Der erste deutsche Völkermord? Der Krieg in Deutsch-Südwest-Afrika als möglicher Vorbote deutscher Vernichtungspolitik
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa -
Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,0,
Georg-August-Universität Göttingen, 17 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende
Arbeit beschäftigt sich mit dem Krieg der deutschen Kolonialmacht
in Deutsch-Südwest-Afrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dieser
Krieg scheint in seiner Grausamkeit und der bedingungslosen Härte,
mit der er geführt wurde, eine exzeptionelle Stellung in der
Geschichte des Deutschen Kaiserreiches darzustellen. Vor allem
deswegen ist er in der Forschung immer wieder als Vorbote deutscher
Vernichtungspolitik dargestellt worden. Bezug genommen werden kann
hier vor allem auf die These Hannah Arendts, die in ihrem Werke
"Elemtente und Ursprünge totalitärer Herrschaft" nicht
nur den Antisemitismus, sondern vor allem auch den Imperialismus
als Hauptquelle der totalitären Regime des 20. Jahrhundert
ansieht.Diese Arbeit lässt sich insofern als eine Fallstudie zur
Überprüfung dieser These Hannah Arendts ansehen. Insbesondere die
These einer Kontinuität der deutschen Geschichte, in der die
Vernichtungspolitik des Dritten Reiches in der Außenpolitk des
Kaiserreiches schon angelegt sein solle, wird dabei kritisch
hinterfragt werden müssen.
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