Der Arabische Frühling begann in Tunesien und nahm seinen Fortgang
in Ägypten: Innerhalb von Wochen wurden zwei Gewaltregime vom Volk
hinweggefegt. Der Funke der Revolution ist mittlerweile auf diverse
andere Länder übergesprungen. Die arabische Welt ist in Aufruhr.
Die NZZ-Korrespondentin Kristina Bergmann hat Ägypterinnen und
Ägypter getroffen, die die Revolution hautnah miterlebt haben und
von ihren Erlebnissen erzählen, aber auch von ihren Erwartungen an
ein neues, freies Ägypten und ihren Hoffnungen auf ein besseres
Leben. Sowohl Muslime als auch Christen kommen zu Wort, Frauen und
Männer unterschiedlicher sozialer Herkunft: ob Arbeiter oder
Intellektuelle - sie alle eint die Erfahrung, gemeinsam auf den
Straßen und Plätzen Kairos ein Stück Weltgeschichte geschrieben zu
haben. Über Ägypten hinaus richtet sich der Blick der engagierten
Journalistin aber auch auf andere Länder der arabischen Welt, in
denen die Revolution noch andauert, bald beginnen könnte oder
vorderhand gescheitert ist, wie Jemen, Libyen, Syrien, Jordanien,
Saudi-Arabien und Bahrain. Das Buch wird ergänzt mit
Originalbeiträgen von bekannten Autorinnen und Autoren, wie Ghada
Abdelaal, Chalid al-Chamissi und Hisham Matar.
Kristina Bergmann lebt in Kairo. Als Korrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung hat sie zahlreiche Artikel über den Nahen Osten publiziert. Sie hat ein Buch über das ägyptische Filmschaffen und einen Reiseführer über Ägypten geschrieben und ist Koautorin mehrerer Sachbücher.
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