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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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von hinten aufgerollt Mal ein Krimi, der mit dem Wissen um den Mörder beginnt, dem man aber nichts nachweisen kann. Den Prolog fand ich total gelungen, gerade die richtige Mischung aus Sex and Crime, schade, dass die folgenden Kapitel die Spannung nicht ganz so hoch halten konnten. Ein bisschen verwirrend waren die vielen Personen, mit denen man sich aber bald arrangieren konnte. Schwer waren auch die schwäbischen Sätze, obwohl ich Schwäbin bin. Deshalb der eine Stern Abzug Trotzdem ein gelungener ruhiger Krimi, der immer wieder überraschende Höhen aufweist. Mir hat gut gefallen, dass es mal was anderes war, dass man wusste, wer der Mörder ist und der Kommissar und der Anwalt erst herausfinden und vor allem _beweisen_ müssen, dass der Bauer der Böse ist |
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| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 28.05.2011 | |
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Ein neuer Fall für Walcher. Zwar würde der Journalist lieber mit Theresa auf Wolke sieben schweben, aber seine Haushälterin Mathilde lässt ihn keine Ruhe. Sie braucht seine Unterstützung damit ihre Großbase sich nicht in ein Unglück stürzt. Ihre Verwandtschaft wollte ihren Rat, wegen dem Kauf des alten Korbach - Hofes: Für Mathilde steht schon bei der ersten Besichtigung fest, dieser Ort ist voller negative Schwingungen und schrecklichen Dinge sind hier geschehen. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf einige Vermisste und es werden immer noch mehr. Ein spannender Krimi, der sich gut liest. Der geschriebene Dialekt haucht der Geschichte Charakter ein und alle, die nicht damit zu recht kommen, finden im Glossar teilweise die Übersetzung. Der Protagonist ist mir sehr sympathisch und es ist mal wieder schön, keinen Kommissar als Ermittler zu haben. Die Kombination mit der Mathilde lockert das Ganze auf und verleiht eine Spur Humor. Die Nebengeschichten z.B. die Beziehung zu Irmi oder Theresa, spielen keine so tragende Rolle, da es nicht von Bedeutung für den einzelnen Fall ist, aber für das bessere Gesamtbild ist es bestimmt gut die anderen Bücher zu kennen. Fazit: Der Ahnhof war mein erster Krimi von Joachim Rangnick und er hat mich überzeugt, die anderen Bücher werden auch gelesen. |
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| Bewertung von Nijura am 22.03.2011 | |
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Böse Bauernsippe Korbach Das Cover des Buches finde ich gelungen und es passt zur Geschichte. Am Besten hat mir der Anfang des Buches gefallen, in welchen das Schicksal des Hütebuben Josef geschildert wurde. Das war durchgehend spannend und man hat mit dem Jungen mitgefiebert. Leider konnte der Krimi nicht die ganze Zeit über die Spannung halten und mir ist aufgefallen, dass ich mich manchmal ermahnen musste nicht mit den Gedanken abzuschweifen, da die Geschichte sich mit Nebensächlichkeiten beschäftigte, die eher langweilten. Auch konnte ich bestimmte Handlungsweisen mancher Protagonisten nicht recht nachvollziehen, besonders die von Daniela und Zilli. Allerdings hatte ich keine Schwierigkeiten mit der Denkweise von Mathilde, ich fand das nicht allzu "spirituell". Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen, der Schluß war allerdings ziemlich abrupt, da hätte ich mir doch noch einige Erklärungen gewünscht |
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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 20.02.2011 |
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Welches Geheimnis verbirgt der alte Hof? Anfang des 20. Jahrhunderts: Auf dem Korbach-Hof herrscht Gewalt und Herzlosigkeit vor und in diese Umgebung kommt der 7-jährige Josef, um sich dort als Hütejunge zu verdingen. Nicht lange dauert es bis Josef spurlos verschwindet, angeblich nach Amerika ausgewandert. Doch daran mögen seine Eltern nicht glauben. Die heutige Zeit: Die resolute Haushälterin Mathilde ist auf dem Weg zu einem Hof, den ihre Großbase zusammen mit ihrem Mann kaufen möchte. Eigentlich hat die 69-jährige hierzu ja überhaupt keine Lust, doch leider hat sie bei dem Wort Nein ein Problem und somit ist sie jetzt per Auto unterwegs zum Korbach-Hof in Urlau. Als sie auf dem Hof angekommen ist, empfindet Mathilde ein bedrohliches Gefühl, das sich nicht erklären lässt. Dessen ungeachtet begibt sie sich auf Besichtigungstour über den Hof, nur um feststellen zu müssen, dass sich hier etwas ganz Schreckliches ereignet haben muss. Ihre Warnungen nehmen Daniela und Jacob nicht ernst und kaufen den Hof, was sie schon bald bereuen werden. Sehr unterhaltsam und mit einem guten Schuss Humor ist der Schreibstil von Joachim Rangnick versehen und so entwickelt sich der Krimi auch durchweg als recht unterhaltsam. Zumal er seine Geschichte mit einem ordentlichen Schuss Lokalkolorit spickt und oft in den Allgäuer Dialekt fällt, was jedoch stellenweise recht schwer verständlich ist, da der Autor in ziemlich breites Allgäuerisch fällt. Allerdings lässt die Spannung lange auf sich warten und ist dann auch eher nur mäßig vorhanden. Der Autor geht eher mehr auf das Leben im Allgäu, das Privatleben seiner Protagonisten und der Sagenwelt oder besser gesagt dem Aberglauben der Menschen im Allgäu ein. Dies verknüpft er zwar zur einer unterhaltsamen Geschichte, Krimicharakter hat diese jedoch eher weniger, zumal sie auch lange im Voraus schon vorhersehbar ist. So kann sie leider auch nicht mit überraschenden Wendungen aufwarten. Mathilde wohnt als Haushälterin zusammen mit dem Journalisten Robert Walcher und dessen 17-jähriger Adoptivtochter Irmi auf dem Walcher-Hof. Das Verhältnis von Vater und Tochter ist herzlich, ein wenig bissig und man merkt sofort, dass die Beiden sehr gut miteinander auskommen, auch wenn Walcher so die eine oder andere Macke zu haben scheint und ihn die kesse und naseweise Irmi deswegen als Einzeller bezeichnet, wogegen sich Walcher natürlich vehement wehrt. Auch Mathilde fühlt sich deutlich wohl bei den Beiden und geht ihrer Arbeit mit viel Freude nach. Das alles wirkt sehr lebendig erzählt, doch bleiben seine Protagonisten seltsam blass, irgendwie nicht richtig greifbar. |
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| Bewertung von tinabauer aus essingen am 05.01.2011 | |
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Mathilde, Walcher und Kommissar Brunner ermitteln wieder. Doch diesmal stürzt sich nicht Walcher mitten in einen Fall, sondern Mathilde, die eigentlich ihre Base mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten vom Kauf eines alten heruntergekommenen Bauernhauses abhalten will. Denn das ist schon seit langem verflucht. Doch Mathilde gibt keine Ruhe und schon bald fallen die Leichen nur so vom Himmel. Aber wer war der Mörder? Zu alledem verknallt sich Walcher auch noch in eine Umweltaktivistin und gerät vollends aus der Bahn... Ein sehr guter Allgäu-Krimi, der einem einen guten Einblick in das frühe Leben um 1900 vermitteln, ohne kitischig und langweilig zu sein. Spannend, witzig und erstklassige Hauptdarsteller! Das macht einen waren Rangnick aus! |
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| Bewertung von Tonga1 aus Hamburg am 17.11.2010 | |
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Inhalt : Die ersten Seiten von dem Buch spielen in den ersten Jahren des 20 jahrhunderts und handeln von einem neunjährigen Jungen der als Hütejunge bei einem reichen Bauern aus der Nachbarschaft arbeiten muss weil seine Eltern so arm sind. Der Bauer namens Korbach allerdings kennt keine Gnade. Er muss von morgens bis abends arbeiten und eines Tages wird er Zeuge von einem " Unfall ". Als er es nicht für sich behalten kann wird der Junge vom Bauern erschlagen. Dieser behauptet der Junge habe ihn beklaut und ist nach Amerika ausgewandert. Und so gibt es eine ganze Reihe von Namen bzw. Personen die über Jahrzehnte bei den Korbachs verschwunden sind. Angeblich immer ausgewandert.. Dann wird der Leser in die heutige Zeit versetzt: Als Mathilde, eine Haushälterin den alten Hof von Korbachs besucht fühlt sie die Flüche die auf den Hof liegen und ahnt böses. Sie rät ihrer Base vom Kauf des Hofes ab. Aber diese will von all dem nichts wissen . Mathilde die nicht aufgibt fängt an zu recherchieren und stösst auf einige Umgereimtheiten. Robert Walcher der Journalist ist widdert eine Story und versucht Mathilde seine Haushälterin zu helfen wo es geht. Dann trifft die Nachricht ein das Mthildes Base verschwunden ist..... Meine Meinung : Dieser Krimi..ich weiss nicht ob die Bezeichnung richtig ist ..ist ein wenig anders. Man weiss schon wer der Täter ist aber der Autor schafft es trotzdem das, das Buch bis zur letzten Seite spannend ist. Wobei ich aber bemerken möchte das ich die ersten Seiten die von dem Hütejungen berichten am intressantesten fand. Das Buch liest sich sehr schnell durch. Aber leider bleiben die Hauptprotagonisten ziehmlich oberflächlich dargestellt. deshalb auch einen Stern Abzug.. Man erfährt von den Hauptpersonen das was man für die Story wissen muss. Nicht unbedingt mehr. Erst auf Seite 200 erfährt man von Walchers verstorbener Frau vorher hat man so gut wie keine Einblicke in sein Leben . Auch ist es eigentlich schwer zu sagen wer überhaupt der Hauptprotagonist ist. Walcher?Mathilde? Einige Sätze von den Personen sind im Allgäuer Dialekt geschrieben. Zum Glück nur wenige.Den ich habe da so meine Probleme mit diese ins hochdeutsch zu übersetzen. Aber da es nur wenige waren hat mich das hier nicht gestört wenn man mal was nicht verstanden hat so konnte man sich ungefähr zusammenreimen was derjenige so meinte. Die Geschichte ist kurz und bündig geschrieben .Spannend und ich finde das Buch durchaus lesenswert. |
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| Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 15.11.2010 | |
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Der Ahnhof von Joachim Ragnick Es fängt schon düster an. Josef Wammer, ein 9-jähriger Junge muss wegen der Armut der Eltern sein zuhause verlassen und sich als Hütejunge auf dem Korbach-Hof sein Essen verdienen. Der Junge hat sehr unter der schweren Arbeit und den Gewalttätigkeiten seines Arbeitgebers zu leiden. Seine Schlafstätte hat er zusammen mit einem Knecht im Stall auf dem Heuboden. Als er eines Tages sieht wie eine Magd durch Verschulden des alten Korbach umkommt, ist auch sein Leben nicht mehr sicher, er erschlägt den Jungen und behauptet der Polizei gegenüber, Josef hätte ihn beklaut und weggelaufen, um nach Amerika ausgewandert. Dies passierte 1902. Im Laufe vieler Jahre verschwinden noch so einige Hausangestellte und wandern merkwürdigerweise alle nach Amerika aus, zumindest wurden sie nie wieder gesehen. Dann kommt ein Sprung in die heutige Zeit, Mathilde, die über eine besondere Gabe verfügt, soll für ihre Base einen Hof beurteilen, den sie und ihr Mann kaufen wollen. Mathilde soll ihren Eindruck von dieser Immobilie schildern. Es handelt sich dabei um einen Hof der Familie Korbach und Mathilde hat ein ungutes Gefühl und rät ihrer Kusine ab, dieses Anwesen zu kaufen. Da der Ehemann Mathilde für überspannt hält, wird der Hof doch gekauft. Robert Wammer, der mit seiner Tochter Irmi und Mathilde unter einem Dach lebt, als Journalist recherchiert er alle Vermißtenfälle rund um die Familie Korbach und trägt so einige Mägde und Knechte zusammen, die angeblich nach Amerika ausgewandert sind. Ein inzwischen pensionierter Polizist und Wammer begeben sich mit ihrer Rechere auf gefährliches Terrain. Mir persönlich hat der Krimi nicht gefallen, zu distanziert geschrieben, die Hauptpersonen blieben mir fremd, die 30 Seiten am Anfang, die in der Zeit von 1902 spielen haben mir persönlich am besten gefallen. Die Story ist insgesamt sehr unrealistisch. |
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Bewertung von horrorbiene am 11.11.2010 |
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Der Ahnhof ist der siebte Teil einer Allgäu-Krimi-Reihe um den Journalisten Walcher, seine Haushälterin Mathilde und Kommissar Brunner. Die ersten sechs Bände hat der Autor im Selbstverlag veröffentlicht. Mathilde - 69, mit einer besonderen spirituellen Wahrnehmung gesegnet - hat ein starkes Geschichtsbewusstsein, vor allem für das Unrecht, dass der Adel ihrer alten Familie im Laufe der Jahrhunderte angetan hat. Ihre Gabe soll sie auf einem alten Hof anwenden, den ihre Großcousine kaufen und restaurieren möchte. Sie stellt fest, das auf dem Hof einmal Gewalt geherrscht und den Bewohnern Böses widerfahren ist. Doch ihre Großcousine kauft den Hof dennoch. Sie beauftragt Kommissar Brunner, um etwas Licht in die Vergangenheit des Hofes zu bringen. Des Weiteren lebt sie als Hauswirtschafterin bei Walcher, der sich gerade frisch verliebt hat. Auch ihn spannt sie in die "Ermittlungen" ein. Auf der Bühne des Geschehens taucht bald der ehemalige Besitzer des Korbachhofes auf und mit diesem ist nicht gut Kirschen essen und aus welchem Holz er geschnitzt ist, erleben die Protagonisten bald am eigenen Leib. Es ist relativ schwierig zu sagen, wer nun der Hauptcharakter ist. Ich tendiere eher zu Mathilde, da Walchers Liebelei leider schnell in den Hintergrund rückt. Wahrscheinlich ist diese eher auf eine längere Entwicklung hin (in weiteren Bänden) ausgelegt. Das Buch ist über die Perspektiven der beiden hinaus, geprägt von vielen verschiedenen Perspektiv-Wechseln u.a. von der Großcousine, der Ehefrau Korbachs usw. Schön fand ich den Prolog, der über 100 Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielt und dem Leser eine Figur näher bringt, um dessen Mord es unter anderem in diesem Buch geht. Über das Alter dieser Figur war ich dann doch ein klein wenig erschrocken, passt aber zur beschriebenen Zeit. Liebevolle Beschreibungen zeichnen den Text aus. Da möchte man doch gleich in den Urlaub ins Allgäu fahren. Auch die Mischung aus Mundart (diese wird auch stilistisch eingesetzt), typischen Allgäuer Begriffen (die am Ende des Buches in einem Glossar erklärt werden - super!) und Hochdeutsch ist sehr gelungen. ... und wenn ein Kater schon "Bärendreck" heißt, will das schon etwas heißen. Die Protagonisten sind ebenfalls liebenswürdig dargestellt. Dies alles schafft Atmosphäre und machte mir beim Lesen unheimlich Spaß. Durch diesen Mix aus Sprache und Ortsbeschreibungen fühlte man sich schon fast, als wäre man auch grad "unten". Die Kapitel sind zum Teil sehr kurz. So kurz, dass es den Lesefluss fast schon wieder stört. Dafür wird er durch die Perspektivwechsel sinnvoll aufgelockert und auch die zwischendurch eingeflochtenen Tagebuchpassagen aus der Vergangenheit finde ich passend. Mir kam es jedoch vor, als hätte das Buch in der Mitte etwas an Zug verloren, nachdem es mit der neuen Liebelei Walchers und dem gemeinsamen mystischen Traum Walchers und Mathildes wirklich gut angefangen hat. Erst gegen Ende nimmt das Tempo wieder zu und die Handlung findet ein sinnvolles, mystisches, jedoch nicht wirklich aufregendes Ende. Die letzte Szene zwischen Walcher und Mathilde fand ich wiederum etwas seltsam. Diese kleinen Mängel machen der Charme des Buches und die herrliche Atmosphäre jedoch wieder wett! Schade dass doch so oft Bezug auf die Vorgängerbände genommen - vor allem Walchers Vergangenheit wird oftmals angedeutet - und in diesem Moment leider nicht einiges "wiederholt" wurde. Schade vor allem deswegen, da die Bücher nicht im Buchhandel zu kaufen sind. Bleibt zu hoffen, dass die Bücher später noch bei List/Ullstein erscheinen werden, denn von diesem Allgäu-Charme hätte ich gerne mehr! |
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