Divinity II: Flames Of Vengeance
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Divinity II: Flames Of Vengeance

DVD-ROM
 
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Divinity II: Flames Of Vengeance

Die Geschichte des Rollenspiels wird erfolgreich fortgesetzt, denn die Welt von Aleroth ist längst noch nicht gerettet. So zieht der Spieler erneut aus, um das Böse zu besiegen, und erfährt, welche Absichten Rivellon'sche Legenden wie Belegar, Zandalor und Damian tatsächlich verfolgen. Durch die überarbeitete Engine bietet das Game optimierte Grafik und Perfomance.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Systemvoraussetzungen

PC, Dual-Core-Prozessor mit 1,8 GHz, 1 GB RAM, 13 GB Festplattenspeicher, 256 MB Grafikkarte, Win XP


Produktinformation

  • Hersteller: dtp
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD-ROM
  • USK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: Juli 2010
  • EAN: 4017244026297
  • Best.Nr.: 30693146
  • Kopierschutz: ja
Quelle/Copyright: Game-Captain-Besprechung
In <strong>Divinity II</strong> wurde der Held (und damit auch der Spieler) auf gemeinste Weise um sein wohlverdientes Happy End betrogen, was vielerorts für Enttäuschung oder gar Entrüstung sorgte. Falls ihr nicht wisst, wovon ich spreche, lest am besten noch nicht weiter und erlebt es lieber selbst - <strong>Flames of Vengeance</strong> setzt die Geschichte des Hauptspiels fast nahtlos fort und gleich wird gespoilert.<br/><br/><strong>Nächster Versuch</strong><br/><br/>Der teuflische Damian und seine durch List und Tücke (beziehungsweise hinters Licht Führen des Hauptdarstellers) wiedererweckte Gefährtin Ygerna lachen sich ins Fäustchen: Während ihre Schergen weite Teils Rivellons in Schutt und Asche legen, ist der Protagonist in einem Kristall gefangen wie ein Insekt im Bernstein - nur nicht so tot. Als sich die Gelegenheit zur Flucht bietet, lässt sich der Drachenritter das natürlich nicht zweimal sagen. Auch wenn der unerwartete Befreier mehr als zwielichtig daherkommt und nicht gerade aus purer Nächstenliebe handelt. Die Zeit der Rache ist gekommen! Und endlich hat man die Hoffnung auf einen vernünftigen Abschluss...<br/><br/>Schauplatz des Coming Backs ist die belagerte Stadt Aleroth, an deren Himmel es heiß hergeht, während die Bewohner sich teils für die letzte Verteidigung rüsten, teils aber auch einfach noch ihren gewohnten, oftmals ziemlich schrägen Alltag fortführen.<br/><br/>Als Spieler kann man vor Beginn des Abenteuers sein Alter Ego aus dem Hauptspiel importieren, muss dazu aber vom letzten Savegame aus den entsprechenden Rest von Divinity II erneut absolvieren. Alternativ lässt sich, mit den gewohnten optischen Einstellungen, ein neuer Star auf Level 35 erschaffen. Ungeduldige greifen dabei auf vorgefertigte Klassen zurück, bei denen Werte und Fertigkeiten passend verteilt sind, ansonsten können all die vielen Punkte aber auch nach Gutdünken eingesetzt werden.<br/><br/>Bei Nichtgefallen geht man notfalls später einfach wieder zu einem Ausbilder, um die Skills gegen Bezahlung zu 'entlernen' und neu auszuwählen.<br/><br/>Apropos Fähigkeiten - das Addon macht hauptsächlich höhere Levels der bisherigen erreichbar, an der Auswahl hat sich nicht viel getan. Aber die passiven und aktiven Kniffe für die teils hektischen Auseinandersetzungen waren ja vorher schon angenehm vielseitig.<br/><br/>Mangels gesammelter Ausrüstung startet ein Neuling übrigens mit ausreichend Gold für erste Shoppingtouren zwecks Beschaffung einer Grundausstattung. Und den Rest klaubt man natürlich eh aus Beutesäckchen und Truhen. Prächtige Rüstungen und beeindruckende Waffen sind da relativ selten, gerade Accessoires wie verzauberte Ohrringe oder Werte-steigernde Veredelungen fürs Schmieden in Ausrüstungsslots lassen sich jedoch massenhaft entdecken.<br/><br/><strong>Der Monster-Mob lässt nicht locker</strong><br/><br/>Skelette, Zombies, Dämonen, Gauner, Magier und andere nicht allzu intelligente Übeltäter bevölkern die Gassen und geben häufig nicht dauerhaft den Geist auf. Sie respawnen hier nicht nur nach dem Verlassen eines Gebiets, sondern meist schon, sobald man bloß um eine Ecke gebogen war. Da kann man gerade als Nahkämpfer bisweilen in Bedrängnis geraten, zumal der Schwierigkeitsgrad erneut nicht wirklich ausbalanciert ist (egal für welche der drei Stufen man sich entscheidet).<br/><br/>Dank freier Speicherfunktion, auch mitten im Kampfgetümmel, lässt sich aber alles bewältigen und nebenbei sammelt man natürlich kräftig Erfahrung. Weniger komfortabel ist leider immer noch das Kartenmaterial ausgefallen. Quest-Geber sind so beispielsweise trotz überschaubarer Spielumgebung nicht gleich wiederzufinden - ich zumindest wusste nach ein paar Stunden z.B. nicht mehr, wer denn eigentlich dieser Augustus war, dem ich jetzt meine Erfolgsmeldung zu überbringen hatte.<br/><br/>Wo wir schon bei den NPCs sind: Einige Figuren der bisherigen Story haben sich in Aleroth eingefunden. Gute, böse - und die dazwischen, wie etwa der dubiose 'Haus-Verkäufer' Willy, dem man seine Gaunereien diesmal mit gleicher Münze heimzahlen darf.<br/><br/>Teile von Haupt- und Nebenquests sind bei Flames of Vengeance nicht immer sofort voneinander zu unterscheiden. Was auf den ersten Blick wie eine kleine, optionale Mission aussieht, kann sich dann als für den Fortgang des Abenteuers unerlässlich erweisen.<br/><br/>Unter den Quests befinden sich ein paar genreübliche Botengänge, doch insgesamt erwartet den Käufer ein gelungenes Aufgabenpaket, das durchaus auch pfiffigere Ideen zu bieten hat. Unter anderem soll man in einer Theater-Szene des rastlosen Geister-Ensembles mitwirken, diskriminierten Goblins eine Stelle als Aushilfssoldaten beschaffen oder einen Mordfall aufklären - mit Schwein Kevin (noch so ein alter Bekannter) als einzigem Zeugen.<br/><br/>Auch kleine Geschicklichkeits-Passagen gilt es per Sprungtaste zu meistern, dazu warten reichlich Schalter und ein paar andere kleine Rätsel.<br/><br/>Mit seiner Spieldauer von etwa 15 Stunden kann FoV der Vorzeige-Erweiterung <strong>Dragon Age: Awakening</strong> in Sachen Umfang nicht ganz das Wasser reichen, geht aber völlig in Ordnung.<br/><br/><strong>Mit beiden Beinen auf dem Boden</strong><br/><br/>Manchmal gibt es wieder Wahlmöglichkeiten beim Lösen der Aufträge. So kann man geborgene Erbstücke beispielsweise entweder den Hinterbliebenen übergeben oder die rechtmäßigen Besitzer leer ausgehen lassen und die Klunker an einen Nekromanten für sein neustes düsteres Projekt verhökern. An der eigentlichen Handlung oder dem Ansehen und der Gesinnung des Drachenritters ändert das allerdings nichts.<br/><br/>Stellenweise wird das bekannte Gedankenlesen benötigt, um Geheimnissen auf die Spur zu kommen (und Vergünstigungen wie Rabatte bei Händlern lassen sich dadurch selbstverständlich auch wieder herausschlagen), die Drachenverwandlung als zweite Spezialität des Helden kommt diesmal dagegen nur gegen Ende mal zum Einsatz. Ausgedehnte Flug-Abschnitte werden nach Problemen in Divinity II aber wohl die wenigsten Spieler vermissen.<br/><br/><strong>Verwaiste Schweine und andere Irre</strong><br/><br/>Der Humor-Anteil hat sich gegenüber dem bereits recht lustigen Hauptspiel noch erhöht. Anspielungen, seltsame Tagebuch-Einträge, freche Gesprächsoptionen und auch der eine oder andere Kalauer bringen den Betrachter zum Schmunzeln. Die Stimmung ist manchmal schon ein wenig albern oder gar etwas bescheuert, aber mir gefällt´s :-) Die Dialoge profitieren zudem von einer sehr guten deutschen Sprachausgabe, inklusive Dialekte und Akzente. Allerdings ist bei den Hauptfiguren-Sprachsamples irgendwie was schief gelaufen. Da quiekt meine Heldin z.B. beim Finden von Beute in der nervtötenden 'Bürgerin'-Stimme los ('Ein weiterer Gegenstand für meine Sammlung! *flöt*, *pieps*, *kicher*), obwohl ich beim Spielstart und später bei der örtlichen Illusionistin eine ganz andere Tonlage gewählt hatte. Nur ein paar Lautäußerungen, etwa beim Springen, nutzen die richtige Stimme. Das geht anscheinend allen Spielern so und ist der Atmosphäre bzw. Identifikation mit der Figur nicht unbedingt zuträglich.<br/><br/><strong>Geschrumpfte Spielwelt</strong><br/><br/>Der Wirkungskreis des tapferen Recken erstreckt sich im Addon fast nur über Aleroth, das bedeutet: Keine blühenden Wiesen oder andere große Außenareale. Dafür führt ihn sein Weg aber immerhin durch hübsche Straßenzüge (die dank aufpolierter Optik mit Glanzeffekten und verbesserter Performance nett anzusehen sind, nur durch Treppchenbildung etwas verunziert werden), in liebevoll dekorierte Gebäude, die monsterverseuchte Kanalisation und so manche modrige Gruft. Durch gut verteilte Teleport-Schreine werden lästige Laufwege weiter reduziert. Ausrüstungs- und Gegnerdesign sind ebenfalls gelungen, manche Nebencharaktere ähneln sich aber auffällig. Wahrscheinlich gibt es in der Stadt ein Inzuchtproblem - das erklärt dann auch die vielen Psychopathen....<br/><br/>Davon abgesehen dürften die Bewohner in ihrem Verhalten ruhig ein wenig lebendiger wirken und beispielsweise wechselnden Tätigkeiten nachgehen oder ihre beim Vorbeilaufen abgespulten Kommentare häufiger ändern.<br/><br/><strong>Fazit</strong>: <strong>Flames of Vengeance</strong> bietet mehr von dem, was schon das Hauptspiel unterhaltsam machte: Abwechslungsreiche Quests, actionreiche Gefechte und eine sympathische Portion Humor. Allerdings haben auch ein paar bekannte Schwächen erneut den Weg ins Spiel gefunden. So verschaffen Übersichtskarten oder Auftragslisten dem Abenteurer längst nicht immer den nötigen Durchblick und der Schwierigkeitsgrad ist teils unausgewogen, zumal Feinde ständig zu neuem Leben erwachen.<br/><br/>Abgesehen von frischen Missionen und einer aufgehübschten Grafik gibt es außerdem kaum wirkliche Neuerungen, und Freunde ausgedehnter Wanderungen kommen durch die zwar ansehnliche, aber doch eher beengte Stadtkulisse diesmal kaum auf ihre Kosten.<br/><br/>Alle anderen Fans von Divinity 2 machen mit dem Kauf trotzdem nichts verkehrt und werden nicht zuletzt an lustigen Begegnungen mit alten Bekannten, aber auch neuen schrägen Vögeln ihre Freude haben.<br/><br/><strong>Wertung</strong>: 80 von 100 Punkten (Christina Schmitt/GameCaptain.de)

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Kundenbewertungen zu "Divinity II: Flames Of Vengeance"

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Bewertung von Dj-Ralph aus Essen am 14.08.2010 ***** ausgezeichnet
Hervorragendes Game das mit seinen vielen Leveln und Quest selbst noch Ego Draconis übertrifft.
Eine brilliantes Game wie mann es von Larian her kennt und vom Vorgänger.
Sehr empfehlenswert.

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