Der Tod wird euch finden - Wright, Lawrence

Lawrence Wright 

Der Tod wird euch finden

Al-Qaida und der Weg zum 11. September. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 2007

Übersetzer: Gebauer, Stephan; Freundl, Hans
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Der Tod wird euch finden

Niemand hat die Vorgeschichte des 11. September 2001 bisher so umfassend geschildert wie der amerikanische Journalist Lawrence Wright. Im Mittelpunkt seines packenden Reports stehen Osama Bin Laden und dessen Nummer zwei, Aiman al-Sawahiri, der FBI-Mann John O'Neill und der ehemalige saudische Geheimdienstchef Turki al Faisal. Kunstvoll verknüpft Wright ihre Lebenswege zu einem detailreichen Gesamtbild der Ereignisse, Wendepunkte, Versäumnisse und Fehleinschätzungen, die den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vorausgingen.

- Mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Pulitzer-Preis.

"Auch wenn sich schon viele an dieser Geschichte versucht haben - 'Der Tod wird euch finden' ist ein Ereignis. [...] Die Stärke des Buches: Lawrence Wright analysiert nicht. Er erzählt." Süddeutsche Zeitung

'Das erzählerische Talent des Autors steht nie im Widerspruch zu der faktenreichen Darstellung hervorragend recherchierter Zusammenhänge. Wrights Buch ist faszinierend und erschreckend zugleich.' Deutschlandradio Kultur

"Dieses Buch ist gefährlich. Denn sein Autor ist ein brillanter Erzähler. Einmal aufgeschlagen, will man Lawrence Wrights Meisterwerk der Sachbuchkunst nicht mehr aus der Hand legen." Rheinischer Merkur


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 601 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 608
  • Goldmann Taschenbücher Bd.12986
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 126mm x 44mm
  • Gewicht: 505g
  • ISBN-13: 9783442129867
  • ISBN-10: 3442129869
  • Best.Nr.: 23327821
"Dieses Buch ist gefährlich. Denn sein Autor ist ein brillanter Erzähler. Einmal aufgeschlagen, will man Lawrence Wrights Meisterwerk der Sachbuchkunst nicht mehr aus der Hand legen." Rheinischer Merkur

"Ich empfehle Lawrence Wrights 'Der Tod wird euch finden' über die Entwicklung von al-Qaida und die bürokratischen Rivalitäten zwischen den amerikanischen Geheimdiensten, die Osama Bin Laden zum Sieg verhalfen." John Le Carré<br/><br/>"Auch wenn sich schon viele an dieser Geschichte versucht haben - 'Der Tod wird euch finden' ist ein Ereignis. [...] Die Stärke des Buches: Lawrence Wright analysiert nicht. Er erzählt." Süddeutsche Zeitung<br/><br/>"Es geht ihm [Wright] nicht darum, die Leser sicher durchs Dickicht der Fakten, Thesen und Personen hindurchzuführen, sondern sie dessen verwirrende Opulenz erkennen zu lassen; nicht darum, Orientierung zu bieten, sondern vielmehr den Sinn des Publikums für das Labyrinthische der Gegenwart zu wecken; nicht bloß darum, zu erzählen, sondern zu fesseln und zu bannen, und in diesem konkreten Fall heißt das: das düstere, bizarre Leben von fünf oder sechs sehr unsympathischen Männern über mehrere Jahrzehnte so zu schildern, dass man das Buch nicht einen Moment weglegen möchte, bis zu jenem New Yorker Vormittag, an dem die Lebenslinien unserer Zeitgenossen zusammentreffen, dem des 11. September 2001." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung<br/><br/>"Das Standardwerk über die Vorgeschichte der Anschläge vom 11. September." taz<br/><br/>"Das erzählerische Talent des Autors steht nie im Widerspruch zu der faktenreichen Darstellung hervorragend recherchierter Zusammenhänge. Wrights Buch ist faszinierend und erschreckend zugleich." Deutschlandradio Kultur<br/><br/>"Vier Lebensgeschichten liefern die Grundlage von Lawrence Wright fesselndem Bericht über die Hintergründe des Anschlags von 9/11." 3sat "Kulturzeit"<br/><br/>"Was für eine fesselnde Geschichte erzählt Lawrence Wright in seinem erstaunlichen Buch. ,Der Tod wird euch finden' ist nicht nur eine detaillierte, atemberaubende Schilderung der Ereignisse, die zum 11. September führten, geschrieben mit Schwung und Stil, getragen von Helden und Bösewichtern, wie sie sich nur ein Krimiautor ausdenken könnte. Es ist auch Bildung: eine nachdenkliche Betrachtung der Welt, die Menschen schuf, die uns den 11. September brachten." New York Times<br/><br/>"Fundiert recherchiert." Wall Street Journal<br/><br/>"Dieses Buch ist gefährlich. Denn sein Autor ist ein brillanter Erzähler. Einmal aufgeschlagen, will man Lawrence Wrights Meisterwerk der Sachbuchkunst nicht mehr aus der Hand legen." Rheinischer Merkur

"Dieses Buch ist gefährlich. Denn sein Autor ist ein brillanter Erzähler. Einmal aufgeschlagen, will man Lawrence Wrights Meisterwerk der Sachbuchkunst nicht mehr aus der Hand legen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.08.2007

Bin Ladins Chaostruppe
Lawrence Wrights preisgekröntes Buch über die Geschichte und Gegenwart von Al Qaida

"Die Dinge werden gefährlich, wenn sie einfach scheinen", hat Lawrence Wright in einem Interview erklärt und damit seine verblüffende Auffassung der Arbeit eines Reporters und Sachbuchautors offenbart: Es geht ihm nicht darum, die Leser sicher durchs Dickicht der Fakten, Thesen und Personen hindurchzuführen, sondern sie dessen verwirrende Opulenz erkennen zu lassen; nicht darum, Orientierung zu bieten, sondern vielmehr den Sinn des Publikums für das Labyrinthische der Gegenwart zu wecken; nicht bloß darum, zu erzählen, sondern zu fesseln und zu bannen, und in diesem konkreten Fall heißt das: das düstere, bizarre Leben von fünf oder sechs sehr unsympathischen Männern über mehrere Jahrzehnte so zu schildern, dass man das Buch nicht einen Moment weglegen möchte, bis zu jenem New Yorker Vormittag, an dem die Lebenslinien unserer Zeitgenossen zusammentreffen, dem des 11. September 2001.

Wright, der an der Universität Kairo studierte und zwischen den Berufen des Drehbuchautors, Sachbuchautors und Reporters wechselte, hat für "The …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Als Sachbuchthriller und Standardwerk feiert Rezensent Thomas Speckmann das Buch des amerikanischen Journalisten über die Geschichte der al-Qaida bis zum 11. September. Wer die Zeit, in der wir leben, verstehen wolle, komme um diese ebenso brillante wie fesselnde Darstellung des Islamismus nicht mehr herum. Auch Lawrence Wrights Pulitzerpreisgekrönte Schilderung der unprofessionellen Al-Qaida-Strukturen und der Streitigkeit zwischen CIA und FBI beeindrucken den Rezensenten sehr, da er nach dem Lesen den Eindruck hatte, die Attentate seien nur durch Zufall geglückt, was dem Blick darauf einen neuen, tragischen Zug gibt.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Dieses Buch nimmt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefangen."
Lawrence Wright ist ein mehrfach ausgezeichneter amerikanischer Autor, Drehbuchschreiber und Journalist. Seit 1992 arbeitet er für das Magazin "The New Yorker". Sein Buch "Der Tod wird euch finden" wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem renommierten Pulitzer-Preis.

Leseprobe zu "Der Tod wird euch finden" von Lawrence Wright

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Leseprobe zu "Der Tod wird euch finden" von Lawrence Wright

15 BROT UND WASSER (S. 306-307)

Mullah Omar schickte eine Delegation nach Tora Bora, um Bin Mullah Omar schickte eine Delegation nach Tora Bora, um Bin Laden zu begrüßen und mehr über ihn herauszu. nden. Bin Ladens Laden zu begrüßen und mehr über ihn herauszu. nden. Bin Ladens Kriegserklärung und der Sturm, den sie in den internationalen Kriegserklärung und der Sturm, den sie in den internationalen Medien ausgelöst hatte, hatten die Taliban geschockt und gespal- Medien ausgelöst hatte, hatten die Taliban geschockt und gespalten. Einige fühlten sich nicht verp. ichtet, diesem Mann, der ihre ten. Einige fühlten sich nicht verpflichtet, diesem Mann, der ihre Beziehungen zu anderen Ländern bedrohte, Schutz zu gewähren, Beziehungen zu anderen Ländern bedrohte, Schutz zu gewähren, denn sie hatten Bin Laden nicht nach Afghanistan eingeladen.

Zu denn sie hatten Bin Laden nicht nach Afghanistan eingeladen. Zu jener Zeit gab es keine Konfrontation zwischen den Taliban und jener Zeit gab es keine Konfrontation zwischen den Taliban und den Vereinigten Staaten, die den Beitrag der Taliban zur Stabilisie- den Vereinigten Staaten, die den Beitrag der Taliban zur Stabilisierung des Landes befürworteten. Ein weiteres Problem war, dass Bin rung des Landes befürworteten. Ein weiteres Problem war, dass Bin Ladens Angriffe auf die saudische Königsfamilie direkt gegen eine Ladens Angriffe auf die saudische Königsfamilie direkt gegen eine Abmachung zwischen Mullah Omar und Prinz Turki verstießen: Abmachung zwischen Mullah Omar und Prinz Turki verstießen: Omar hatte versprochen, seinen Gast unter Kontrolle zu halten.

Omar hatte versprochen, seinen Gast unter Kontrolle zu halten. Auf der anderen Seite hofften die Taliban, dass Bin Laden beim Auf der anderen Seite hofften die Taliban, dass Bin Laden beim Aufbau der zerstörten afghanischen Infrastruktur helfen und Aufbau der zerstörten afghanischen Infrastruktur helfen und Arbeitsplätze schaffen werde, um die daniederliegende Wirtschaft Arbeitsplätze schaffen werde, um die daniederliegende Wirtschaft des Landes wieder aufzubauen. Sie schmeichelten ihm mit der des Landes wieder aufzubauen. Sie schmeichelten ihm mit der Erklärung, ihre Lage sei jener der Anhänger Mohammeds ver- Erklärung, ihre Lage sei jener der Anhänger Mohammeds vergleichbar, die den bedrängten Propheten in Medina beherbergt gleichbar, die den bedrängten Propheten in Medina beherbergt hatten.

Bin Laden sei in Afghanistan willkommen, solange er darauf verzichte, ihre saudischen Geldgeber anzugreifen und sich in auf verzichte, ihre saudischen Geldgeber anzugreifen und sich in den Medien zu produzieren. Im Gegenzug unterstützte Bin Laden den Medien zu produzieren. Im Gegenzug unterstützte Bin Laden die Herrschaft der Taliban vorbehaltlos, doch er missbrauchte das die Herrschaft der Taliban vorbehaltlos, doch er missbrauchte das Vertrauen seiner Gastgeber sofort. Vertrauen seiner Gastgeber sofort.

Im März Im März 1997 1997 wurde ein Team des Fernsehsenders wurde ein Team des Fernsehsenders CNN CNN in die in die kalten Berge oberhalb von Dschalalabad gebracht, wo die Jour- kalten Berge oberhalb von Dschalalabad gebracht, wo die Journalisten in einer Lehmhütte Osama Bin Laden trafen. nalisten in einer Lehmhütte Osama Bin Laden trafen.3 Seit seiner Seit seiner Ankunft in Afghanistan hatte der Exil-Saudi bereits mit Reportern Ankunft in Afghanistan hatte der Exil-Saudi bereits mit Reportern der in London ansässigen Zeitungen der in London ansässigen Zeitungen.

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