Das Gedächtnis des Körpers - Bauer, Joachim

Joachim Bauer 

Das Gedächtnis des Körpers

Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern

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Das Gedächtnis des Körpers

Das Verhältnis zwischen Genen, Körper und Seele ist keine Einbahnstraße - Umwelt und Lebensstile können zwar den "Text" unserer genetischen Ausstattung nicht verändern, wohl aber die Aktivität der Gene. Gene steuern nicht nur, sie werden auch gesteuert: durch zwischenmenschliche Beziehungen, Umwelteinflüsse, individuelle Erfahrungen. Wie diese Einflüsse im Gehirn zu biologischen Veränderungen führen und welche Konsequenzen dies für körperliche und seelische Erkrankungen hat, zeigt der Mediziner Joachim Bauer - verständlich in der Sprache und pointiert im Ton. "Joachim Bauer verbindet sein breites Wissen als Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Internist und Psychiater zu einem interessanten, leicht zu lesenden Buch." Münchner Merkur "Bauers Buch macht eindrucksvoll deutlich, dass ein biologisch fundiertes Bild der Seele diese weder "wegerklärt" noch die Psychotherapie ad absurdum führt. Es liefert vielmehr eine Erklärung für ihr Funktionieren." Frankfurter...


Produktinformation

  • Verlag: Eichborn
  • 2012
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 272 S.
  • Seitenzahl: 265
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 161mm x 27mm
  • Gewicht: 524g
  • ISBN-13: 9783821865157
  • ISBN-10: 3821865156
  • Best.Nr.: 27965960
"Spannend, verständlich und dicht am Alltag der Leser."(Hörzu, Juni 2010)

"Spannend, verständlich und dicht am Alltag der Leser."(Hörzu, Juni 2010)

"Spannend, verständlich und dicht am Alltag der Leser."(Hörzu, Juni 2010)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.10.2002

Grau ist alle Therapie
Joachim Bauer steuert die Lesegene / Von Achim Bahnen

Gene sind immer gut. Für Schlagzeilen. "Killer-Gen entdeckt": So etwas wollen die Menschen lesen, sonst würde es nicht groß gedruckt. Es ist doch beruhigend, wenn man weiß, woher das Übel in der Welt kommt. Krankheit, krumme Beine, kriminelles Verhalten. Die Doppelhelix löst das Theodizee-Problem. Keine Frage: Gene sind schlecht. Zum Teil auch schlecht fürs Geschäft.

Für Seelendoktoren zum Beispiel. Wozu noch viele Worte machen, wenn die Gene alles steuern? Genomforschung statt Gesprächstherapie, heißt die drohende Devise. Höchste Zeit also, die Kybernetik des Daseins wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Wir sind es selbst, die unsere Gene steuern, behauptet Joachim Bauer im Untertitel seines Buches - durch "Beziehungen und Lebensstile".

Wer nun aber hofft, durch Partnerwechsel oder einen Umzug in ländliches Gebiet sein Genom auf neuen Kurs zu bringen, der wird erst einmal enttäuscht. "Zusammenfassend" klingt Bauers These viel moderater: "Wir selbst wirken durch die Gestaltung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen entscheidend daran mit, …

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Prof. Dr. med. Joachim Bauer lehrt als Universitätsprofessor an der Universität Freiburg. Er ist Arzt für Innere Medizin, Arzt für Psychosomatische Medizin sowie Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Für seine Forschungsarbeiten erhielt er 1996 den renommierten Organon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Er veröffentlichte zahlreiche Sachbücher.

Leseprobe zu "Das Gedächtnis des Körpers"

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Leseprobe zu "Das Gedächtnis des Körpers" von Joachim Bauer

Gene steuern nicht nur, sie werden auch gesteuert. Die Vorstellung, dass Gene auf eine starr festgelegte Weise funktionieren und danach das gesamte Leben programmieren, ist nicht zutreffend. Vielmehr unterliegen Gene zahlreichen Einflüssen, die ihre Aktivität in hohem Maße regulieren. Am deutlichsten wurde dies durch Beobachtungen und Entdeckungen, die in den letzten Jahren auf dem Gebiet der neurobiologischen Forschung gemacht wurden. Diese sollen in diesem Buch zur Sprache kommen.Geistige Tätigkeit, aber auch Gefühle und Erlebnisse in zwischenmenschlichen Beziehungen haben im Gehirn biologische Veränderungen zur Folge, über die wir bis ins Detail hinein inzwischen einiges wissen. Hätten wir die Möglichkeit, einmal im Jahr eine Reise in unser Gehirn zu machen und uns dort mit einem Elektronenmikroskop umzusehen, würden wir jedes Mal erheblich veränderte "Landschaften" entdecken. Der Grund dafür ist, dass Ereignisse, Erlebnisse und Lebensstile die Aktivität von Genen steuern und...

Kundenbewertungen zu "Das Gedächtnis des Körpers" von "Joachim Bauer"

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Bewertung von Rex aus Kiel am 28.09.2010 ***** gut
Die Neuauflage des Buches vermittelt auch neue Erkenntnisse über die Abhängigkeit zwischen
der Umwelt (insbesondere zwischenmenschliche Beziehungen) und den Genen. Gene steuern nicht nur, sondern werden auch gesteúert.
Einge Passagen sind allerdings nicht ganz leicht verständlich.
Insgesamt aber interessantes Buch.

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