Hard Reset - Extended Edition
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie

Hard Reset - Extended Edition

CD-ROM
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
29 ebmiles sammeln
EUR 28,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Hard Reset - Extended Edition

In der letzten verbleibenden Stadt der Menschen, Bezoar, gerät Major Fletcher, ein kampferprobter Armeeveteran, in einen Konflikt zwischen den zwei größten Feinden der Menschheit. Dabei entdeckt er, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint¿ Hard Reset ist ein klassischer actiongeladener Einzelspieler-Shooter für PC. Mit spektakulären Explosionen, schier unendlichen Gegnermassen, einem beeindruckendem Waffenarsenal und dem fesselndem Cyberpunk-Setting, schickt sich Hard Reset an, dem Shooter-Genre neue Impulse zu verleihen! Exklusiv in der Extended Edition: vier neue Gegnertypen, fünf neue Kampagnenlevel, mit insgesamt etwa drei zusätzlichen Stunden Spielzeit und verbesserte Spielgrafik!

Systemvoraussetzungen

PC, Pentium 2,5 GHz, 2048 MB RAM, 4 GB Festplattenspeicher, 512 MB Grafikkarte, Win XP/Vista/7


Produktinformation

  • Hersteller: Kalypso Media
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: CD-ROM
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 08.03.2012
  • EAN: 4260089414662
  • Best.Nr.: 34685171
Hard Reset gibt es eigentlich schon etwas länger zu kaufen, bislang aber nur über Steam. Nun hat Kalypso eine Ladenversion mit dem Zusatz 'Extended Edition' veröffentlicht, die neben neuen Gegnertypen und einem neuen Endboss auch über fünf neue Level verfügt, was einen der Hauptkritikpunkte der normalen Version etwas entkräftet: die kurze Spielzeit. Grund genug für uns, das Spiel einmal in Augenschein zu nehmen.

Robbis Rache

In nicht allzu ferner Zukunft haben durchgedrehte Roboter fast die gesamte Menschheit ausgelöscht. Nur die düstere Sci-Fi Metropole Bezoar kann sich dank ausgeklügelter Schutzmechanismen noch gegen die rabiaten Blechbüchsen behaupten. Und falls doch einmal einige der Rüpelroboter durch das Sicherheitssystem schlüpfen, sind Männer wie Major Fletcher zur Stelle. Als erfahrener Kriegsveteran ist es seine Aufgabe, die eingedrungenen Blecheimer zurück auf den Schrottplatz zu befördern. Bei dem heutigen Einsatz scheinen es jedoch mehr als nur 'ein paar' zu sein.

Der Spieler kommt im Laufe der Handlung (wie sollte es auch anders sein) natürlich einer großangelegten Verschwörung auf die Spur, die die Existenz der ganzen Restmenschheit gefährdet. Besonders tiefgreifend oder packend wird die Storyline allerdings nie, da sie im Großen und Ganzen nur in relativ einfach gezeichneten (aber immerhin vertonten) Comicstrips erzählt wird, die in den Ladepausen eingeblendet werden. Allerdings will Hard Reset auch gar nicht besonders tiefgründig sein. Vielmehr betonen die Entwickler selbst, dass es ihr Ziel war, einen flotten Oldschool-Shooter a la Serious Sam oder Painkiller auf die Beine zu stellen, der sich auf das Wesentliche konzentriert. Und das ist ihnen auch absolut gelungen.

Painkiller mit Robotern

Die Level spielen allesamt in Bezoar, das optisch und vom Art-Design her an ein futuristisches Gotham City erinnert. Wir durchlaufen die linearen Abschnitte und müssen dabei hin und wieder Knöpfe drücken, um Energiebarrieren zu deaktivieren, Peilsender anbringen oder einen flüchtenden Wissenschaftler verfolgen, was im Endeffekt immer bedeutet: 'Finde den Levelausgang'. Dabei stehen uns natürlich Horden von Robotergegnern im Weg, die wir mit Fletchers beiden Waffen, einem Sturm- und einem Plasmagewehr bekämpfen.

Wie? Nur zwei Knarren? Sieht auf den ersten Blick ja nicht nach einem reichhaltigen Arsenal aus. Allerdings lassen sich die beiden Knarren im Laufe des Spiels mit gefundenen Nanopunkten an Upgradestationen verbessern. Nanopunkte findet man neben Munitionspäckchen und Medikits (ja, Hard Reset kommt noch ganz klassisch ohne Autoheal aus) bei verschrotteten Gegnern oder gut versteckt in irgendwelchen Nischen im hintersten Eck des Levels. Hat man genug Nanopunkte für ein Upgrade zusammen, kann man z.B. für das Sturmgewehr einen Schrotflintenaufsatz erwerben oder die Feuerrate des Plasmagewehrs erhöhen. So betrachtet finden sich im Spiel zehn Waffentypen, die sich bis zu dreimal upgraden lassen. Alternativ kann man seine Upgradepunkte aber auch in mehr Lebensenergie oder ein verbessertes Hud investieren, dass z.B. Gegnerpositionen anzeigt.

All diese Goodies sind aber auch bitter nötig, um der Blechlawinen Herr zu werden. Die kleinen Dinger (a la hüpfende Kreissäge oder rollende Fußballbombe) rücken einem meist gleich scharenweise auf die Pelle, während die großen Klopper eher vereinzelt auftauchen, dafür aber mächtig austeilen und einstecken können. Hilfreich sind hierbei die zahlreichen explosiven Tonnen (gibt's eigentlich nen Shooter ohne die Dinger?) und diverse Schaltkästen, Reklametafeln usw., die bei Beschuss hübsche Stromschläge erzeugen, welche die Gegner frittieren und anschließend in einem hübschen Funkenregen explodieren lassen.

Ganz in der Tradition von Painkiller stehen auch die riesigen Endbosse des Spiels, deren Größe nur noch von der Haltbarkeit ihrer Lebensbalken übertroffen wird. Da muss man schon mehrere Minuten draufhalten, bis die Giganten mal aus ihren Latschen kippen.

Extended Edition

Dank der fünf neuen Level dauert es jetzt etwa 6-7 Stunden, bis man auf dem normalen Schwierigkeitsgrad die Menschheit gerettet hat, was somit im für Shooter durchaus üblichen Rahmen liegt. Leider hat das Spiel nach wie vor keinen Multiplayermodus. Schade!

Technisch gefällt mir Hard Reset ziemlich gut. Das Leveldesign ist zwar etwas eintönig und hier und da hätten ein paar Details mehr nicht geschadet, aber das Gesamtbild wirkt nicht zuletzt dank der schönen Licht- und Schatteneffekte stimmig. Die Atmosphäre passt und ich habe mich öfters dabei ertappt, einfach mal stehen zu bleiben und das Szenario auf mich wirken zu lassen. Gelungen fand ich auch die Explosions- und Physikeffekte während der Kämpfe. Gerade Letztere erfordern aber auch einen potenten Rechenknecht unterm Schreibtisch. Die Mindestanforderungen auf der Packung sind jedenfalls eher knapp kalkuliert.

Fazit: Hard Reset ist in der Extended Edition ein netter Ballerspaß für Zwischendurch. Storykapriolen oder Tiefgang darf man sich zwar nicht erwarten, dafür krachts aber an allen Ecken und Enden. Etwas taktischen Anspruch und hübsche Grafik gibt's noch obendrauf. Was will man mehr als Fan von Oldschool-Shootern? Vielleicht noch einen Multiplayermodus und etwas mehr Abwechslung beim Leveldesign...

Wertung: 73 von 100 Punkten (Denny Vitzthum/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung