"Haus des Gottes" ist einer der wichtigsten
altägyptischen Ausdrücke für Tempel. Aus Stein errichtet und damit
auf ewigen Bestand ausgelegt, waren Tempel die Orte, wo sich das
Göttliche auf der Erde manifestierte. Hier erhielten die Götter
ihre Opfer, hier wurden sie in Hymnen gepriesen, es wurden für sie
bestimmte Riten begangen. Doch diese "Häuser der Götter"
waren viel mehr als eine Bühne zur Ausübung des Kultes. Wie bereits
der Untertitel des von Daniel von Recklinghausen und Martin Stadler
herausgegebenen Bandes verrät, geht es in KultOrte um "Mythen,
Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens". In
zahlreichen Beiträgen werden die verschiedenen Aspekte und
Funktionen eines Tempelbezirks ausführlich und umfassend
vorgestellt. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf dem
inhaltlichen Zusammenspiel zwischen der Tempelarchitektur, der
Wanddekoration und dem Tempelinventar, das eine detaillierte
Rekonstruktion des antiken Geschehens ermöglicht. Die Ausstellung
ist vom 20. Oktober 2011 bis zum 11. Februar 2012 im Martin von
Wagner Museum, Würzburg zu sehen.
Haus des Gottes ist einer der wichtigsten altägyptischen Ausdrücke
für Tempel. Aus Stein errichtet und damit auf ewigen Bestand
ausgelegt, waren Tempel die Orte, wo sich das Göttliche auf der
Erde manifestierte. Hier erhielten die Götter ihre Opfer, hier
wurden sie in Hymnen gepriesen, es wurden für sie bestimmte Riten
begangen.
Doch diese Häuser der Götter waren viel mehr als eine Bühne zur
Ausübung des Kultes. Wie bereits der Untertitel des von Daniel von
Recklinghausen und Martin Stadler herausgegebenen Bandes verrät,
geht es in KultOrte um Mythen, Wissenschaft und Alltag in den
Tempeln Ägyptens . In zahlreichen Beiträgen werden die
verschiedenen Aspekte und Funktionen eines Tempelbezirks
ausführlich und umfassend vorgestellt. Das besondere Augenmerk
liegt dabei auf dem inhaltlichen Zusammenspiel zwischen der
Tempelarchitektur, der Wanddekoration und dem Tempelinventar, das
eine detaillierte Rekonstruktion des antiken Geschehens
ermöglicht.
Die Ausstellung ist vom 20. Oktober 2011 bis zum 11. Februar 2012
im Martin von Wagner Museum, Würzburg zu sehen.
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