Die Höhlen von Lascaux sind Welterbe für Menschen jeder Kultur und
Herkunft, und die Schönheit ihrer Darstellung ist den Menschen auch
dann zugänglich, wenn sie die Botschaft nicht verstehen. Irenäus
Eibl-Eibesfeldt, Humanethologe und vielfach ausgezeichneter
Bestseller-Autor, legt gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Christa
Sütterlin das Standardwerk zur ästhetischen Kommunikation
vor.
Kunst spielte im Kontext von Ritualen schon immer eine tragende
Rolle, Kunst ist aber auch Verdichtung des Sichtbaren, die auf
Selektion und Auswahl beruht. "Bilder", die auf einer
Sinn stiftenden Reduktion beruhen, entstehen nicht erst in der
Kunst, sondern bereits in unserem Kopf. Offenbar gibt es in unserem
Sinnessystem "Vorurteile", die uns helfen, die Welt zu
erkennen und zu bewerten. Die Geschichte bestimmter Motive in der
Kunst durch die Jahrhunderte reflektiert diese
"Vorurteile", und der Kulturenvergleich zeigt, dass es
Zeichen gibt, die tief im Menschen selbst verankert sind.
Von der Frühzeit bis zur Moderne gehen der Biologe und die
Kunsthistorikerin der Frage nach, ob es "Archetypen" des
Ästhetischen gibt und erklären Kunst als ein Medium der
Kommunikation, das die Zeit überdauert.
Ausstattung/Bilder: 542 S. m. über 800 meist farb. Abb.
Seitenzahl: 542
Deutsch
Abmessung: 257mm x 240mm x 36mm
Gewicht: 2033g
ISBN-13: 9783850332637
ISBN-10: 3850332632
Best.Nr.: 25624857
Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Prof. Dr. Dr. h.c., geb.in Wien, Leiter des Humanethologischen Filmarchivs der Max-Planck-Gesellschaft, Direktor des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Stadtethologie in Wien, bis 1996 Leiter der humanethologischen Forschungsstelle in der Max-Planck-Gesellschaft; langjährige Zusammenarbeit mit Konrad Lorenz, zahlreiche Forschungsexpeditionen (u.a. zwei Xarifa-Expeditionen mit Hans Hass) und Veröffentlichungen, darunter die Standardwerke Galápagos - die Arche Noah im Pazifik, Grundriss der vergleichenden Verhaltensforschung, Liebe und Hass. Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen, Die Biologie des menschlichen Verhaltens - Grundriss der Humanethologie.
Christa Sütterlin, Dr., Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Romanistik und Philosophie in Zürich, Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Humanethologie der MPG seit 1983, Stipendiatin am Institut f. Medizin. Psychol. München, 1996-98 Lehrauftrag am Zoolog. Institut der LMU München; zahlreiche Publikationen, u.a. Im Banne der Angst. Zur Natur- und Kunstgeschichte menschlicher Abwehr-Symbolik (mit E.-Eibesfeldt).
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