
geschäftliche und informationstechnische Seite, sondern in gleicher
Weise mit der politischen und kulturellen Dimension den Menschen in
den neuen Organisationen. Sie präsentiert Geschäftsmodelle des
Informationszeitalters, erklärt die Treiber und Indikatoren des
Wandels und stellt innovative Modelle, Methoden und Instrumente des
Business Engineering vor.
Customer Relationship Management fasst sämtliche Aktivitäten
zusammen, deren Ziel eine verbesserte Kundenorientierung ist. Dazu
zählen Lösungen wie Contact Center, Internet-Communities, Customer
Profiling and Multi-Chan nel-Management. Anhand von
Praxisbeispielenführender Unternehmen wie Credit Suisse, SAP und
Neue Zürcher Zeitung werden innovative Lösungen vorgestellt, die
das IT-Potential so weit wie möglich ausschöpfen und zur
Zufriedenheit der Kunden beitragen. Eine Studie des Instituts für
Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen zeigt aktuelle
Trends im Bereich CRM bei Finanzdienstleistern auf. Das
theoretische Fundament liefert das "Geschäftsmodell im
Informationszeitalter", das am selben Institut entwickelt
wurde. Prozessportale bilden dabei die Kundenschnittstelle der
Zukunft.
Prof. Dr. Hubert Österle ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen und Partner der IMG (Information Management Gesellschaft) St. Gallen. Er lehrt und forscht im Bereich des Business Engineering.
Inhaltsangabe
- Vorwort. - Grundlagen: R. Schmid, V. Bach, H. Österle: Mit Customer Relationship Management zum Prozessportal. - J. Schulze: Methodische Einführung des Customer Relationship Managements. - Fallstudien: G. Jaeger, E. Auer, W. Luef: Customer Relationship Management bei der Credit Suisse. - D. Blessing, M. Görk: Wissen über Kunden und Projekte bei SAP. - K. Heck: Ganzheitliches Customer Relationship bei der Direkt Anlage Bank AG. - H. Däpp: Virtuelle Vertriebsorganisation mittels CRM. - V. Ritter: CRM§LGT. - J. Schulze, A. Schamberger: Customer Relationship Management bei der Neuen Zürcher Zeitung. - R. Schmid: Vertriebsunterstützung mit Genesis Micro-Marketing. - O. Christ, P. Waser: Realisierung eines Customer Interaction Center bei der Swisscom AG..
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