Bodensee - Schütz, Erich

Erich Schütz 

Bodensee

66 Lieblingsplätze und 11 Köche

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Bodensee

66 Lieblingsplätze für Seehasen und Grenzgänger

Wer glaubt den Bodensee zu kennen, der muss die 66 Plätze in diesem Buch aufgesucht haben, da gibt es kein Wenn und Aber. Erich Schütz, Autor der SWR-Reihe "Fahr-mal-hin", hat mit seinem Reiseführer Tipps zusammengestellt, die jeden Seeliebhaber neugierig machen. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise im Zeppelin, oder in den Maschinenraum des Dampfschiffes "Hohentwiel" und schaut zwischendurch bei einigen Köchen des Sees in die Töpfe. Als Herausgeber verschiedener Köche-Magazine, weiß der Restaurantkritiker, wo es am See schmeckt.


Produktinformation

  • Verlag: Gmeiner
  • 2011
  • 2., überarbeitete Auflage.
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 190 S. m. zahlr. Farbfotos. 200 mm
  • Seitenzahl: 190
  • Lieblingsplätze
  • Deutsch
  • Abmessung: 198mm x 118mm x 25mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783839211663
  • ISBN-10: 3839211662
  • Best.Nr.: 32572732
Erich Schütz, Jg. 1956, ist freier Journalist. Er arbeitet als Autor von Fernsehdokumentationen und kulturellen Reiseberichten und ist Herausgeber verschiedener Restaurantführer. Aufgewachsen im Südbadischen, lange Zeit in Berlin und Stuttgart zu Hause, hat sich Erich Schütz einen Traum erfüllt und wohnt heute in Überlingen am Bodensee.

Leseprobe zu "Bodensee" von Erich Schütz

vier (!) inseln hat der see (S. 175-176)

Die Insel liegt mitten im Ausfluss des Rheins aus dem Untersee. Man kann streiten, ob sie noch im Bodensee, oder schon im Rhein liegt. Bewohnt war sie schon in der Steinzeit. Ausgrabungen legten auch hier Pfahlbauten frei. Die Römer gründeten nebenan Stein, 400 nach Christus besiedelten die Alemannen die Gegend. Auf der Insel selbst soll im Jahre 612 Mönch Gallus eine Eremitenzelle errichtet haben, 759 fand der ehemalige Abt Otmar nach seiner Vertreibung aus dem Kloster St. Gallen hier Schutz. Die St.-Otmar- Kapelle erinnert noch immer an ihn, und noch heute leben Mönche auf der kleinen Insel.

Es ist eine Insel der Stille und der inneren Einkehr. Das kleine Eiland ist zweigeteilt. Das kleine Kloster und die Kapelle stehen genau in der Mitte, ein Zaun verhindert das Umwandern der Insel. Im hinteren Teil haben die Mönche einen Gemüsegarten angelegt, im vorderen Teil begrüßen drei muntere Ziegen und ein stattlich gewachsener Kater die Gäste. Jeden Morgen um kurz vor 7 Uhr läutet das Glöckchen zum Morgenlob, um 12 Uhr zum Mittagsgebet und abends um 18 Uhr zum Abendlob.

Nur eine Handvoll Mönche lebt in dem kleinen Kloster. Die meisten von ihnen verdienen sich ihr Geld in der Umgebung der Insel, doch die Gebetszeiten werden streng eingehalten. Allerdings kommen die wenigsten Gäste genau zu diesen Zeiten. Sie wollen einfach einmal auf der kleinsten Insel des Sees gewesen sein, den Blick nach Stein am Rhein genießen, ein bisschen die Ruhe am Schilfufer erfahren, in der kleinen Kapelle oder in einem extra dafür angelegten Labyrinth meditieren.

Bruder Benno bedauert: Oberhalb von Ermatingen, mit einem wunderschönen Blick über den Untersee, auf die Höri, die Hegaulandschaft und auf Konstanz, liegt das Schloss Arenenberg. Bekannt ist es auch als Napoleon-Schlösschen. Doch nicht Napoleon I., sondern Napoleon III. lebte hier längere Zeit. Er war der Sohn von Josephines Tochter Hortense, die Napoleon I. nach langer kinderloser Ehe adoptiert hatte. Napoleon III. hatte weniger Probleme mit der Zeugung seiner Nachkommen. Zu seiner Zeit sollen rund um den Arenenberg viele Bonapartes geboren worden sein.

Inhaltsangabe

Am Bodensee ...
... von Ost nach West:
Bregenz
Rheineck
Ravensburg
Friedrichshafen
Affenberg Salem
Konstanz
Linzgau
Schiener Berg
Stein am Rhein
Schaffhausen
uvm.
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