Fable III
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Videoclip

Fable III

Xbox 360
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
37 ebmiles sammeln
Statt EUR 69,99*
EUR 36,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
-47 %
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Fable III

Das Actionrollenspiel bietet dem Spieler die Chance, das eigene Schicksal zu wählen: Held, Schurke oder Mischung. Die Spieler erleben, wie ihr Land von Tyrannen, Armut und Ungerechtigkeit gegeißelt wird, und müssen das Königreich retten. Jede Entscheidung hat gravierende Auswirkungen auf den Spielverlauf. Auf dem Weg zum Thron muss man entscheiden, ob man sich korrumpieren lässt oder den ehrenhaften Helden mimt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Die Fable-Reihe kommt mit einem dritten Teil. Neben einer Standard Edition wird eine Limited Edition mit vielen exklusiven Zusatzinhalten erscheinen. Fable 3 wird übrigens auch als PC-Version auf den Markt kommen.

In Fable III, dem aktuellsten Spiel der weltweit mit Lorbeeren überschütteten, exklusiv für Xbox 360 erhältlichen Rollenspielserie, erwarten euch wieder jede Menge fantastischer Abenteuer, die sowohl Neulinge als auch alte Fable-Hasen begeistern. "Fable III" nimmt euch mit auf eine unvergleichliche Reise voller Action und Abenteuer, vom Revolutionär bis zum Herrscher von Albion und darüber hinaus. Mit eurem treuen Hund an eurer Seite brecht ihr auf in den Kampf für Gerechtigkeit, schmiedet Bündnisse, zerschmettert eure Feinde und herrscht über euer Königreich. Aber aus großer Kraft folgt große Verantwortung. Werdet ihr die Versprechen halten, die euch den Weg zur Macht geebnet haben, oder eure Verbündeten zu eurem Vorteil opfern?Trefft eure Entscheidungen mit Bedacht, denn in dieser sich ständig entwickelnden Welt hat alles Konsequenzen.

Systemvoraussetzungen

Xbox 360


Produktinformation

  • Hersteller: Microsoft
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: Xbox 360
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 29.10.2010
  • EAN: 0885370197518
  • Best.Nr.: 30354933
  • Kopierschutz: ja
Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
Wir mögen Peter Molyneux! Seine ruhige, entspannte und angenehme Art lässt uns in jedem seiner Interviews für kurze Zeit in eine andere Welt tauchen, in der schier alles möglich ist. Da kann man unserem Lieblings-Märchenonkel auch nicht böse sein, wenn in seinen groß angekündigten Meisterwerken dann doch nicht alles eintrifft, was vorher versprochen wurde. Aber Herr Molyneux scheint aus der Vergangenheit auch gelernt zu haben, bei den Erzählungen über Fable 3 hielt er sich jedenfalls mit Versprechungen auffällig zurück. Müssen wir deswegen Angst darum haben, dass der langersehnte Nachfolger nicht mehr seinen typischen Charakter trägt? Keine Sorge, es ist immer noch ein echtes Lionhead-Spiel mit den gewohnten Stärken und Schwächen.<br/><br/><strong>König werden ist nicht schwer, König sein dagegen sehr</strong><br/><br/>Das beschauliche Ländchen Albion musste schon so einiges mitmachen. Doch im dritten Teil der Rollenspielsaga geht es ihm richtig an den Kragen. Nicht nur dass gut 50 Jahre nach Teil 2 ein tyrannischer König auf dem Thron hockt, tief im Süden bahnt sich zudem eine dunkle Gefahr an, die es mithilfe einer riesigen Streitmacht zu besiegen gilt, da sonst das Land verloren wäre.<br/><br/>Am Anfang des Spiels haben wir jedoch zunächst nur mit einem Problem zu kämpfen, denn wie es das Molyneux-Schicksal so will, sind wir ausgerechnet der Bruder des unbarmherzigen Königs. Das Volk Albions sowie unser Gewissen flehen uns an, dagegen etwas zu unternehmen und die unterdrückten Bürger zur Revolution zu führen. Und bereits hier können, nein müssen wir Entscheidungen treffen, die das spätere Abenteuer im Verlauf massiv beeinflussen. Dass wir schließlich eine Revolte gegen den König anzetteln, bleibt unumstößlicher Bestandteil der Geschichte, wie wir dieses Ziel erreichen und was wir mit dessen Ausgang anstellen, bleibt jedoch uns überlassen. Zwei Drittel des Spiels verbringen wir also damit, unsere Leute zu mobilisieren, unseren Haupthelden zu entwickeln und reichlich Gold zu scheffeln - wir brauchen später eine Menge. Haben wir einmal den König gestürzt, beginnt ein neuer Spielabschnitt, in dem wir als König über das Wohl oder Unheil Albions bestimmen. Und hier werden die Entscheidungen erst richtig knifflig. Natürlich können wir den großen Samariter geben und jedem Wunsch der ängstlichen Bevölkerung nachkommen, das geschieht allerdings zu Lasten der Staatskasse, die wir gleichsam dringend füllen müssen, um uns für den am Ende alles entscheidenden Krieg zu wappnen.<br/><br/>Die Entwickler schafften es daher clever, selbst den noch so rechtschaffenen Spieler in einen Zwiespalt zu bringen, denn sowohl für das Heil des Volkes als auch den Erfolg des Krieges zu handeln, ist eine verflixt schwere Aufgabe. Die Exkursion zur Königssimulation lehrt dabei teils harte Lebenslektionen und stiehlt dem eigentlichen Hauptspiel schon fast die Show.<br/><br/>Die Geschichte um Fable 3 ist im Vergleich zu den Vorgängern relativ kurz ausgefallen, wer nur den Haupthandlungsstrang verfolgt, ist in gut zehn Stunden durch. Allerdings verleitet das Spiel uns permanent dazu, abseits der Wege zu laufen und stellenweise einige Zeit damit zu verbringen, meist originelle Nebenquests zu erledigen, eine Geliebte zu finden, Kinder zu zeugen oder sämtliche Gebäude in Albion zu erwerben. Vor allem letzteres ist zwecks Mieteinnahmen auf dem rechtschaffenen Weg sogar unumgänglich, um ein erfolgreiches Ende zu erleben. Verlaufen ist übrigens wie auch schon in den Vorgängern unmöglich, eine goldene Spur leitet uns stets zu unserem nächsten Ziel.<br/><br/><strong>Simpel ist gut</strong><br/><br/>Fable war schon immer für seine Zugänglichkeit bekannt und so werden wir auch diesmal von Beginn an an die Hand genommen und langsam ins Spiel eingeführt. Peter Molyneux und sein Team gingen in Fable 3 sogar noch einen Schritt weiter. Anstatt uns mit komplexen Menüs und Statistiken zu quälen, sind im ganzen Spiel so gut wie keine enthalten. Stattdessen dient ein großer Raum, zu dem wir jederzeit per Start-Taste gelangen, quasi als begehbares Menü. Hier wählen wir Waffen und Zauber aus, wechseln die Klamotten oder bestaunen unsere Trophäen. Doch auch wenn die Idee des 'Unterschlupfs' klasse ist, so hätte man die Menüarmut nicht das ganze Spiel durchziehen müssen. Umständlich und zu simpel wird es dann nämlich bei Händlern oder den geliebten Interaktionen mit anderen Bewohnern.<br/><br/>Das beste Feature erschufen die Entwickler jedoch mit der Landkarte. Per Klick können wir hier schnell zu jedem bereits besuchten Gebiet reisen, im Zoom auf eine Stadt sogar direkt über die Karte Immobilien verwalten und uns ebenfalls per Knopfdruck alle verfügbaren Quests anschauen und bequem verfolgen. Und auch einen Talentbaum gibt es nicht mehr. Stattdessen gelangen wir regelmäßig zur so genannten 'Siegesstraße', auf der uns die gute Theresa (bekannt aus den Vorgängern) nach und nach weitere Tore öffnet, die neue Möglichkeiten freischalten, unseren Helden zu verbessern. Zum Geld scheffeln dienen neben den Mieteinnahmen auch die altbekannten Job-Minispiele, diesmal im stark vereinfachten Stile eines <strong>Guitar Hero</strong>.<br/><br/>Beim Kampfsystem hat sich nicht viel geändert, noch immer benutzen wir jeweils einen Knopf für Schläge, Schüsse und Zauber. Die Dauer des Drückens und die dabei verwendete Richtungstaste entscheiden schließlich über die Art des Angriffs.<br/><br/>Besonders erfreulich ist der im Vergleich zum Vorgänger stark verbesserte CoOp. So kann sich ein Freund online oder lokal jederzeit in unser Spiel einloggen und mit uns questen oder Monster kloppen - wir können sogar das gesamte Spiel zu zweit bestreiten. Es ist außerdem möglich, eine Liebes- oder Handelsbeziehung zu unserem Partner aufzubauen.<br/><br/><strong>Simpel ist schlecht</strong><br/><br/>Doch in der angestrebten Zugänglichkeit des Spiels und der Konzentration auf das Wesentliche liegt zugleich der Hund begraben: Fable 3 ist zu simpel. Unsere Waffen, insbesondere unsere Zauber, sind bereits zu Spielbeginn zu stark, dass man selbst gegen größte Gruppen kaum auf Heiltränke zurückgreifen muss. Das Kampfsystem bietet wenig taktischen Tiefgang, bei fast allen Gegnern reicht die gleiche bewährte Kombination. Das größte Problem dabei ist aber wohl der Zwiespalt zur Spielmotivation. Einerseits ist es spannend, zuzusehen, wie sich unsere Entscheidungen auswirken, um dann im zweiten Spieldurchgang womöglich das Gegenteil zu beschließen. Auf der anderen Seite fehlen dem Titel einfach die Herausforderungen und die denkwürdigen Momente. Fable 3 spiet sich in einem Rutsch, ohne dass wir wirklich mal unsere Grenzen gezeigt bekommen, um so wiederum motiviert zu werden, unseren Charakter zu stärken und dann die vermeintlich unschaffbare Stelle doch zu meistern. Es fehlt der Kick bei großen Bossen weiche Knie zu bekommen, es fehlt der Drang uns ständig verbessern zu wollen und es fehlt der Ehrgeiz, die besten Waffen und Gegenstände zu bekommen, da das Spiel auch mit dem ersten Schwert ohne weiteres schaffbar ist. Zudem gibt es kaum Rätsel.<br/><br/>Auch unser ständiger Begleiter, der Hund wurde zum Vorgänger kaum überarbeitet. Noch immer bestehen seine Hauptaufgaben lediglich darin, auf verstecke Schätze hinzuweisen oder am Boden liegende Gegner zu erledigen.<br/><br/>Und noch etwas stört: Sämtliche Interaktionen, die wir mit anderen Menschen machen können, (z.B. Pfeifen, Rülpsen oder Kitzeln) sind universell. D.h. wir können mit unserem auserwählten Liebespartner ebenso tanzen wie auch z.B. mit dem Schmied, was für unfreiwillig komische Momente sorgt.<br/><br/><strong>Gestern und Heute</strong><br/><br/>Im Vergleich zu <strong>Fable 2</strong> hat sich technisch kaum etwas getan. Noch immer erleben wir offensichtlich die gleiche Engine wie auch schon im Vorgänger. Dadurch macht der dritte Teil einen etwas in die Jahre gekommenen Eindruck, wenngleich die meisten Umgebungen immer noch hübsch wirken und das neue industrielle Setting viel Charme besitzt. Das Alter der Technik wirkt sich aber vor allem bei den Spieleranimationen, insbesondere Lippensynchronität, und regelmäßigen Slowdowns aus. Gerade im CoOp beschert uns das Spiel zuweilen heftige Ruckelorgien.<br/><br/>Auf der anderen Seite stehen herrlich humoristische Dialoge, die den Charme der Serie verkörpern. Fable nahm sich noch nie zu ernst und ist oftmals auch im dritten Teil, wenn wir z.B. in einen Elternstreit zweier Geister geraten, zum Schießen komisch. Schade ist da nur, dass die immerhin komplett deutsche Lokalisierung nicht ganz mit dem englischen Original mithalten kann. Dort wurden immerhin Größen wie Simon Pegg, Ben Kingsley oder John Cleese verpflichtet. Die Sprachausgabe lässt sich per kostenfreiem Sprachpaket aber jederzeit wechseln.<br/><br/><strong>Fazit</strong>: Mit Fable 3 verhält es sich genau wie bei der Person Peter Molyneux. Entweder man findet ihn gut und verzeiht ihm seine Fehlerchen oder man kann seinen Geschichten von vornherein nichts abgewinnen und hält ihn für einen Hochstapler. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen: Fable 3 ist eine charmante, actionlastige Lebenssimulation, die z.B. mit dem ungewöhnlichen Menüsystem mit vielen Genrekonventionen bricht.<br/><br/>Doch zu einem echten Rollenspiel gehören mehr Tiefgang, Herausforderung und Entwicklungs-Möglichkeiten und vor allem -Willen. Lionheads neuestes Werk macht Spaß, darin verlieren kann man sich aber leider nur schwer.<br/><br/>Wer das allerdings bereits in den Vorgängern akzeptieren konnte und das einzigartige Spielerlebnis zu schätzen weiß, wird auch mit diesem Teil glücklich.<br/><br/><strong>Wertung</strong>: 84 von 100 Punkten (Rene Kursawe/GameCaptain.de)

Videoclip zu "Fable III"

Trailer lädt den Film