Ronda möchte mit ihrem Mann Miles, einem Halbblut, und den beiden
Kindern JayJay und Betty für ein paar Tage nach Dawson City
fahren.Der Pachtvertrag für das von Lizzy McGregor geerbte
Grundstück steht zur Verlängerung an. JayJay ist zu Besuch im
Reservat bei Miles Großvater. Als sie ihren Sohn dort abholen
wollen, sagt der alte Indianer ihnen voraus, dass in Dawson eine
neue Aufgabe auf Ronda wartet. Wieder wird sie sich der
Verantwortung stellen müssen, einem längst verstorbenen Indianer zu
Ruhe und Frieden zu verhelfen, so wie es die Legende erzählt. Miles
Großvater hat es in seinen Träumen gesehen und sagt ihnen, dass sie
auf gar keinen Fall die Kinder mitnehmen dürfen. Also fahren Miles
und Ronda allein. Ronda träumt von einer alten Indianerin, die
offensichtlich früher auf ihrem Grundstück gelebt hat und die sie
um Hilfe bittet. Ihre Tochter Gracie verschwand im Jahr 1915
spurlos und Ronda soll herausfinden, was damals geschah. Aber ihre
Visionen bekommen eine andere Qualität, sie sieht und hört die
Geister der Vergangenheit jetzt auch, wenn sie wach ist. Gracie
jedoch ist vom Wahnsinn gezeichnet und hegt böse Absichten. Obwohl
Ronda keine Gefahr gespürt hat, gerät sie doch in eine ausweglos
scheinende Situation und Miles steht vor der schwersten
Entscheidung seines Lebens: Muss er wirklich das Leben seiner
geliebten kleinen Tochter Betty opfern, um seine Frau zu retten?
Renate Behr, Jahrgang 1954, arbeitet seit 2006 als freie Autorin und ist durch die Ronda-Baker-Reihe, zwei Kriminalromane und diverse Kurzgeschichten bekannt geworden.
Ein Marktplatz-Angebot für "Dawson City 1915" für EUR 11,95
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