Alfarabi, Denker zwischen Orient und Okzident - Campagna, Norbert

Norbert Campagna 

Alfarabi, Denker zwischen Orient und Okzident

Eine Einführung in seine politische Philosophie

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Alfarabi, Denker zwischen Orient und Okzident

Der Philosoph Alfarabi (um 870 950 n. Chr.) wirkte in der Blütezeit der islamischen Philosophie im 9. und 10. Jahrhundert. Seine politische Philosophie war bestimmt von der Frage: Soll die Philosophie oder die Religion, die natürliche Vernunft oder die übernatürliche Offenbarung leitend bei der öffentlichen Organisation des Staates und der privaten Organisation des individuellen Lebens wirken?
Der griechischen Tradition verpflichtet setzte er zum philosophischen Brückenschlag zwischen Orient und Okzident an mit nachhaltigen Wirkungen auch in der abendländischen Philosophiegeschichte. Alfarabi scheute nicht den Gegensatz zu konservativen Tendenzen der damaligen muslimischen Theologie, wenn er in politischen Fragen den Vorrang der Philosophie vor der Religion behauptete. Letztere bringt ihm zufolge die Wahrheit immer nur in einer partikularen Form zum Ausdruck, die dem jeweiligen Volk, an das sie sich wendet, angepasst ist. Demgegenüber stellt die Philosophie die Wahrheit in ihreruniversellen Form dar.
Unter anderem ist es diese These des Vorrangs des Universellen vor dem Partikularen, wobei Letzteres nicht einfach ignoriert wird, die Alfarabi auch für die heutige Epoche interessant und wichtig macht.


Produktinformation

  • Verlag: Parodos
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 210 S.
  • Seitenzahl: 212
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 120mm x 18mm
  • Gewicht: 205g
  • ISBN-13: 9783938880364
  • ISBN-10: 3938880368
  • Best.Nr.: 29908766
Norbert Campagna, Prof. Dr., ist professeur-associé an der Université du Luxembourg und Philosophielehrer am Lycée de Garçons Esch. Er hat zahlreiche Monographien veröffentlicht, hauptsächlich zu Fragen der Staats- und Rechtsphilosophie und der Sexualethik.
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