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Deutscher Sohn
Roman
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Blumenbar
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 315 S.
- Seitenzahl: 315
- Deutsch
- Abmessung: 195mm x 129mm x 25mm
- Gewicht: 360g
- ISBN-13: 9783936738759
- ISBN-10: 3936738750
- Best.Nr.: 29550590
Produktbeschreibung zu "Deutscher Sohn"
Kurzbeschreibung
Ins Herz der deutschen GegenwartDer Roman über einen bei einem Anschlag in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldatenzielt vom Rand der Gesellschaft ins Zentrum deutscher Verhältnisse. Hartz IV, Taliban und Parsifal - die Verstrickungen deutscher Gegenwart und deutschen Erbes rücken so schamlos nah, dass man sich nicht entziehen kann.
Beschreibung
Sein Leben ändert sich, als er die 19-jährige Helen kennenlernt, und sie sich gemeinsam in immer extremeren Sextechniken erproben. Zugleich wird er von einer heidnischen Sekte zum Heilsbringer erklärt.
Ein obzöner, erhabener und komischer Roman über Heimat und Versöhnung.
03.10.2010
Importe aus Feuchtgebieten
Ist Deutschland ein hormonell weiblich gesteuertes Land? Der
Afghanistan-Roman "Deutscher Sohn" von Ingo Niermann und
Alexander Wallasch sondiert kühl die Lage zwischen den
Fronten
Deutscher Sohn" ist der seltene Fall eines von zwei Autoren,
die sich persönlich kaum kannten, gemeinsam verfassten Romans. Der
eine kümmerte sich um die Form, der andere um den Stoff, ein Jahr
lang gingen E-Mails hin und her, und so entstand ein Hybrid, ein
literarisches Genre, in dem sich die Stärken zweier Schriftsteller
produktiv verbanden. Das Künstliche dieser Form ist als Irritation
in jedem Satz zu spüren. "Deutscher Sohn" handelt von
Harald Heinemann, einem mit schwerer Oberschenkelwunde aus
Afghanistan zurückgekehrten Unterstabsoffizier, der sich wie sein
Idol, der Torhüter Harald Schumacher, Toni nennt. Ein Kunstprodukt
ist nicht nur sein Name, sondern auch er selbst; seine Wiedergeburt
verdankt das Opfer eines Sprengstoffanschlags ärztlichem Know-how
und pharmakologischem Wissen, das seine Schmerzen dank einer
ausgefeilten Drogentherapie halbwegs erträglich macht. Doch nichts
ist so artifiziell und geradezu aufgepfropft wie die …
28.08.2010
Unsere Schlachten
Ingo Niermann und Alexander Wallasch haben den großen Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer
unserer Tage geschrieben. Ihre Botschaft: Wir Deutschen haben in Afghanistan nichts verloren.
Von Christopher Schmidt
Fangen wir mal ganz harmlos an: Der 28-jährige Harald Heinemann, der sich Toni nennt nach seinem Idol, der Torwartlegende Toni Schumacher, leidet unter einer Zitronenphobie seit dem großen Bäng. „Der große Bäng“ hat ihm das Bein aufgerissen bei seiner ersten und einzigen Feindberührung in Afghanistan.
Die Bombe war in einem Eselskarren versteckt, unter Zitronen. 264 Tage und 17 Stunden ist das her, als Toni seine Geschichte zu erzählen beginnt. Und genauso lange will sich seine Wunde nicht schließen, wo der Metallsplitter fast bis auf den Knochen in den Oberschenkel eingedrungen ist. Erst 300 Seiten später wird Toni der „abwegige Gedanke“ zum Lächeln bringen, dass die Tausenden Bandagen, die er verbraucht hat, „vielleicht auch nur eine Form von Veredelung gewesen sein könnten“, so wie sein Vater die Pflanzen, die er züchtet, durch Aufpropfen veredelt.
Toni wird seinen ganz persönlichen …
Kundenbewertungen zu "Deutscher Sohn" von "Ingo Niermann; Alexander Wallasch"
Bewertung von Deutschländer aus Nürnberg am 10.05.2010
Auch die Vorabinfos lohnen ganz sicher eine Vorbestellung!
INS HERZ DER DEUTSCHEN GEGENWART
Der Roman über einen bei einem Anschlag in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten zielt vom Rand der Gesellschaft ins Zentrum deutscher Verhältnisse. Hartz IV, Taliban und Parsifal – die Verstrickungen deutscher Gegenwart und deutschen Erbes rücken so schamlos nah, dass man sich nicht entziehen kann.
Der invalide Afghanistanheimkehrer Toni lebt mit einer offenen Wunde im ehemaligen Zonen-randgebiet Niedersachsens. Sein Tagesablauf wird bestimmt von Verbandswechseln und schmerzlindernden Opiaten, Web-Porno, Traumatherapie und psychedelischen Alp- träumen. Seine Freunde in der Nachbarschaft sind sympathische Messies, und die höchste Erhebung weit und breit ist ein Müllberg. Sein Leben ändert sich, als er die 19-jährige Helen kennenlernt, und sie sich gemeinsam in immer extremeren Sextechniken erproben. Zugleich wird er von einer heidnischen Sekte zum Heilsbringer erklärt.
EIN OBSZÖNER, ERHABENER UND KOMISCHER ROMAN ÜBER HEIMAT UND VERSÖHNUNG.
Stimmen zu Ingo Niermann:
»Der radikalere Kollege von Kracht & Co.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG
»Ein Desaster für die jüngere deutschsprachige Literatur.« DIE WOCHE
Stimmen zu Alexander Wallasch:
»Ein Update von Charles Bukowski und Hubert Fichte.« FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
»Mit jeder Menge Wortwitz ›beamt‹ Wallasch den Leser knietief in schmutzige Hinterhöfe. Und überall stellt man fest, dass man eigentlich gar nicht wieder weg möchte ...« INSIDE
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09.10.2010
Ablehnend äußert sich Rezensent Jan Süselbeck zu Ingo Niermanns und
Alexander Wallaschs Roman "Deutscher Sohn". Die
"ultimative Provokation" haben die Autoren seines
Erachtens im Sinn mit ihrer Geschichte um den in Afghanistan
verletzten, heimgekehrten Bundeswehrsoldaten Toni, dessen Wunden
nicht heilen wollen, während er Schmerzmittel einnimmt, Bier säuft,
Porno-Seiten im Netz goutiert und mit der 19-jährige
Pflegepraktikantin Helen bei Wagner-Klängen extremen Sex
praktiziert. Das Ganze kommt Süselbeck vor wie eine krasse
"Feuchtgebiete"-Version von Thomas Manns Novelle
"Wälsungenblut". Dass Toni einer Sippe von gläubigen
Rassenesoterikern entstammen soll, die in ihm eine Art Heiland
sehen, dass allerlei rassistischer und frauenfeindlicher Unsinn
verzapft wird, macht Süselbeck dann sichtlich ärgerlich. Egal, wie
man die Sache liest - womöglich handelt es sich nur um eine
Halluzination - letztlich, so der Rezensent, können sich NPD-Wähler
mit diesem Buch ebenso anfreunden wie
"Popliteraturdandys".
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Stimmen zu Ingo Niermann:
"Der radikalere Kollege von Kracht & Co." -- Neue
Züricher Zeitung
"Ein Desaster für die jüngere deutschsprachige
Literatur." -- Die Woche
Stimmen zu Alexander Wallasch:
"Ein Update von Charles Bukowski und Hubert Fichte." --
Financial Times Deutschland
"Mit jeder Menge Wortwitz 'beamt' Wallasch den Leser
knietief in schmutzige Hinterhöfe. Und überall stellt man fest,
dass man eigentlich gar nicht wieder weg möchte ..." -- Inside
7
Rezension
"Der radikalere Kollege von Kracht & Co." (NZZ)
"Ein Desaster für die jüngere deutschsprachige
Literatur." (Die Woche)
"Ein Update von Charles Bukowski und Hubert Fichte."
(Financial Times Deutschland)
"Mit jeder Menge Wortwitz beamt Wallasch den Leser knietief in
schmutzige Hinterhöfe. Und überall stellt man fest, dass man
eigentlich gar nicht wieder weg möchte ..." (Inside 7)
"Ein grotesker Roman, der Spaß macht!" (Deutschlandradio
Kultur)
"Der große Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer unserer Tage ¿
"Deutscher Sohn" erzählt voller Witz und Wut von einer
traumatischen Realität, die wir gerne wegtherapiert hätten."
(Süddeutsche Zeitung)
"Eine erbärmliche Lektüre.[...]Das haben die Heimkehrer nicht
verdient!" (ZEIT-Feuilleton)
Rezensionen und Kritik
DAS FEUILLETON ERÖFFNET DIE DEBATTE: "Ingo Niermann und Alexander Wallsch haben den großen Pop-Roman über die Kriegs-Heimkehrer unserer Tage geschrieben ... Und wenn er nicht einschlägt wie eine Bombe, dann hat das damit zu tun, dass wir noch nicht reif sind für die kalte Wahrheit unseres Krieges, die uns Ingo Niermann und Alexander Wallasch vor die Füße werfen." Christopher Schmidt, SZ "Das Ergebis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten: Literatur auf Patrouille." Ingeborg Harms, FAS "Eine grässlich grindige Geschichte. ... Es ist, als hätten sich Niermann und Wallsch vorgenommen, auf die Leser einzuprügeln." WELT AM SONNTAG "In seiner Häßlichkeit behält das Buch eine seltsame Eleganz und Klarheit, wenn nur nicht manche der Provinzscenen so sehr an Filme mit Oliver Korittke erinnern würden. Und genau dann verliert das Ganze auch seine nüchtern-gemeine Strahlkraft und brandet in eher beliebigen Geilgewittern und Pommesbuden-Prosa aus. TROTZDEM: Das Buch, über das man diesen Herbst wohl reden muss." JETZT.DE "Der ganz normale deutsche …
Autorenporträt zu "Ingo Niermann; Alexander Wallasch"
Ingo Niermann, geboren 1969, ist Mitbegründer des Kollektivs Redesigndeutschland und Erfinder der kollektiven Begräbnisstätte "Die Große Pyramde."
Mehr von
4 Marktplatz-Angebote für "Deutscher Sohn" ab EUR 8,95
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| wie neu | 8,95 | 1,10 | offene Rechnung | Antiquariat Hans Wäger | 100,0% | ansehen |
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| wie neu | 19,10 | 0,00 | sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung | Hausmanns Büchershop | 99,4% | ansehen |





























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