Im Bann der Masken - Allende, Isabel

Isabel Allende 

Im Bann der Masken

Roman

Aus d. Span. v. Svenja Becker
Broschiertes Buch
 
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Im Bann der Masken

Da ist es wieder, das unvergleichliche Abenteurertrio Kate Cold, ihr Enkel Alex und die junge Brasilianerin Nadia, auf einer Reportagereise, die zunächst einer fröhlichen Safari gleicht. Die Suche nach zwei verschollenen Ordensbrüdern führt die drei aber mitten ins Herz der afrikanischen Urwälder, wo die Menschen unter der Herrschaft eines bizarren Königs, eines skrupellosen Militärs und eines teuflischen Zauberers stehen. Schnell entschließen sich Alex und Nadia, der unterdrückten Bevölkerung zu helfen, aber diesmal scheint es, als hätten sich die beiden zu viel vorgenommen ...

Anknüpfend an ihre Erfolgsromane Die Stadt der wilden Götter und Im Reich des Goldenen Drachen, erzählt Isabel Allende in diesem letzten Teil der Abenteuertrilogie eine phantastische Geschichte über die Überwindung tiefverwurzelter Ängste und die Macht der Freundschaft.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 302 S.
  • Seitenzahl: 302
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.3768
  • Best.Nr. des Verlages: 45768
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 119mm x 25mm
  • Gewicht: 294g
  • ISBN-13: 9783518457689
  • ISBN-10: 3518457683
  • Best.Nr.: 20774452

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Eher als Jugendbuch will Rezensent Wolfgang Schneider diesen dritten Teil der Aguila-und- Jaguar-Trilogie verstanden wissen, weshalb er auch die bescheidener aufgemachte Hanser-Edition der hochwertigen Suhrkamp-Ausgabe deutlich vorzieht. Denn im Jugendbuch dürfe eine Autorin das überkomplexe Leben, wie in diesem Roman geschehen, in übersichtliche Sätze bannen. Von echter Literatur erwartet Schneider jedoch etwas mehr. Außerdem durchzieht seinem Eindruck zufolge eine "

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.11.2004

Im Busch haben Frauen das Sagen
Elefantennatur: Isabel Allende stürzt eine Diktatur im Urwald

Wenn doch alle amerikanischen Missionen derart von Erfolg gekrönt wären: Was der Weltmacht nicht recht gelingen will, das schafft die New Yorker Großmutter Kate Cold mit Hilfe ihres Enkels Alex und seiner brasilianischen Freundin Nadia im Handumdrehen: eine Diktatur beseitigen, Menschen frei und glücklich machen.

Die Geschichten um "Aguila und Jaguar" - so die Totemnamen von Alex und Nadia - soll Isabel Allende, die fabulierlustigste aller Großmütter, ihren Enkeln zuliebe erfunden haben. Nachdem in den ersten beiden Bänden Amazonien und der Himalaja die Orte spannungsträchtiger Handlungen waren, verschlägt es die Reisenden im dritten und abschließenden Band der Trilogie nach Kenia, tief hinein in den afrikanischen Urwald.

"Im Bann der Masken" beginnt farbenprächtig mit Safari-Exotismus. Diesmal sollte es für die Journalistin Kate Cold wirklich nur eine Reportagereise sein: "Das hier war ja ein touristisches Vergnügen und vollkommen harmlos." Bei solchen Versicherungen dämmert dem Leser, daß Abenteuer ungekannter Art auf ihn …

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"Großartig! Die Bestsellerautorin hat das Erzählen einfach drauf. Ein wunderbares Buch, das von fremden Kulturen anschaulich und kenntnisreich erzählt." Brigitte, 26.09.04

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.03.2005

Im Zeichen von Jaguar und Adler
Isabel Allende versucht, noch ein paar Schmunzler abzustauben
Tiefer, immer tiefer geht es in den Urwald. Die Stätten der Zivilisation sind nur noch eine ferne Erinnerung. Die Reisenden drohen im Morast zu versinken; sie werden von Müdigkeit, Hunger und Ungeziefer aller Art geplagt. Eine Gruppe Eingeborener bringt sie schließlich an das Ziel ihrer Irrfahrt, zu einem rätselhaften Tyrannen, der über sein kleines Reich herrscht wie ein böser Gott. Schnell begreifen die Reisenden, dass sie in einer Hölle auf Erden gelandet sind, an einem Ort, wo Traum und Wirklichkeit, Diesseits und Jenseits sich jederzeit durchdringen können.
Wovon ist hier die Rede? Von Joseph Conrads „Herz der Finsternis” oder von Francis Ford Coppolas opernhaftem Vietnamfilm „Apocalypse Now”, der von dieser Novelle inspiriert wurde? Weit gefehlt: Mit diesen Worten lässt sich auch der Inhalt von Isabel Allendes „Im Bann der Masken” skizzieren. Erneut versucht sich die Autorin hier an einem Roman für Jugendliche und schmökerfreudige Erwachsene. „Im Bann der Masken” beschließt eine mit „Die Stadt der wilden Götter” und „Im Reich des …

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Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman, der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien.
Im Jahr 2011 wurde ihr der Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis, einer der wichtigsten Literaturpreise Dänemarks, verliehen.

Leseprobe zu "Im Bann der Masken" von Isabel Allende

Aus dem Spanischen von Svenja Becker

Auf einen Befehl von Michael Mushaha hielt der Tross Elefanten an. Es war Mittag, die Sonne brannte, und die Wildtiere im weitläufigen Nationalpark suchten sich einen Platz zum Dösen. Für ein paar Stunden hielt das Leben inne, die afrikanische Savanne glich einem Höllenkessel voll glühender Lava und selbst die Hyänen und Geier flüchteten in den Schatten. Alexander Cold und Nadia Santos ritten auf einem eigensinnigen Elefantenbullen namens Kobi. Er hatte Nadia ins Herz geschlossen, denn sie hatte

in den vergangenen Tagen eifrig die Grundlagen der Elefantensprache gelernt und konnte sich mit ihm verständigen. Während ihrer langen Streifzüge erzählte sie ihm von Südamerika, von ihrem Zuhause am anderen Ende der Welt, wo es außer einigen geheimnisvollen Urzeitwesen, die verborgen in einem unzugänglichen Berg im Regenwald lebten, keine Geschöpfe von seiner Größe gab. Kobi schätzte Nadia sehr, und im gleichen Maße verabscheute er Alex, wobei er jede Gelegenheit nutzte, seine Gefühle zu zeigen.

Unter staubigen Bäumen am Rand eines Wasserlochs, dessen Farbe an Tee mit Milch erinnerte, kam Kobis Fünftonnengewicht zum Stehen. Alexander hatte eine eigene Technik entwickelt, um bei seinem Sprung aus drei Metern Höhe einigermaßen heil zu bleiben, denn auch nach fünf Tagen Safari ließ sich der Elefant nicht zur Mitarbeit bewegen. Wie Alex

zu spät merkte, hatte Kobi sich diesmal so hingestellt, dass er beim Springen unweigerlich ins Wasserloch platschte, wo er bis zu den Knien einsank. Borobá, Nadias kleines schwarzes Äffchen, landete auf seinem Kopf. Alex wollte ihn herunterklauben, strauchelte und fiel auf den Hintern. Genervt schnaubte er, schüttelte Borobá ab und hatte Mühe, auf die Füße zu kommen, weil er durch seine schlammverspritzte Brille nichts sah. Er suchte nach einem sauberen Zipfel seines T-Shirts und wollte die Gläser abwischen, als Kobis Rüssel ihn im Rücken traf. Er kippte vornüber. Bis Alex wieder stand, hatte Kobi sich umgedreht, hatte sein massiges Hinterteil in Position gebracht und blies ihm einen volltönenden Darmwind ins Gesicht. Die übrigen Expeditionsteilnehmer prusteten vor Lachen.

Nadia hatte es mit dem Absteigen nicht eilig und wartete lieber, bis Kobi ihr behilflich war, mit Würde auf die Erde zu kommen. Sie setzte einen Fuß auf das Knie, das er ihr anbot, umschlang mit einem Arm seinen Rüssel und schwebte wie eine Balletttänzerin zu Boden. So zuvorkommend war Kobi zu niemandem sonst, selbst zu Michael Mushaha nicht, für den er Respekt, aber keine Zuneigung empfand. Er war ein Tier mit festen Grundsätzen. Es war eine Sache, Touristen auf seinem Rücken reiten zu lassen, eine Arbeit wie jede andere auch, für die er mit vorzüglichem Essen und Schlammbädern entschädigt wurde, und etwas ganz anderes, für eine Handvoll Erdnüsse Zirkuskunststücke aufzuführen. Er mochte Erdnüsse, keine Frage, aber noch lieber machte er Leuten wie Alex das Leben schwer. Warum er ihn nicht leiden konnte? Er wusste es nicht genau, der Kerl war ihm einfach ein Dorn im Auge. Ständig war er mit Nadia zusammen. Die Herde bestand aus dreizehn Tieren, aber er musste partout mit dem Mädchen reiten. Es zeugte nicht eben von Fingerspitzengefühl, dass er sich derart zwischen ihn und Nadia stellte. Merkte er denn nicht, dass sie sich in Ruhe unterhalten wollten? Ein deftiger Stoß mit dem Rüssel und eine verpestete Brise dann und wann waren das Mindeste, was der Kerl verdiente. Als Nadia festen Boden unter den Füßen hatte, trompetete Kobi gedehnt, und sie drückte ihm als Dankeschön einen Kuss auf den Rüssel. Dieses Mädchen wusste, was sich gehörte, sie würde ihn nie lächerlich machen, indem sie ihm Erdnüsse unter die Nase hielt.

»Dieser Elefant ist in Nadia verknallt«, witzelte Kate Cold.

Was sich da zwischen Nadia und Kobi anbahnte, gefiel Borobá ganz und gar nicht. Er beäugte es argwöhnisch. Nadias Interesse an der Sprache der Dickhäuter konnte gefährliche Folgen für ihn haben. Sie würde doch nicht etwa ihr Haustier wechseln wollen? Vielleicht war es an der Zeit, sich krank zu stellen, um ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zurückzugewinnen, aber womöglich ließ sie ihn dann im Camp, und damit würde er die wunderbaren Ausflüge in den Nationalpark verpassen. Dann würde er sich die wilden Tiere nicht ansehen können, und außerdem durfte er seinen Rivalen nicht aus den Augen lassen. Er sprang auf Nadias Schulter – das war sein Platz, ganz allein sei-ner – und drohte dem Elefanten mit der Faust.

»Und der Affe ist eifersüchtig«, ergänzte Kate.

Mit ihren siebenundsechzig Jahren ließ Kate sich kaum mehr etwas vormachen, und Borobás wechselnde Launen kannte sie nur zu gut, denn sie lebte seit fast zwei Jahren mit ihm unter einem Dach. Von Anfang an war es gewesen, als hätte sie einen kleinen pelzigen Mann in ihrer Wohnung. Nadia hatte da-

rauf bestanden, Borobá mitzubringen, sonst wäre sie nicht zu ihr nach New York gezogen, um dort die Schule zu besuchen. Die beiden waren unzertrennlich. Nadia hatte sogar eine Ausnahmegenehmigung bekommen, damit sie ihn mit in die Schule nehmen konnte. Borobá war der erste Affe in der Geschichte der städtischen Bildungsanstalten, der regelmäßig am Unterricht teilnahm. Kate wäre nicht überrascht gewesen, hätte sie erfahren, dass er lesen konnte. Zuweilen hatte sie Albträume, in denen der Affe mit einer Brille auf der Nase und einem Glas Brandy in der Hand auf ihrem Sofa saß und den Wirtschaftsteil der Zeitung studierte.

Kate betrachtete sich das sonderbare Trio aus Alexander, Nadia und Borobá. Der Affe, der auf jedes Geschöpf eifersüchtig war, das in Nadias Nähe kam, hatte in Alexander zu Anfang nur ein unvermeidliches Übel gesehen, ihn mit der Zeit jedoch ins Herz geschlossen. Vielleicht hatte er gespürt, dass er Nadia in diesem

Fall besser nicht wie sonst vor die Alternative »er oder ich« stellen sollte. Wer weiß, für wen der beiden sie sich entschieden hätte. Kate dachte bei sich, wie sehr Alexander und Nadia sich im letzten Jahr doch verändert hatten. Nadia würde bald fünfzehn werden und ihr Enkel achtzehn, er sah schon nicht mehr wie ein Grünschnabel aus und benahm sich auch nicht mehr so.

Auch Nadia und Alex war die Veränderung nicht entgangen. Während der langen Phasen, in denen sie sich nicht sehen konnten, hatten sie sich mit ihren

E-Mails die Finger wund geschrieben. Sie hatten ihre Tage vor dem Bildschirm verbracht, ein endloses Gespräch in die Tasten gehackt und sich über die ödesten Belanglosigkeiten ihres Alltags und die tiefschürfenden Fragen der Menschheit ausgetauscht. Zwar hatten sie sich öfter auch Fotos geschickt, dennoch waren sie aus allen Wolken gefallen, als sie sich wiedersahen. Alexander hatte in der Zwischenzeit einen kräftigen Schuss gemacht und war jetzt so groß wie sein Vater. Seine Gesichtszüge waren markanter geworden und in den letzten Monaten hatte er sich täglich rasieren müssen. Nadia war nicht mehr das hagere kleine Mädchen mit Papageienfedern im Haar, das er vor einigen Jahren am Amazonas kennen gelernt hatte. Mittlerweile konnte man ahnen, wie sie bald als erwachsene Frau aussehen würde.

Kate war mit den beiden in Afrika auf der ersten Safari mit Elefanten, die es für Touristen gab. Die Idee, sich auf diese Weise den Wildtieren zu nähern, stammte von Michael Mushaha, einem afrikanischen Naturforscher, der in London studiert hatte. Zwar waren afrikanische Elefanten nicht so leicht zu zähmen wie die indischen, die man in vielen Ländern Asiens als Arbeitstiere einsetzt, aber mit Geduld und Geschick war es ihm gelungen. Der Werbeprospekt für die Safari erklärte kurz, worum es bei der Idee ging: »Die Elefanten bewegen sich in ihrem natürlichen Lebensraum und scheuchen die anderen Tiere nicht auf. Sie brauchen kein Benzin und keine Wege, verschmutzen die Umwelt nicht und erregen kein Misstrauen.«

Als Kate angetragen wurde, einen Artikel darüber zu schreiben, war sie gerade mit Alexander und Nadia zu Besuch im Reich des Goldenen Drachen. König Dil Bahadur und seine Frau Pema hatten die drei in die Hauptstadt Tunkhala eingeladen, damit sie ihren ersten Sohn kennen lernten und an den Willkommensfeierlichkeiten für die neue Drachenstatue teilnahmen. Ein mit Kate befreundeter Juwelier hatte für die ursprüngliche Statue, die durch eine Explosion zerstört worden war, einen originalgetreuen Ersatz gefertigt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Himalaja-

Königreichs bot sich den Bewohnern die Gelegenheit, die geheimnisvolle Statue, zu der früher nur die gekrönten Häupter Zugang gehabt hatten, mit eigenen Augen zu sehen. Dil Bahadur hatte den mit Edelsteinen besetzten goldenen Drachen in einem der Säle des Königspalastes ausstellen lassen, und die Menschen strömten herbei, um ihn zu bestaunen, und brachten ihm Blumen und Weihrauch dar. Es war wunderschön anzusehen. Beschienen von hundert kleinen Öllampen, stand die Statue auf einem einfarbigen Holzsockel. Vier Soldaten in traditioneller Galauniform, mit Pelzkappen und Federbusch und schmucken Lanzen hielten Wache. Dil Bahadur hatte sich aufwändigere Sicherheitsmaßnahmen verbeten, denn er wollte sein Volk nicht beleidigen.

Die offizielle Zeremonie zur Begrüßung der Statue war eben beendet, als man Kate mitteilte, sie habe einen Anruf aus den Vereinigten Staaten. Das Telefonnetz des Landes war veraltet und für Auslandsgespräche brauchte man gute Nerven, aber nach vielem Gebrülle und etlichen Wiederholungen hatte der Herausgeber der Zeitschrift International Geographic der Reporterin begreiflich gemacht, worum es bei ihrem nächsten Auftrag gehen sollte. Er bat sie, unverzüglich nach Kenia aufzubrechen.

»Dann müssen mein Enkel und seine Freundin Nadia mitfahren, die sind mit mir hier«, erklärte Kate.

»Die Zeitschrift kommt nicht für die Kosten auf, Kate!«, antwortete der Herausgeber wie vom anderen Ende des Universums.

»Dann fahre ich nicht!«, brüllte Kate zurück.

Er hatte nachgegeben, und so war sie einige Tage später mit Alexander und Nadia in Nairobi gelandet, wo sich ihnen die beiden Fotografen anschlossen, die immer mit ihr arbeiteten, der Engländer Timothy Bruce und der Mexikaner Joel González. Kate hatte sich zwar geschworen, ihren Enkel und Nadia nie wieder auf eine ihrer Reisen mitzunehmen, weil sie die letzten beiden Male für mehr Wirbel gesorgt hatten, als ihr lieb gewesen war, aber dies hier war ja ein touristisches Vergnügen und vollkommen harmlos.

Kundenbewertungen zu "Im Bann der Masken" von "Isabel Allende"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von annino aus Markgröningen am 21.07.2011 ***** ausgezeichnet
Bei einer expedition gelangen alle Teilnehmer, nach einer Safarie, in ein in ein unzugängliches zentralafrikanisches Urwaldreich. Denn ein Pfarrer will dort zwei seiner verschwundenen Ordensbrüder suchen. Dort regieren ein bizarrer König, ein böser Zauberer und ein skrupelloser Offizier zwei Volkskruppen- die Bantu und die Pygmäen- die von ihnen wie Sklaven ausbeuten werden. Das lassen die beiden Jugendlichender Expedition, Nadia und Alex, nicht auf sich sitzen und versprechen den Pygmäen ihnen zu helfen. Deshalb suchen die beiden die Pygmäenmaner, die derzeit auf der Jagt sind. Als die beiden die Männer endlich gefunden haben, tüffteln sie zusammen einen Plan aus. Sie wollen nähmlich den König, den Offizier und den Zauberer stürzen. Weil das sehr schwierig ist machen sich die beiden jugendlichen auf den weg zum Friedhof um dort die Geister um beistand zu bitten. Auf dem Friedhof treffen sie die frühere Königin, die als verschwunden galt!! So beginnt der Kampf gegen das " Dreiköpfige ungeheuer"!!
Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter, denn es ist sehr Spannend und schön Geschrieben.

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Bewertung von Leseratte aus Kaarst am 21.02.2011 ***** ausgezeichnet
Wie auch der zweite Band super spannend, informativ (Hintergrund) und sehr witzig: die Dialoge zwischen Jaguar und Kate. Unbedingt lesen!

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Jojo aus Gerolstein am 14.10.2010 ***** ausgezeichnet
Zwei Jahre nach ihrem Abenteuer im „Reich des Goldenen Drachen“ sollen die Journalistin Kate Cold, ihr Enkel Alexander und dessen gute Freundin Nadia Santos im Auftrag des Magazins International Geographic nach Afrika reisen.
Kurz bevor sie wieder nach Hause fliegen wollen, treffen sie auf Bruder Fernando. Dieser berichtet ihnen von zwei Missionarsbrüdern, die im Gebiet von Ngoubé verschollen sind, wo der grausame König Kosongo herrscht.
Gemeinsam mit dem brutalen Milizenführer Mbembelé und dem gefürchteten Zauberer Sombe hat der König die Einwohner des Dorfes vollkommen eingeschüchtert und unter seine Herrschaft gezwungen. Niemand wagt es, sich gegen ihn aufzulehnen. Auch ein Stamm von Pygmäen muss ihm gehorchen.So sind die Männer des Stammes gezwungen, für den König auf die Jagd nach Elefanten zu gehen. Auf dem so erbeuteten Elfenbein und anderen Bodenschätzen wie z.B. Diamanten, die seine Untertanen und Sklaven für ihn abbauen müssen, gründet sich auch der unermessliche Reichtum Kosongos.
Als die Expedition des International Geographic in Ngoubé ankommt, sind König Kosongo und Kommandant Mbembelé nicht begeistert. Sie wollen die Fremden so schnell wie möglich wieder los werden. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne Alexander und Nadia gemacht, die alles daran setzen, den Pygmäen und den unterdrückten Dorfbewohnern zu helfen. So gelingt es ihnen dank ihrer besonderen Fähigkeiten recht schnell, dass Amulett Ipemba-Afua zu stehlen und mit diesem in den Urwald zu fliehen. Sie versuchen im Geheimen, die Unterdrückten zu überzeugen, sich gegen Kosongo, Mbembelé und Sombe aufzulehnen. Doch die Angst unter den jahrelang gepeinigten „Untertanen“ ist groß. Da ist es natürlich günstig für die Moral, dass es Alexander und Nadia gelingt, die verschollen geglaubte, rechtmäßige Königin Nana-Asante zu finden...
Das Buch ist spannend und gut wie die gesamte Triologie. Die Spannung bleibt bis zum Schluß erhalten. (Das ist im 2. Teil nicht ganz so) Beim Lesen des Buches entstehen immer wie farbige Bilder von den Geschehennissen. Die bildhafte Sprache und viele Details vermitteln einen Eindruck über den Ort der Handlung. Ich persönlich denke alle die die beiden Vorgängerromane gelesen haben, werden auch dieses Buch großartig finden.

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Bewertung von Gini.Magieni. aus Bad Berka am 21.09.2010 ***** sehr gut
Das dritte (und somit auch letzte) und unvergleichliche Abenteuer von Nadia und Alex und dessen Großmutter Kate Cold. Die drei finden sich in Afrika wieder und alles scheint vorerst eine lange und schöne Safari zu sein. Doch dann, machen sie sich auf die suche nach 2 Ordensbrüdern und gelangen in den tiefen afrikanischen Jungel, wo die Menschen eines Volkes unter der Herrschaft eines komischen, ja fast bizarren Königs stehen. Außerdem werden sie von dem skrupelosen Militär unterdrückt. Alex und Nadia sind fest entschlossen der Bevölkerung zu helfen, unternehmen alles was in ihrer Macht steht und mehr. Doch es scheint, als hätten sie sich zu viel vorgneommen und als ob sie nicht gegen die Unterdrücker ankommen würden. Doch, werden sie es trotzdem schaffen, die unterdrückten Völker zu retten?
Der abschließende Teil der Trioloige ist der wohl spannendeste.

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Bewertung von Manuela Chrometz aus München am 28.10.2008 ***** gut
Gute Vortsetzung der ersten beiden Bände. Aber vieles ist schon etwas eingeschliffen. Manchen Ereignissen hätte man etwas mehr Beachtung schenken und mehr daze schreiben können. Aber ist schon eine gute Geschichte.

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