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Aufklärung 2.0
Gehirnforschung als Selbsterkenntnis
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Schattauer
- 2010
- 1., Aufl. 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. XIV, 225 S. m. 70 Abb.
- Seitenzahl: 239
- Wissen & Leben
- Deutsch
- Abmessung: 185mm x 120mm x 28mm
- Gewicht: 260g
- ISBN-13: 9783794527427
- ISBN-10: 3794527429
- Best.Nr.: 27160769
Leseprobe zu "Aufklärung 2.0"
Produktbeschreibung zu "Aufklärung 2.0"
Beschreibung
- Warum sind wir neugierig und warum treten wir so oft in Fettnäpfchen?
- Hilft Vertrauen bei Schweinegrippe und Schmerzensgeld bei Schmerzen?
- Warum sollten wir nett zu den Alten sein und manchmal auch stolz auf uns selber?
- Sollen wir mehr Theater und weniger mit dem Computer spielen?
- Was machen Graffiti mit uns, und was passiert, wenn wir rot sehen?
Ungewöhnliche Fragen à la Spitzer - mit ebenso überraschenden Antworten, die viele unserer so genannten kleinen Schwächen beleuchten und zeigen, wo sie durchaus Stärken sein können und in Evolution oder Sozialisation ihren Sinn haben: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis! Aufklärung 2.0 ist der zweite Band der neuen Schattauer-Reihe Wissen & Leben .
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Aufklärung 2.0 - Gott, der Markt, die Gehirnforschung und Denken in
der Krise
Ja, ich kann! - Selbstbild, Selbstbejahung und nachhaltige
Leistungsfähigkeit
Schlau, verlässlich und - gesund!
Seid nett zu den Alten!
Fettnäpfchen und weiße Bären
Die Farben des Denkens
Pandemie! Und wer geht hin?
Leseprobe zu "Aufklärung 2.0" von Manfred Spitzer
11 Fettnäpfchen und weiße Bären (S. 102-103)
„Wenn etwas schief gehen kann, dann wird es auch schief
gehen!" – So lautet das nach dem USamerikanischen Ingenieur
Edward Murphy benannte Gesetz (Murphy’s law). Hierzulande spricht
man davon, dass man ins Fettnäpfchen tritt, also etwas tut, was man
eigentlich nicht will und noch dazu ganz gezielt: das Näpfchen (es
ist kein „Napf "!) ist klein, und eigentlich würde man gar
nicht hineintreten, sondern es verfehlen. Aber zuweilen machen wir
eben nicht nur einfach Fehler, nein, wir machen genau das, was wir
nicht wollen und aktiv zu vermeiden suchen. Jetzt bitte nicht an
grüne Elefanten denken! – Wenn Sie versuchen, dieses Denkverbot zu
befolgen, wissen Sie, wovon ich rede ...
Kein geringerer als Sigmund Freud war fasziniert von Fettnäpfchen.
Wer seine FreudLektüre ganz ordentlich mit dem Anfang des ersten
Bandes der 18bändigen Gesamtausgabe beginnt, der stößt schon im
Titel der Arbeit auf einen eigenartigen Begriff: den Gegenwillen
(2). Der sorge dafür, so Freud, dass wir zuweilen genau die Dinge
tun, die wir nicht tun wollen. Seine Beispiele: Eine Mutter will
ihr Kind stillen, will …
Autorenporträt zu "Manfred Spitzer"
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for Cognitive and Decision Sciences in Oregon. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft, der Lernforschung und Psychiatrie. Seit 1997 ist er Ordinarius für Psychiatrie in Ulm. Er ist Herausgeber des psychiatrischen Anteils der Zeitschrift "Nervenheilkunde" und leitet das von ihm gegründete "Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen" in Ulm. Er moderiert eine wöchentliche Fernsehserie zum Thema Geist und Gehirn.































