Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie müssen die Themen des
Lebens erst durch vielfältige Entwicklungsschritte lernen. Sind sie
damit überfordert, werden sie krank. Die Körpersprache und die
kindliche Seele in ihren Ausdrucksformen sollten wir verstehen um
kranke Kinder auf ihrem Heilungsweg homöopathisch begleiten zu
können. Dieses Buch ist ein Leitfaden für Homöopathen, die Kinder
behandeln und ihr Verständnis für kleine Menschen erweitern
möchten. Grundlage dafür sind dreiunddreissig Jahre Arbeit mit
kranken Kindern, die letzten zwanzig davon mit Homöopathie. Wie
kann ein Homöopath seine Wahrnehmung und seine Einsichten in innere
Prozesse vertiefen und sich für einen angemessenen Umgang mit
Kindern sensibilisieren? Vom Kontakt und einer angemessenen
heilvollen Begleitung durch die Phasen einer Krise hängt die
weitere Entwicklung, mitunter der weitere Lebensweg eines Menschen
ab. Wir brauchen in der homöopathischen Begleitung ein ganz
besonderes Verständnis für die Seele eines Neugeborenen, Säuglings
oder Kleinkindes. Incl. MATERIA MEDICA
Elisabeth Schulz (1954) ist durch ihre jahrelange Arbeit in ihrer homöopathischen Praxis, durch ihre Lehrtätigkeit und als Autorin für verschiedene Fachzeitschriften über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Das kranke Kind und seine Seele standen im Mittelpunkt ihres Interesses solange sie denken kann. Das Leiden und Sterben vieler Kinder hat ihr Leben beeinflusst und sie suchte schon früh nach Möglichkeiten, den Sinn von Krankheit zu verstehen. Über die klassische Homöopathie fand sie Mitte der achtziger Jahre einen Weg, Kinder mit chronischen Krankheiten in ihrer Praxis als Heilpraktikerin in Hamburg auf eine sanfte und ganzheitliche Weise zu heilen. Die Verbindung von medizinischen Grundlagen, klassischer Homöopathie und biodynamischer Körperpsychotherapie hat ein umfassendes Verständnis des menschlichen Organismus zu Folge. Hieraus ergeben sich vielfältige Behandlungsansätze aber auch ein sensibilisierter Umgang insbesondere mit Kindern und deren Bedürfnissen. Das Einfühlungsvermögen für die seelischen Wunden des kindlichen Organismus verändert auch die Perspektive für die Behandlung von Erwachsenen. Seit 1995 war das Institut für Biodynamische Homöopathie in Hamburg die Ausbildungsstätte für Homöopathen, die diesem Weg folgen wollten. Elisabeth Schulz lebt und arbeitet seit 2003 in der Schweiz.
Leseprobe zu "Kinder homöopathisch begleiten" von Elisabeth Schulz
1 Similia similibus curentur oder Merkmale homöopathischen Denkens 1.1 Prinzipien der Homöopathie 1.1.1. Arzneimittelprüfung 1.1.2. Ähnlichkeitsgesetz 1.1.3. Potenzierung 1.2. Kausales und analoges Denken 1.2.1. Homöopathie und analoges Denken 1.2.2. Morphogenetische Felder als Ausdruck analogen Denkens 1.3. Mein Weg zur und mit der Homöopathie 1.3.1. Wege zur Homöopathie 1.3.2. Wege mit der Homöopathie 1.3.3. Biodynamische Psychotherapie 1.3.4. Über Heilmittelverreibungen 2. Gesunde und kranke Kinder 2.1. Der Weg der Seele 2.2. Kindsein in der heutigen Zeit 2.2.1. Das Kind und seine Rolle in der Elternbeziehung 2.2.2. Erziehung zwischen Grenzen setzen und Freilassen 2.2.3. Wichtige homöopathische Repertoriumsrubriken 2.3. Wege in das Leben 2.3.1. Krankheitsentstehung in der Kindheit 2.3.2. Das Kind im Familiensystem 2.3.3. Ordnungen der Liebe 2.4. Verhaltensweisen von Kindern sehen und verstehen lernen 2.4.1. Umgang mit der Abwehr unangenehmer Gefühle 2.4.2. Abwehrmechanismus 2.4.3. Körpersprache der Kinder 2.4.4. Repertoriumsrubriken Körpersprachlicher Ausdrucksweisen bei Kindern 3. Anamnese und Fallauswertung 3.1. Willkommensrume 3.2. Anamnese 3.2.1. Durchführung einer kindgerechten Anamnese 3.1. Miasmen oder generationsübergreifend wirkende Zusammenhänge 3.3.1. Stellenwert der Miasmen in der homöopathischen Behandlung 3.3.2. Woher kommt der Begriff "Miasmen"? 3.3.3. Merkmale spezieller Miasmen 3.4. Träume, Wahnideen und Wirklichkeit 3.4.1. Träume 3.4.2. Wahnideen und Träume 3.4.2. Trauminhalte 3.5. Märchen und Homöopathie 3.5.1. Einbeziehung der Märchen in die Anamnese 3.5.2. Märchen dargestellt Lebensthemen 3.5.3. Funktion der Märchen in der seelischen Entwicklung 3.5.4. Symbolgehalt der Märchenfiguren 4. Aus der Praxis - fr die Praxis 4.1. Akute Erkrankungen bei Kindern 4.1.1. Stellenwert akuter Erkrankungen bei Kindern 4.1.2. Psychische Begleittherapie von Eltern und Kind 4.1.3. Arzneimittel und Arzneimittelbeziehungen 4.2. Erkrankungen der Atemwege 4.2.1. Husten und Bronchitis 4.2.2. Laryngitis acuta und Pseudo - Krupp 4.2.3. Pneumonie 4.2.4. Asthma bronchiale 4.3. Neurodermitis - der sichtbar gewordene Konflikt ? 4.3.1. Die Haut als Spiegel der Seele 4.3.3. Neurodermitis - Kinder in der homöopathischen Praxis 4.4. "Hrst du, was ich nicht sagen kann?" - verhaltensauffällige Kinder 4.4.1. Verhaltensauffälligkeiten - Versuch einer Definition 4.4.2. Symptome 4.4.3. Ursachen 4.4.4. Homöopathische Behandlung 4.4.5. Kasuistiken: verhaltensauffällige Neugeborene 4.4.6. Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivität 4.4.7. Kasuistiken: Aggressivität und Gewalt 4.5. Das behinderte Kind: Entwicklungsströmungen und - Verzögerungen 4.5.1. Behinderung als Herausforderung und Aufgabe 4.5.3. Cornelia de Lange - Syndrom (CdLS) 4.5.5. Rasmussen - Enzephalitis 4.5.6. Globale Retardierung und Hautekzem Säugling, 5 Monate 4.5.7. Zerebralparese durch Geburtstrauma 4.5.8. Rett - Syndrom 4.6. Den Eintritt ins Leben erleichtern - Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt und das Neugeborene 4.6.1. Kinderwunsch und Sterilität 4.6.2. Schwangerschaftsbeschwerden 4.6.3. Fehlgeburt 4.6.4. Geburt 4.6.5. Probleme nach der Geburt 4.6.7. Das Neugeborene 4.7. Homöopathische Begleitung während der Pubertät 4.7.1. Themen während der Pubertät 4.7.2. Pubertät - Zeit des Sturm und Drangs 4.7.3. Pubertierende Jugendliche in der homöopathischen Praxis 4.8. Abschied, Trennung, Scheidung, Tod 4.8.1. Abschied und Trennung 4.8.2. Beschwerden durch den Tod nahestehener Menschen 5_ MATERIA MEDICA WICHTIGER HOMÖOPATHISCHER ARZNEIMITTEL FÜR KINDER 309_ 5.1_ ABROTANUM (ABROT.) 311_ 5.2_ ACETICUM ACIDUM (ACET-AC.) 313_ 5.3_ AETHUSA CYNAPIUM (AETH.) 316_ 5.4_ AGARICUS MUSCARIUS (AGAR.) 320_ 5.5_ AGRAPHIS NUTANS (AGRA.) 328_ 5.6_ ALUMEN (ALUMN.) 332_ 5.7_ ALUMINA (ALUM.) 334_ 5.8_ ANHALONIUM LEWINII (ANH.) 337_ 5.9_ ANGUSTURA VERA (ANG.) 341_ 5.10_ANTIMONIUM TARTARICUM (ANT-T.) 344_ 5.11_APIS MELLIFICA (APIS) 349_
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