Die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin
Wie ist es dazu gekommen, dass sich auch in Ländern außerhalb
Chinas ein derart großes Interesse an den Methoden der
Traditionellen Chinesischen Medizin entwickelt hat?Angefangen hat
diese Entwicklung im Jahr 1972. Anlässlich eines Staatsbesuches von
Richard Nixon ist einer der Männer, die den damaligen Präsidenten
der USA nach China begleitet haben, erkrankt. Dieser Mann musste
operiert werden. Leider bekam er postoperativ einen Ileus
(Darmverschluss). Dieser Ileus wurde mit einer damals in westlichen
Ländern kaum noch bekannten Methode, der Akupunktur, erfolgreich
behandelt. Natürlich war dieser Behandlungserfolg für das Team des
Präsidenten eine Überraschung. Sie wollten mehr über die Methoden
der TCM erfahren und wurden in Begleitung zahlreicher Journalisten
durch mehrere Krankenhäuser geführt.
Das vorliegende Werk beschäftigt sich mit den Grundlagen der
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ausgehend vom Yin-Yang
System sowie den fünf Wandlungsphasen wird in ausführlicher Weise
das Basiswissen der TCM dargestellt. Weitere Kapitel beschäftigen
sich mit folgenden Themen: Die fünf Zang-Organe (Vollorgane), die
sechs Fu-Organe (Hohlorgane), die außerordentlichen Organe, die
Grundsubstanzen des Körpers: Qi, Blut (Xue) und Körpersäfte (Jinye)
sowie krankheitsfördernde Faktoren.
Dr. med. univ. Florian PlobergerArzt für Allgemeinmedizin in Wien, verheiratet.Sein Schwerpunkt liegt in der Traditionellen Chinesischer Medizin (TCM).Er hat folgende Ausbildungen absolviert:Akupunkturausbildung bei der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur und Aurikulotherapie 1996; eine dreijährige Ausbildung in TCM bei Claude Diolosa bis 1998; Bakkalaureat in Akupunktur der K.S. Universität in den USA 1999; vier Semester Studium der Sinologie sowie zahlreiche Studienaufenthalte in China (TCM-Universität in Peking, TCM-Universität in Chengdu), Tibet, Nepal und Indien.Regelmäßige Lehrtätigkeit und Publikationen in den Themenbereichen TCM und Tibetische Medizin seit 1997.Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des Bacopa-Bildungszentrum in Oberösterreich sowie Präsident der Österreichischen Ausbildungsgesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (ÖAGTCM).Seid 2004 Studium der Tibetologie und Buddhismuskunde an der Universität Wien.Zur Zeit unterstützt er das Team des Dalai Lama bei der Realisation des Projektes in Hüttenberg / Kärnten und hält ab Frühjahr 2007 an der Uni Wien als Universitätslektor eine wöchentliche Vorlesung über die Grundlagen der Tibetischen Medizin.
Inhaltsangabe
Einleitung; Philosophische Aspekte; Yin und Yang; Die fünf Wandlungsphasen; Die Organe und deren Beziehungen zur Natur; Die fünf Zang-Organe (Vollorgane); Die sechs Fu-Organe (Hohlorgane); Die außerordentlichen Organe; Die Grundsubstanzen des Körpers: Qi, Blut (Xue) und Körpersäfte (Jinye); Krankheitsfördernde Faktoren: Pathogene in der TCM