Lost Horizon
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Lost Horizon

DVD-ROM
 
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Lost Horizon

Mitte der Dreißigerjahre reisen die Nazis durch die Welt, auf der Suche nach okkulten Waffen. Fenton Paddock, ein ehemaliger britischer Soldat und glückloser Schmuggler, wird gebeten, eine verschollene Expedition in Tibet zu finden. Er ahnt nicht, dass diese Suche ihn über drei Kontinente zu einem Geheimnis führt, das die Welt aus den Angeln heben könnte.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Systemvoraussetzungen

PC, Pentium IV mit 2 GHz, 512 MB RAM, 4,5 GB Festplattenspeicher, 64 MB Grafikkarte, Win XP/Vista/7


Produktinformation

  • Hersteller: Koch Media
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: CD-ROM
  • USK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 20.08.2010
  • EAN: 4020628085759
  • Best.Nr.: 30693214
Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Mit <strong>Lost Horizon</strong> überbrücken Animation Arts die Zeit bis zum Erscheinen des dritten Teils der <strong>Geheimakte</strong>-Reihe. Diesmal begibt man sich allerdings noch stärker auf die Fährte von Adventure Ikonen, wie Indiana Jones, Allan Quatermain oder Jack Colton. Gerade der Archäologe mit Hut und Peitsche scheint es den Entwicklern besonders angetan zu haben, da musikalische Untermalung, Reisesequenzen und Gegnerprofil genau in dessen Schema passen würden.<br/><br/><strong>Auf der Suche nach Shambala</strong><br/><br/>Wir befinden uns im Jahr 1936. Fenton Peddock, ein ehemaliger Offizier der British Army, der unehrenhaft entlassen wurde, fristet sein Leben als selbstständiger Pilot, Schmuggler und Mann für heikle Aufträge in Hongkong. Während die Triaden ihn gerade noch zu Fischfutter verarbeiten wollen, stolpert er mir nichts, dir nichts in ein Abenteuer von ungeahnten Ausmaßen.<br/><br/>Auf der Suche nach einem verschollenen Freund aus Militärzeiten, trifft er in Tibet auf eine Nazi-Expedition, die nach nichts geringerem als dem geheimnisvollen Shambala suchen, um die dort gefesselten Kräfte für sich nutzbar zu machen. Es steht natürlich völlig außer Frage, das unser Held diesem Treiben Einhalt gebieten muss, nicht zuletzt da er auch nur so seinen Freund Richard finden und retten kann.<br/><br/><strong>Altbekannte Steuerung</strong><br/><br/>Wer bereits eines der Geheimakte-Adventures auf der heimischen Festplatte hatte, wird schnell mit der Steuerung des Spiels zurechtkommen. Per Linksklick lenken wir Fenton durch die Spielwelt oder interagieren mit dieser, sofern das kontextspezifisch möglich ist. Mit der rechten Maustaste lassen sich Objekte betrachten, sowie Dialoge und Cutscenes überspringen.<br/><br/>Das Inventar, in das eingesammlte Gegenstände wandern, befindet sich am unteren Bildschirmrand und wird wie in <strong>Geheimakte 2</strong> im Widescreen Modus dynamisch ein und ausgeblendet. Dadurch bleiben die Ansichten der Örtlichkeiten unabhängig des Monitorformates erhalten, währen die Fläche bestmöglich genutzt wird. Leider funktioniert das nur bei 4:3 und 14:9 Formaten, bei 16:9 muss man immer mehr oder minder breite schwarze Streifen am Bildschirmrand in Kauf nehmen.<br/><br/><strong>Rätselketten</strong><br/><br/>Die Rätsel erstrecken sich von Dialogrätseln, über Kombinationsknobeleien bis zu Maschinenrätseln. Hin und wieder hat man mehrere Alternativen um ans Ziel zu kommen, was jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf die Story hat. Der Schwierigkeitsgrad ist recht moderat, was einem kontinuierlichen Handlungsablauf geschuldet ist. An ein paar Stellen kann man sogar wählen welchen Schwierigkeitsgrad man für einzelne Rätsel vorzieht.<br/><br/>In der Regel sind die Rätsel logisch und lassen sich mit ein wenig Nachdenken und ausprobieren meistern. Größte Schwierigkeit ist oftmals, dass man zwar die richtige Idee hat, aber ein kleines Detail übersieht, oder sich etwas in der Umgebung geändert hat, das einem nicht auffallen will.<br/><br/>Hin und wieder müssen auch zwei Charaktere in Kooperation gesteuert werden. Im letzten Kapitel wird das sogar auf zwei Zeitebenen durchgeführt, was mich unweigerlich an den Adventure Klassiker <strong>Day of the Tentacle</strong> erinnerte, auch wenn die Rätsel nicht ganz so abgedreht sind.<br/><br/><strong>Rätselhilfe</strong><br/><br/>Es gibt mehrere Aspekte, die das Rätseln erleichtern und dem Spieler auch schmackhaft machen. Wenn unsere Herangehensweise an ein Rätsel nicht funktioniert, prinzipiell aber in die richtige Richtung zielt, gibt uns Fenton nützliche Hinweise. Zum Teil führen Fehlversuche auch zu witzigen Konsequenzen, die dem Spieler den richtigen Weg andeuten. Völlig abwegige Kombinationen werden durch die kontextsensitive Steuerung hingegen gar nicht angeboten. Man wird also selten völlig im Regen stehen gelassen.<br/><br/>Darüber hinaus klärt uns beim Anwählen der Aufgabenhilfe der Synchronsprecher von Enterprise-Captain Jean-Luc Picard höchstpersönlich über das bisher Geschehene auf. Er weist uns auch darauf hin, welche Aufgaben unserer Aufmerksamkeit bedürfen, um im Spiel voranzukommen. Löblicherweise haben die Entwickler auch an eine Hotspot-Anzeige gedacht.<br/><br/><strong>Wunderhübsche Bilderwelt</strong><br/><br/>Die handgezeichneten Hintergründe können richtig überzeugen. Die Szenen glänzen mit wunderschönen Farben, Details und einer glaubwürdigen Beleuchtung. Die abwechslungsreichen Schauplätze, die sich über drei Kontinente erstrecken, sind durch die Bank atmosphärisch angelegt. Zudem hauchen stimmungsvolle Hintergrundanimationen den Szenen Leben ein. Die für ein Adventure relativ temporeiche Geschichte wird mit schön gemachten Cutscenes vorangetrieben.<br/><br/>In Dialogen fällt auf, dass die Gesprächspartner auf den eingeblendeten Charakterbildern besser als ihre 3D-Pendants aussehen und den 3D-Gesichtern markante Details fehlen. Der oberbösen, blonden Nazi-Schergin fehlen etwa ihre markanten eingefallenen Wangen, die auf dem Charakterbild noch zu erkennen sind. Offenbar konnten die Entwickler sich nicht wirklich entscheiden, ob die Charaktere nun eher Comiclook haben oder realistisch wirken sollen. Der gewählte Mittelweg passt zumindest gut zu den Hintergrundgrafiken, lässt aber durchaus Wünsche offen.<br/><br/>Obwohl die Gesichter gerade in Nahaufnahmen an Texturdetail missen lassen, sehen die Gestiken und Mimiken jedoch recht gelungen aus und passen zu der jeweiligen Situation. Die sonstigen Animationen wirken auch recht anständig. Es wird zwar nicht immer alles im Detail gezeigt und manche Bewegung wirkt irgendwie steif, aber dennoch kann man Fenton bei einer Vielzahl an Aktionen beobachten, die schön in Szene gesetzt sind.<br/><br/><strong>Filmszeanrio</strong><br/><br/>Das gesamte Szenario ist klischeehaft bis zum geht nicht mehr und die Anleihen bei den großen (Film-)Vorbildern sind allzeit präsent. In sich wirkt das ganze jedoch sehr stimmig und spannend, auch wenn die Story ziemlich vorhersehbar bleibt. Alles in allem bieten die Charaktere viel Identifikationspotenzial, was nicht zuletzt an den guten und teilweise recht bekannten Sprechern liegt. Leider erhalten einige interessante Nebenfiguren nicht den nötigen Raum zur Entfaltung, was das Spiel ein bisschen eintönig macht.<br/><br/>Die Dialoge beschränken sich meistens auf das Wesentliche, aber oft wird man auch mit Informationen zugetextet, die nur der Hintergrundgeschichte dienlich sind, für den Spielablauf aber kaum Bewandtnis haben. So wird z.B. ein großer Teil der Einführung auf Rückblenden, durch Dialoge oder Zeitungsartikel auf Fentons schicksalhafte Vergangenheit als Soldat verschwendet. Das bringt seinen Charakter zwar näher, aber schürt auch Erwartungen, die im Spiel nur mäßig gestillt werden.<br/><br/><strong>Fazit</strong>: Lost Horizon bietet einige Stunden Spielspaß, ohne sonderlich schwierig zu sein. Wer die Geheimakte Reihe mag, wird sich auch hier wieder zu Hause fühlen. Fans von Indiana Jones und Konsorten, dürften ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Die klischeehafte lineare Story kommt zwar stimmig daher, bietet aber wenig Überraschungen.<br/><br/>Vom Rätselniveau ist das Spiel eher was für Einsteiger, oder Gelegenheitsspieler, während Adventureveteranen lediglich recht hübsch in Szene gesetzte Locations und ein ansprechendes Gameplay auf der Habenseite verbuchen können.<br/><br/><strong>Wertung</strong>: 85 von 100 Punkten (André Pannenbecker/GameCaptain.de)

Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Die Rätsel sind allesamt logisch, anfangs noch einfach zu lösen, steigen aber recht flott im Schwierigkeitsgrad an. Natürlich verzichtet Animation Arts nicht auf etablierte Komfortfunktionen wie eine Hotspotanzeige. Zwischendurch drehen die Entwickler auch an der Temposchraube, wenn etwa Fenton auf einem Laster unterwegs ist und seine Verfolger mit Feuerwerksraketen beschießt oder später feindliche Flugzeuge mit Lebensmitteln bombardiert. Manche Rätsel lassen sich nur zu zweit lösen. An diesen Stellen wechselt der Spieler per Knopfdruck zwischen dem Protagonisten und seiner Exfreundin Kim hin und her. Der Humor kommt selbstverständlich nicht kurz; gerade die zahlreichen Anspielungen auf alte Adventureklassiker sitzen. Auch optisch gehört "Lost Horizon" zum Besten, was das Genre momentan vorzuweisen hat. Vor sehenswerten handgezeichneten 2D-Hintergründen bewegen sich die 3D-Charaktere. Man merkt dem Spiel an allen Ecken und Enden an, dass die Entwickler viel Herzblut investiert haben, nicht zuletzt ins aufwendig gestaltete, rund 80 Seiten starke Handbuch, in dem sich u. a. ein Tagebuch von Fenton Paddock mit Hintergrundinformationen sowie eine Lösungshilfe für die ersten Spielstunden finden lassen. Fazit: Rundum gelungenes Point&Click-Adventure, das den Spieler für viele Stunden in seinen Bann zieht und nicht wieder loslässt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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Trailer lädt den Film

Kundenbewertungen zu "Lost Horizon"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(3)
***** sehr gut
 
(2)
***** gut
***** weniger gut
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Bewertung von Rommy Arndt - Event Moderation - Größter Fan aus Großraum Hannover-Hameln-Pyrmont am 16.02.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses Spiel gehört zur "Geheimakte"-Reihe und wurde vor den bald erscheinenden dritten Teil als kleines Zwischenspiel geschoben. Merkwürdigerweise fand ich jedoch gerade dieses Spiel besser als die zwei Teile vorher. Interessante Story, in der auch jede Menge Nazi-Soldaten mitmischen, ähnelt ein bisschen dem guten alten "Indy und der letzte Kreuzzug"-Spiel von Anfang der 90er Jahre, nur dass hier die Grafik wesentlich besser ist.

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Bewertung von Talakas aus Bratislava am 07.02.2011 ***** sehr gut
Ein Gutes Spiel mit einer tollen Geschichte ohne schweren Rätsel.
Grafik, Steuerung und Sound sind gut.
Die Anforderung des Spiels ist nichts fuer Spezialisten.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von tomtom59 aus Langenfeld am 05.11.2010 ***** ausgezeichnet
Klasse Spiel. Rätsel sind nicht so kompliziert wie in GeheimakteTunguska.
Fesselnde Handlung mit etwas Suchteffekt.

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Bewertung von Sonnenschein aus Bremerhaven am 05.11.2010 ***** sehr gut
Lost Horizon ist ein interessantes Point- and Click-Adventure. Es ist zuerst leicht zu spielen, dann steigern sich die Aufgaben und man muss etwas nachdenken. Alles in allem ein unterhaltsames Spiel. Ich kann es nur weiter empfehlen.

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Bewertung von qwe aus qwe am 12.10.2010 ***** ausgezeichnet
Schönes Spiel für Gelegenheits-Abenteurer.
Sehr schön animierte Hintergründe, eine spannende, wilde Geschichte an unterschiedlichsten, interessanten Orten und und dazu ein paar nette, nicht zu schwere (= nicht frustrierende) Rätsel und fertig ist ein Adventure, wie ich es mir als Erwachsener mit begrenzter Zeit vorstelle.
Am besten mal das Demo runterladen und ausprobieren.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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