Der Atheismus-Wahn - McGrath, Alister E.

Alister E. McGrath 

Der Atheismus-Wahn

Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.

Mit Joanna Collicutt McGrath
Gebundenes Buch
 
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
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Der Atheismus-Wahn

Immer wieder stößt der Glaube an Gott in den Medien auf heftige Kritik. Gleichzeitig scheint der Atheismus in der westlichen Welt auf dem Vormarsch zu sein. Einer der führenden Vertreter der gegenwärtigen Atheismus-Bewegung ist Richard Dawkins. Mit seinem Buch Der Gotteswahn hat er einen weltweiten Bestseller geschrieben, der vielfach die öffentliche Meinung mitbestimmt.Doch wie ernst sollte man Richard Dawkins Thesen nehmen? Die Autoren unterziehen sie einer gründlichen Prüfung. Ist der Glaube wirklich intellektueller Unsinn? Hat die Wissenschaft Gott tatsächlich entlarvt? Wo liegen die Wurzeln des christlichen Glaubens? Ist Religion böse? Mit diesem Buch halten Sie einen kritischen Zugang zu Der Gotteswahn und dem atheistischen Fundamentalismus in Händen.


Produktinformation

  • Verlag: Gerth Medien
  • 2008
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 149 S.
  • Seitenzahl: 149
  • Best.Nr. des Verlages: 816289
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 131mm x 18mm
  • Gewicht: 222g
  • ISBN-13: 9783865912893
  • ISBN-10: 3865912893
  • Best.Nr.: 23169607
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2008

Warum der neue Atheismus unsere Kultur verflacht
Alister McGrath antwortet auf die Religionskritik von Richard Dawkins / Von Henning Ritter

Als der junge Mann im brasilianischen Urwald gestanden hatte, war er überzeugt gewesen, "dass in der Brust eines Menschen mehr als nur der Atem seines Körpers ist". Eine echte Erleuchtung scheint dies aber nicht gewesen zu sein. Denn als Charles Darwin Jahre später sein wegweisendes Buch über den "Ursprung der Arten" veröffentlichte, war er, wie Janet Browne in ihrer Darwin-Biographie schildert, religiös unschlüssig. Er hatte sich immerhin ein Stück seines Kinderglaubens bewahrt, das ihm erlaubte, sich als Theisten zu bezeichnen. Einen Aufsatz seines amerikanischen Mitstreiters Asa Gray über die Vereinbarkeit von Evolution und Religion lobte Darwin als "den bei weitem besten theistischen Essay". Das konnte es also geben: eine theistisch gestimmte Biologie auf dem Niveau der Erkenntnisse Darwins. Ihn beschäftigte damals die Frage, ob die Baupläne der Natur einen Architekten erforderten, das Design einen Designer. Er war ratlos und meinte: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Welt, wie wir sie sehen, das …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Richard Dawkins' Buch "Der Gotteswahn" avancierte mit seinem biologisch begründeten Atheismus und den kämpferischen Attacken gegen das Christentum zum weltweiten Bestseller. Rezensent Henning Ritter begrüßt Alister McGraths Antwort. Im Gegensatz zu Dawkins' "roher Polemik" muten Ritter die Ausführungen von McGrath, seines Zeichens Biologe und anglikanischer Theologe, geradezu nobel an: Wie ein Gentleman rücke er die theologischen und religionsgeschichtlichen Irrtümer von Dawkins zurecht. Dabei hält er sich in Ritters Augen streng an die Regeln wissenschaftlicher Argumentation, wenn er versucht zu zeigen, dass religiöse Überzeugungen, sofern nicht kreationistisch und/oder fundamentalistisch, in der westlichen Kultur konfliktlos neben der Wissenschaft bestehen können. Nach einem Exkurs über Darwin rekapituliert Ritter ausführlich die Theorie der "Meme", die Dawkins einführt, um die kulturelle Evolution analog zur biologischen Evolution zu erklären - eine Theorie, die für Ritter der Komplexität der Kultur nicht gerecht wird und sogar auf deren Verflachung hinaus läuft. Ohnehin scheint ihm Dawkins "Meme"-Theorie haltlos und wird in seinen Augen zu Recht von McGrath ganz und gar verworfen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Alister McGrath ist Dekan des theologischen Seminars Wycliffe Hall an der Oxford University, wo er auch Geschichte der Theologie lehrt. Er studierte an den Universitäten von Oxford und Cambridge und war längere Zeit anglikanischer Pfarrer in Nottingham, ehe er als Professor an die Universität zurückkehrte.

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